Südafrika mit der Hauptstadt Pretoria liegt an der Südspitze Afrikas. Im Westen wird das Land vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Indischen Ozean begrenzt. Richtung Norden grenzt es an Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik und Swasiland, während Lesotho vollständig von Südafrika umschlossen wird. Die landschaftliche Vielfalt reicht von trockenen Savannen über fruchtbare Hochländer bis hin zu tropischen Küstenregionen und imposanten Gebirgszügen.
Das Land ist in acht Provinzen unterteilt: Westkap, Nordkap, Ostkap, KwaZulu-Natal, Freistaat, Nordwest, Gauteng, Mpumalanga und Limpopo. Jede Region hat ihren eigenen Charakter, eigene Kulturen und Sehenswürdigkeiten – von modernen Metropolen bis hin zu unberührten Naturlandschaften.
Städtereisen und Unterkünfte
Südafrika bietet für jeden Reisenden die passende Unterkunft. In Kapstadt, der „Mother City“, findest du eine Mischung aus Luxushotels, Boutique-Unterkünften und Gästehäusern. Die Garden Route lockt mit kleinen Küstenstädten, gemütlichen Lodges und Strandhotels. Johannesburg und Durban bieten urbane Kultur, Museen, Shoppingmöglichkeiten und lebhafte Märkte.
Ob 5-Sterne-Hotels, Lodges in Nationalparks, kleine Gästehäuser, Campingplätze oder Unterkünfte mit Selbstversorgung – Südafrika heißt Besucher willkommen. Besonders für Selbstfahrer lohnt sich das Land, da gut ausgebaute Straßen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem verbinden.
Natur, Landschaften und Nationalparks
Südafrika ist ein Paradies für Naturliebhaber. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis Lesotho und bieten spektakuläre Wanderwege, Wasserfälle und Panoramen. An der Kap-Halbinsel locken das Kap der Guten Hoffnung und die berühmten Pinguinkolonien am Boulders Beach bei Simon’s Town.
Die Nationalparks sind ein Highlight jeder Reise. Besonders beliebt ist der Krüger National Park, wo sich „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – in freier Wildbahn beobachten lassen. Weitere lohnenswerte Parks sind der Addo Elephant National Park in der Nähe von Port Elizabeth mit großen Elefantenherden und der iSimangaliso Wetland Park, ein UNESCO-Weltnaturerbe an der Ostküste mit Seen, Stränden und Flusssystemen.
Für Abenteuerlustige bietet das Land außerdem Canyons, wilde Küstenstreifen, Höhlen und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiking, Kajakfahren oder Surfen.
Kultur, Geschichte und Menschen
Südafrika wird oft als „Rainbow Nation“ bezeichnet. Die Bevölkerung vereint afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse, die in 11 offiziellen Sprachen und zahlreichen Traditionen sichtbar werden. Besucher erleben ein offenes, freundliches Land, in dem Geschichte, Kultur und moderne Lebensstile aufeinandertreffen.
Historische Städte wie Pretoria und Bloemfontein bieten Einblicke in das koloniale Erbe, während Johannesburg und Durban pulsierende urbane Zentren mit Museen, Kunstgalerien und lebendigen Märkten sind.
Das Besondere an Südafrika
Südafrika ist einzigartig in seiner Vielfalt: Morgens auf Safari im Krüger Nationalpark, nachmittags auf den Spuren von Geschichte und Kultur in Johannesburg oder Kapstadt, abends am Strand der Garden Route oder an der Kap-Halbinsel entspannen. Diese Kombination aus Natur, Tierwelt, Stränden, Bergen, Städten und multikultureller Lebensart macht jede Reise nach Südafrika zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente & Visum:
Reisepass erforderlich und bei Einreise mindestens 30 Tage über Ausreisedatum gültig mit mind. 2 freien Seiten.
