10 Tage Simbabwe Safari im Land der Giganten

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Zimbabwe

Simbabwe verfügt über viele Sehenswürdigkeiten sowie beeindruckende Nationalparks. Dieses interessante Reiseland ist geprägt von einer Jahrhunderte alten Kultur sowie faszinierender und atemberaubender Natur!

Der Name Simbabwe leitet sich von dem Shona-Wort "dzimba dzemabwe" ab, das "Häuser aus Stein" oder "steinerne Gebäude" bedeutet und heute durch die Ruinen von Great Simbabwe in der Nähe der heutigen Stadt Masvingo symbolisiert wird. Die Landschaft Simbabwes hat viele Gesichter – Von grünen Bergen in den Eastern Highlands, historische Rätsel in den Simbabwe Ruinen bis hin zu außergewöhnlich eindrucksvollen Felsformationen der letzten Ruhestätte von Cecil Rhodes im Matopos Nationalpark. Zudem laden Simbabwes Tierreservate, wie zum Beispiel den Hwange und Zambeszi National Park oder Mana Pools zu Safari Abenteuern ein.

Ebenfalls einen Besuch wert ist der größte Stausee der Welt, „Lake Kariba“, welcher sich im Norden des Landes entlang der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe befindet. Er ist bekannt für spektakuläre und faszinierende Sonnenuntergänge, wildreiche Ufer und beste Angelmöglichkeiten.

Die wohl bekannteste und atembraubenste Attraktion Simbabwes sind die Victoria Fälle. Die Einheimischen nannten sie "Mosi-oa-tunya" – „Der Rauch, der donnert“. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieses großartige Naturwunder der Erde entdeckt.

Simbabwe hat ein subtropisches Klima mit starken saisonalen Schwankungen und die klimatischen Bedingungen des Landes werden hauptsächlich durch die Topographie und die Lage beeinflusst. Die Regenzeit in Simbabwe dauert von etwa November bis März. Während dieser Zeit bringt der von Norden kommende äquatoriale Tiefdruckgürtel feuchte Luftmassen mit sich, die zu ergiebigen Niederschlägen führen. Die Menge und Verteilung des Regens variiert jedoch von Region zu Region. Die Trockenzeit erstreckt sich von April bis Oktober und ist durch niedrige Niederschlagsmengen gekennzeichnet. Die Temperaturen in den tieferliegenden Gebieten, wie dem Zambesi-Tal, sind um einiges höher als die der hochgelegenen Regionen.


Einreisebestimmungen

Einreisebestimmungen

Für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein Visum bei Einreise möglich. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate gültig sein.
Visumkosten:

  • ca. 30–50 USD (je nach Einreiseart und Nationalität)

Alternativ ist in vielen Fällen auch ein eVisa vorab möglich.
Hinweis:
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Eine aktuelle Prüfung vor Abreise wird empfohlen.


Banken und Währung

Währung & Zahlung

  • Offizielle Währung: Zimbabwe Gold (ZWG), im Alltag wird jedoch überwiegend US-Dollar (USD) verwendet

Wichtige Hinweise:

  • Kreditkartenzahlung ist nur eingeschränkt möglich (vor allem Visa und Mastercard in größeren Hotels)
  • Bargeld ist unbedingt erforderlich
  • Geldautomaten funktionieren nicht immer zuverlässig außerhalb der Städte


Reisen im Lande

Transport

Flüge & Gepäck

  • Bei Charterflügen meist max. 20 kg Gepäck inklusive Handgepäck
  • Nur weiche Reisetaschen erlaubt
  • Hartschalenkoffer sind in der Regel nicht zulässig
  • Gepäckmaße können eingeschränkt sein (ca. 62 x 25 x 30 cm)

Taxis & Transfers

  • Taxis nur über Hotels oder seriöse Anbieter nutzen
  • Keine spontanen Mitfahrgelegenheiten annehmen

   


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Medizinische Versorgung
In größeren Städten wie Harare und Bulawayo gibt es private Kliniken mit einem guten medizinischen Standard. In ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung jedoch eingeschränkt.
Wir empfehlen dringend eine umfassende Auslandskrankenversicherung inklusive Rückholversicherung. In privaten Einrichtungen ist häufig eine Vorauszahlung erforderlich.