Deutsche Staatsangehörige benötigen grundsätzlich kein Visum für touristische, Besuchs‑ oder Geschäftsreisen bis max. 90 Tage
Visum wird meist bei Einreise erteilt (Visitor’s Visa)
Für längere Aufenthalte vorab Visum beantragen
Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich
Zollbestimmungen:
Bargeld über 10.000 USD muss deklariert werden
Streng verboten: Drogen, Waffen, pornografisches Material
Elektronische Geräte ggf. bei Einreise deklarieren
Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen
> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den süd-afrikanischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.
Banken und Währung
Geld & Zahlungsmittel:
Währung: Südafrikanischer Rand (ZAR)
Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Debitkarten (Girocard/Maestro) an zahlreichen Geldautomaten und POS-Terminals möglich
Bargeld kann in Banken/Wechselstuben gegen Vorlage des Reisepasses getauscht werden
Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet
Bargeld über 10.000 USD muss bei Ein- und Ausreise deklariert werden
Sicherheit:
Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen
Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten
Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen
Reisen im Lande
Infrastruktur & Verkehr:
Verkehrsmittel: Inlandsflügen, Fernbusse, Minibusse („minibus taxis“), reguläre Taxis
In Städten sind Uber, Bolt und metergestützte Taxis weit verbreitet
Linksverkehr
Hauptstraßen und Fernstraßen sind in der Regel gut ausgebaut und asphaltiert
Außerhalb der Hauptverkehrsadern kann es schlechtere Straßenverhältnisse geben, besonders auf Nebenstrecken oder in ländlichen Regionen
Flughäfen:
Internationale Airports: Cape Town International Airport (Kapstadt), OR Tambo International Airport (Johannesburg), King Shaka International Airport (Durban)
Regionale Airports: Port Elizabeth Airport (Gqeberha), Kruger Mpumalanga International Airport (Nelspruit), George Airport, Bloemfontein Airport, East London Airport
Sicherheitskontrollen entsprechen in der Regel internationalen Standards, dennoch sollte ausreichend Zeit für Check‑in eingeplant werden
Empfehlungen:
Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit
Nur lizensierte Taxis oder ridesharing‑Dienste (z. B. Uber, Bolt) nutzen
Wanderungen in Parks nur mit registrierten Guides
Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein gültig
Öffentliche Verkehrsmittel in Städten oft unsicher/überfüllt → Mietwagen oder lizenzierte Taxis empfohlen
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen oder dort länger als 12h im Transit verweilen.
Empfohlene Impfungen:
Hepatitis A, Polio
Hepatitis B und Tollwut bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition
Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein
Wichtige Gesundheitsrisiken:
Malaria: Hohes Risiko in vielen Regionen (außer z. B. südliche Landesteile) → Mückenschutz & ggf. Prophylaxe
Weitere Risiken: Schistosomiasis, Cholera
Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene
Wichtige Empfehlungen:
Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz
Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)
Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)
Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen
Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen
Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt
> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.
Sicherheitshinweise
Wichtige Verhaltenstipps:
Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden
Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen
Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein
Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen
Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen
Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)
hohe Kriminalitätsraten insb. in Innenstädten großer Städte (z. B. CBD von Johannesburg, Durbanund informelle Siedlungen „Townships“)
Sicherheits‑Apps (z. B. Travelhawk, Namola, Buzzer) zur Orientierung nutzen
Notrufnummern speichern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112
Ausflüge am besten in Gruppen unternehmen
> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage (insb. Garden Route, Kapstadt & Addo Elephant Park).
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Essgewohnheiten:
Vielfalt: Mischung aus afrikanischer, europäischer und asiatisch beeinflusster Küche
Beliebt sind Grillgerichte („Braai“), Meeresfrüchte, Currys, traditionelle Beilagen wie „Pap“
Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen
Wasser & Hygiene:
Leitungswasser nicht trinken
Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)
Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren
Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen
> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Klima und Wetter
Natur & Klima:
Klima: subtropisch an der Küste, mediterran im Westen, kontinentales Klima im Inland, keine klassischen Jahreszeiten, sondern Trocken- und Regenzeiten
Temperaturen:
Küstenregionen (Kapstadt, Durban): meist 15–30 °C
Hochland/Innenland (Johannesburg, Pretoria): milder, meist 10–26 °C
Norden und Krügerpark: oft heißer, 20–35 °C
Regenzeiten:
Kapregion (Westen): Juni–August → Winterregen, kühl, teilweise windig
Innenland & Norden: Oktober–März → Sommerregen, Gewitter möglich, Flüsse können schnell anschwellen
Kurze Regenzeit: in einigen nördlichen Regionen, Oktober–Dezember → kurze, heftige Schauer
Trockenzeiten:
Kapregion: Oktober–April → warm, sonnig, ideal für Outdoor-Aktivitäten
Innenland & Norden: Mai–September → lange Trockenzeit, gute Bedingungen für Safaris
Besonderheiten & Hinweise:
- Busch- und Flächenbrände möglich, besonders im Frühjahr/Herbst in trockenen Gebieten → Infrastruktur kann beeinträchtigt werden
- Flüsse im Krügerpark und Nordosten können während der Regenzeit plötzlich anschwellen
Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden
- Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten
Kleidungsempfehlung
Packempfehlung für Südafrika:
Gepäckart:
Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird
Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm
Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen
Kleidung:
Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage
Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende
Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)
Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
Regenponcho für Regenzeit
Schutz & Gesundheit:
Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz
Reiseapotheke, persönliche Medikamente
> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.
Internetzugang Verfügbar
Internet & Mobilfunk:
Gute Netzabdeckung in Städten, Küstenregionen und touristischen Parks
4G/LTE verbreitet, in Städten oft auch 5G
WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés
In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden
Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Vodacom, MTN, Telkom) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation
Stromversorgung und Steckdosen
In Südafrika werden Steckdosen vom Typ D, M und N verwendet.
Typ D, M und N (dreipolige runde Stifte)
Spannung: 230 Volt
Frequenz: 50 Hz
> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. In großen Hotels findet man teilweise auch Steckdosen, die Europastecker direkt akzeptieren. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.
Allgemeine Hinweise
Der Nordosten Südafrikas wird geprägt vom Drakensberg‑Gebirge, das mit seinen zerklüfteten Gipfeln und tiefen Tälern eine beeindruckende Landschaft bietet. In dieser Region liegen zahlreiche Flüsse und Wasserfälle, die landschaftlich und ökologisch bedeutsam sind, darunter der Tugela Falls, einer der höchsten Wasserfälle der Welt.
Das zentrale Südafrika besteht größtenteils aus Plateaus, Grasland und Halbwüsten, die Lebensraum zahlreicher Wildtiere bieten und ideale Bedingungen für Safaris schaffen. Besonders bekannt sind hier Nationalparks wie der Kruger-Nationalpark, Addo Elephant Park und die privaten Wildreservate, die eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenvielfalt beherbergen.
Die West- und Südküste Südafrikas, einschließlich der Kapregion, ist mediterran geprägt – heiße Sommer, milde Winter – während die Ostküste subtropisch bis tropisch ist. Palmen, breite Sandstrände und spektakuläre Küstenlandschaften laden zu Strandurlaub, Wassersport und Küstenerkundungen ein.
Namibia beeindruckt mit einer unglaublichen Vielfalt aus Landschaften, Tieren und Naturwundern. Von endlosen Wüsten über mächtige Canyons bis hin zu üppigen Flusslandschaften bietet das Land Abenteuer, Ruhe und spektakuläre Fotomotive.
Namib – rote Dünen und unendliche Weite
Die Namib-Wüste an der Küste ist eine der ältesten Wüsten der Welt. Besonders Sossusvlei zieht Reisende an: gigantische Sanddünen, helle Salzpfannen und atemberaubende Sonnenaufgänge machen diesen Ort zu einem der fotogensten Ziele Afrikas. Wanderungen, Dünenbesteigungen oder Ballonfahrten eröffnen spektakuläre Perspektiven auf diese fast surreal wirkende Landschaft.