Impfungen & Reisemedizin
Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben (Ausnahme: Gelbfieber bei Einreise aus einem Risikogebiet).
Empfohlen werden:

  • Standardimpfungen gemäß Impfkalender (z. B. Tetanus, Diphtherie, ggf. Influenza)
  • Hepatitis A
  • Je nach Reiseroute: Hepatitis B, Typhus, Tollwut

Malaria
In Zimbabwe besteht ein Malariarisiko, insbesondere in tiefer gelegenen und ländlichen Regionen.
Empfehlungen:

  • Konsequenter Mückenschutz (Repellent, lange Kleidung)
  • Individuelle reisemedizinische Beratung zur Prophylaxe

Wichtiger Hinweis
Sollten während oder nach der Reise Fieber auftreten, suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe auf und weisen Sie auf Ihren Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.


Sicherheitshinweise

Sicherheit

Zimbabwe ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland, dennoch sollten übliche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

Allgemeine Empfehlungen:

  • Nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht zu Fuß unterwegs sein
  • Wertsachen sicher aufbewahren und nicht offen tragen
  • Nur kleine Bargeldbeträge mitführen
  • Seriöse Taxis über Unterkünfte buchen
  • Geld nur an sicheren Geldautomaten in Banken oder Einkaufszentren abheben
  • Keine Hilfe von Fremden an Geldautomaten annehmen


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Küche & Trinkwasser

Die Küche in Zimbabwe ist traditionell und einfach geprägt.
Typische Gerichte:

  • Sadza (Maisbrei) mit Eintöpfen
  • Gegrilltes Fleisch und Gemüse
  • Chibuku (fermentiertes Hirsebier)

Trinkwasser:

  • Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet
  • Es sollte ausschließlich abgefülltes, gefiltertes oder abgekochtes Wasser verwendet werden
  • Beim Kauf von Wasser auf unbeschädigte Flaschensiegel achten

Empfehlung:

  • Eiswürfel in Getränken vermeiden, wenn die Wasserqualität unklar ist


Klima und Wetter

Klima
Zimbabwe hat ein subtropisches Klima mit klaren Jahreszeiten:

  • Trockenzeit: April bis Oktober (kühler und trocken)
  • Regenzeit: November bis März (warm und feucht mit Niederschlägen)

Temperaturen:

  • Tagsüber: ca. 15–40 °C je nach Region und Jahreszeit
  • Nächte im Winter (Mai bis August): teils kühl bis sehr kalt


Kleidungsempfehlung

Kleidung

  • Tagsüber: leichte, atmungsaktive Kleidung
  • Abends: warme Kleidung (Fleece, Jacke)
  • Regenzeit: feste Schuhe und Regenbekleidung
  • Safari: neutrale Farben (beige, khaki), lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Insekten
  • Freizügige Kleidung in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden


Internetzugang Verfügbar

  • WLAN ist in den meisten Hotels und Lodges verfügbar
  • Mobilfunknetz ist in Städten gut, in ländlichen Regionen eingeschränkt

Empfehlung:

  • eSIM (z. B. Airalo) oder lokale SIM-Karten für mobile Daten


Stromversorgung und Steckdosen

Elektrizität

  • Spannung: 220–240 V / 50 Hz
  • Steckdosen: Typ D und G (Adapter erforderlich)

Stromausfälle und Spannungsschwankungen können insbesondere außerhalb der Städte auftreten. Viele Unterkünfte verfügen über Generatoren oder Notstromsysteme. Wir empfehlen eine Powerbank.


Allgemeine Hinweise

Souvenirs

Beliebt sind:

  • Handwerkskunst, Textilien, Holzschnitzereien und Schmuck

Bitte beachten:

  • Keine Produkte aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten erwerben

Trinkgelder

  • Ranger in Nationalparks / Lodges: ca. 10–15 USD pro Person/Tag
  • Safari-Guide/Fahrer: ca. 10–15 USD pro Tag
  • Koch, Zimmerpersonal, Gepäckträger: ca. 5 USD pro Tag
  • Restaurants: 10–15 % üblich
  • Taxifahrer: ca. 5–10 USD bzw. Aufrunden

Öffnungszeiten (Richtwerte)

  • Banken: Mo, Di, Do, Fr 08:00–15:00, Mi 08:00–13:00, Sa 08:00–11:30
  • Büros: Mo–Fr 08:30–17:00
  • Geschäfte: Mo–Fr 08:00–17:00, Sa 08:00–13:00 (teils länger geöffnet)


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