Etosha – Tierbeobachtung pur
Im Etosha-Nationalpark leben Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras und unzählige Antilopenarten. Die Salzpfannen bilden das Herz des Parks, und an den Wasserlöchern können Tiere oft aus nächster Nähe beobachtet werden – besonders während der Trockenzeit, wenn Wasserstellen zur Hauptanlaufstelle für die Wildtiere werden.
Kalahari – Savannen und Raubtiere
Die Kalahari im Südosten Namibias ist geprägt von weiten Gras- und Dornbuschsavannen. Hier leben große Herden von Oryx, Springböcken und Zebras, aber auch Raubtiere wie Löwen und Geparden. Die abgelegene Region vermittelt ein echtes Gefühl von ursprünglicher Wildnis und Weite.
Caprivi – Flusslandschaften und Feuchtgebiete
Der Norden Namibias im Caprivi-Streifen ist grün und wasserreich. Flüsse wie Okavango, Kwando und Zambezi schaffen ein einzigartiges Ökosystem mit Elefanten, Flusspferden, Krokodilen und einer reichen Vogelwelt. Boots- und Wander-Safaris ermöglichen intensive Naturerlebnisse abseits ausgetretener Pfade.
Fish River Canyon – gigantische Schluchten
Im Süden des Landes liegt der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Wanderungen entlang der steilen Klippen eröffnen spektakuläre Panoramen auf die tiefen Schluchten und das umliegende Plateau.
Namibia verbindet ursprüngliche Wildnis, spektakuläre Landschaften und eine faszinierende Tierwelt. Auch kulturell hat das Land einiges zu bieten: Die Hauptstadt Windhoek und ehemalige deutsche Kolonialstädte wie Swakopmund vermitteln historische Einblicke, Märkte und traditionelle Handwerkskunst zeigen das heutige Namibia von seiner lebendigen Seite.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente & Visum:
Reisepass erforderlich, mind. 6 Monate über Reiseende gültig, mind. 3 freie Seiten
Visum: Seit April 2025 für touristische Zwecke erforderlich (90 Tage, meist mehrfach einreisefähig)
E-Visum online empfohlen
Visa on Arrival an ausgewählten Grenzübergängen möglich
Minderjährige: Internationale Geburtsurkunde und ggf. englische Übersetzung erforderlich, Kinderreisepass zulässig
Weiterreise nach Südafrika: Einhaltung südafrikanischer Einreisebestimmungen, Dokumentation der Elternschaft beachten
Zollbestimmungen:
Einfuhr Landeswährung: bis 50.000 USD erlaubt, ab 5.000 NAD deklarationspflichtig
Ausfuhr: nur in Höhe der eingeführten Beträge
Jagdwaffen: nur vorzeigbar am Flughafen, aber Faustfeuerwaffen nicht gestattet
Jagderlaubnis: nur mit lizenziertem namibischen Jagdführer
Artenschutz (CITES): Ausfuhr von Produkten aus Annex-I-Tieren verboten und Annex-II-Produkte nur mit Genehmigung
Streng verboten: Drogen, Waffen, pornografisches Material
> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den namibischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.
Banken und Währung
Geld & Zahlungsmittel:
Währung: Namibischer Dollar (NAD) → im Alltag wird auch der Südafrikanische Rand (ZAR) akzeptiert (Kurs 1:1)
Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Debitkarten (Girocard/Maestro) möglich
Bankkarten für den Gebrauch im südlichen Afrika freischalten lassen
Kleine Bargeldbeträge (NAD oder ZAR) für erste Ausgaben (Taxi, Trinkgeld) empfehlenswert
Sicherheit:
Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen
Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten
Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen
Reisen im Lande
Infrastruktur & Verkehr:
Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Busse, Taxis, Mietwagen
Linksverkehr
Straßen oft gut, außerhalb großer Städte Schlaglöcher & unbefestigte Wege
Eisenbahn: Verbindung Windhuk ↔ Swakopmund
Flughäfen:
Internationale Airports: Windhuk
Regionale Airports: Swakopmund, Walvis Bay, Lüderitz, Etosha-Region
Empfehlungen:
Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit
Nur lizensierte Taxis nutzen
Mietwagen nur bei seriösen Anbietern (z. B. CARAN-Mitglieder)
Nord-Namibia & Grenzgebiet zu Angola: Anti-Poaching-Einheiten aktiv → Wege ggf. gesperrt
Illegales Überschreiten der Grenze strafbar
Bei Verkehrsdelikten nicht sofort Bußgeld zahlen, Polizei aufsuchen
Internationaler Führerschein nur zusammen mit deutschem Führerschein gültig
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen oder oder dort länger als 12h im Transit bleiben.
Empfohlene Reiseimpfungen:
Hepatitis A, Polio
Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken ACWY
Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein
Wichtige Gesundheitsrisiken:
Malaria: Hohes Risiko im Nordosten und Kavango/Caprivi → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe
Weitere durch Mücken übertragene Krankheiten: Dengue, Chikungunya
Weitere Risiken: Schistosomiasis, afrikanisches Zeckenbissfieber, Tollwut
Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene
Wichtige Empfehlungen:
Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz
Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)
Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)
Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen
Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen
Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt
> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.
Sicherheitshinweise
Wichtige Verhaltenstipps:
Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden
Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen
Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein
Nur bewachte Unterkünfte, offiziell registrierte Campingplätze und sichere Transportmittel nutzen
Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen
Kopien wichtiger Dokumente mitführen und elektronisch sichern
Fotografieren von militärischen/öffentlichen Einrichtungen verboten
> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage.
Rechtliche Hinweise:
Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft
Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten
Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden
Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Essgewohnheiten:
Typische Küche mit viel Fleisch (Rind, Wild, Geflügel), Maisbrei („Milipap"), Bohnen, Gemüse
Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und einfache, herzhafte Gerichte
In Städten und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar
Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen
Wasser & Hygiene:
Leitungswasser nicht trinken
Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)
Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren
Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen
> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Klima und Wetter
Natur & Klima:
Klima: Tropisch bis subtropisch, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessenTrocken- und Regenzeiten
Temperaturen:
Küstenregionen (inkl. Windhuk): warm bis heiß, meist 20–35 °C
Hochland & Norden: milder, meist 15–28 °C
Regenzeiten:
Lange Regenzeit: ca. Januar–April → stärkere Regenfälle, Überschwemmungen im Norden möglich
Kurze Regenzeit: Oktober–Dezember→ selten, kurze, teils heftige Schauer
Trockenzeiten:
Lange Trockenzeit: ca. Mai–Oktober → ideal für Safaris & Tierbeobachtungen
Kurze Trockenzeit: November–Dezember → gut für Outdoor‑Aktivitäten
Besonderheiten & Hinweise:
- Buschbrände besonders im Frühling (südliche Hemisphäre) möglich → Infrastrukturbeeinträchtigungen möglich
- Trockenflussbetten („Rivières“) können sich bei Regen plötzlich zu reißenden Flüssen entwickeln
Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden
- Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten
Kleidungsempfehlung
Packempfehlung für Namibia:
Gepäckart:
Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird
Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm
Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen
Kleidung:
Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage
Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende
Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)
Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
Regenponcho für Regenzeit
Schutz & Gesundheit:
Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz
Reiseapotheke, persönliche Medikamente
> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.
Internetzugang Verfügbar
Internet & Mobilfunk:
Gute Netzabdeckung in Städten, Küstenregionen und touristischen Parks
4G/LTE verbreitet
WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés
In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden
Lokale Prepaid-SIMs (z. B. MTC, Telecom Namibia, Paratus) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation
Stromversorgung und Steckdosen
In Namibia werden Steckdosen vom Typ M und gelegentlich Typ D verwendet.
Typ M (dreipolig, runde Stifte, größerer Durchmesser, ähnlich wie in Südafrika)
Typ D (dreipolig, kleinere runde Stifte)
Spannung: 230 Volt
Frequenz: 50 Hz
> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.
Allgemeine Hinweise
Der Nordosten Namibias wird geprägt von Flusslandschaften im Caprivi- bzw. Sambesi-Streifen, mit Feuchtgebieten und überschwemmungsgefährdeten Regionen. Hier leben zahlreiche Wildtiere, z. B. im Bwabwata Nationalpark.
Das zentrale Namibia besteht größtenteils aus einem großen Hochplateau mit weiten, trockenen Grassavannen, die Lebensraum für Elefanten, Löwen, Nashörner und andere Wildtiere bieten. Besonders bekannt ist der Etosha Nationalpark mit seiner beeindruckenden Tier- und Naturvielfalt.
Die Westküste Namibias, einschließlich der Namib-Wüste, ist trocken und wüstenartig. Hier prägen Dünen, Gerölllandschaften und die Atlantikküste das Landschaftsbild. Städte wie Swakopmund und Walvis Bay bieten Strand, Wassersport und touristische Infrastruktur.
Das südliche Namibia besteht aus Halbwüsten- und Steppenlandschaften, teils bergig, mit ruhigen, abgelegenen Regionen und karger, aber beeindruckender Natur.
Botswana gehört zu den ursprünglichsten und exklusivsten Reisezielen Afrikas. Statt Massentourismus erwarten dich hier weite, unberührte Landschaften, eine außergewöhnlich hohe Tierdichte und ein Safari-Erlebnis, das oft deutlich ruhiger und intensiver ist als in anderen Ländern.
Ein Großteil des Landes wird von der Kalahari geprägt – einer Halbwüste mit endlosen Gras- und Dornbuschsavannen. Während der Regenzeit verwandeln sich trockene Ebenen teilweise in flache Seen und ziehen zahlreiche Tiere an, was die Landschaft überraschend lebendig macht.
Okavango-Delta – Wasserwelt in der Wüste
Das Okavango-Delta ist das Herzstück Botswanas und eines der außergewöhnlichsten Ökosysteme der Welt. Inmitten der trockenen Kalahari entsteht hier ein riesiges Binnenflussdelta mit Wasserarmen, Inseln und Lagunen. Safaris finden nicht nur im Geländewagen, sondern auch per Boot oder im traditionellen Mokoro (Einbaumkanu) statt – oft ganz nah an Elefanten, Büffeln oder Antilopen. Besonders eindrucksvoll ist das Delta aus der Luft, wenn sich die Wasserwege wie ein Labyrinth durch die Landschaft ziehen.
Chobe – Land der Elefanten
Im Chobe-Nationalpark im Nordosten des Landes lebt eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas. Entlang des Chobe-Flusses lassen sich Tiere besonders gut beobachten – oft direkt vom Boot aus. Neben Elefanten sind hier auch Löwen, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten zu sehen.
Moremi & klassische Safari
Das Moremi-Wildreservat verbindet verschiedene Landschaftsformen des Okavango-Deltas und gilt als eines der vielseitigsten Safari-Gebiete des Landes. Hier treffen trockene Savannen auf Feuchtgebiete – ideale Bedingungen für eine große Artenvielfalt und abwechslungsreiche Pirschfahrten.
Kgalagadi – raue Schönheit
Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark zeigt die wilde Seite der Kalahari. Rote Dünen, trockene Flussbetten und eine beeindruckende Weite prägen das Bild. Besonders bekannt ist die Region für ihre Raubtiere, darunter Löwen mit dunkler Mähne.
Salzpfannen und Weite
Die Makgadikgadi-Salzpfannen gehören zu den größten Salzpfannen der Welt. In der Trockenzeit wirken sie fast surreal – endlose, weiße Flächen ohne sichtbares Ende. Mit Beginn der Regenzeit verwandelt sich die Region jedoch und zieht unter anderem große Zebraherden an.
Botswana setzt bewusst auf hochwertigen, nachhaltigen Tourismus. Viele Unterkünfte sind kleine, exklusive Lodges oder Camps inmitten der Natur. Auch die Menschen tragen zum besonderen Reiseerlebnis bei: Die Bevölkerung ist bekannt für ihre ruhige, freundliche Art und den respektvollen Umgang mit Natur und Tierwelt. Diese Haltung spiegelt sich im gesamten Land wider und macht Botswana zu einem Reiseziel, das sich bewusst Zeit nimmt – für echte Wildnis, intensive Naturerlebnisse und authentische Begegnungen.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente & Visum:
Reisepass erforderlich (auch vorläufiger Reisepass möglich, dann mit Visum vorab), mind. 6 Monate über Reiseende gültig und mind. 4 freie Seiten
Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tage kein Visum erforderlich (kostenfrei bei Einreise)
Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich
Kinder benötigen eigene Reisedokumente sowie Geburtsurkunde
Bei Reisen mit Minderjährigen ggf. zusätzliche Einverständniserklärungen und Dokumente notwendig (auch bei Transit über Südafrika)
Zollbestimmungen:
Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung unbegrenzt möglich, aber deklarationspflichtig
Ausfuhr von Landeswährung auf 50 BWP begrenzt
Waffen nur mit spezieller Genehmigung (z. B. für Jagdzwecke) erlaubt
Streng verboten: Drogen und illegale Güter
Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen
> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den botswanischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.
Banken und Währung
Geld & Zahlungsmittel:
Währung: Botswana-Pula (BWP)
Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie teilweise Debitkarten (Girocard/Maestro) möglich
Limit Bargeldabhebung meist ca. 100–500 EUR pro Karte und Tag
Mitnahme von etwas Bargeld in EUR oder USD empfehlenswert
Kreditkarten (v. a. Visa & Mastercard) werden in Städten weitgehend akzeptiert
Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung unbegrenzt möglich, aber deklarationspflichtig
Ausfuhr von Landeswährung auf 50 BWP begrenzt
Sicherheit:
Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen
Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten
Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen
Reisen im Lande
Infrastruktur & Verkehr:
Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Busse, Überlandbusse, Taxis, Mietwagen in Städten
Linksverkehr
Straßen in Städten oft gut, außerhalb großer Städte Schlaglöcher, unbefestigte Wege & schlecht beleuchtet
Flughäfen:
Internationale Airports: Gaborone, Francistown, Maun
Regional: Kasane, Maun (für Fly-in-Safaris)
Sicherheitskontrollen entsprechen nicht immer europäischen Standards → mehr Zeit einplanen
Empfehlungen:
Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit
Nur lizenzierte Taxis oder Mietwagenfirmen nutzen
Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein oder amtlicher englischer Übersetzung gültig
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen.
Empfohlene Impfungen:
Hepatitis A
Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken ACWY
Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein
Wichtige Gesundheitsrisiken:
Malaria: Sehr hohes Risiko im Norden (z. B. Okavango-Delta, Chobe, Victoriafälle), saisonal unterschiedlich (höher von September bis Mai) → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe
Weitere durch Mücken übertragene Krankheiten: Dengue, Chikungunya
Weitere Risiken: Schistosomiasis, Anthrax
Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene
Wichtige Empfehlungen:
Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz
Kontakt zu Tieren vermeiden insb. zu Kadavern
Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)
Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen
Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen
Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt
> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.
Sicherheitshinweise
Wichtige Verhaltenstipps:
Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden
Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen
Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein
Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen
Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen
Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)
Kontakt mit Tieren und Kadavern vermeiden (Gesundheitsrisiken)
> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheits- und Gesundheitslage.
Rechtliche Hinweise:
Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft
Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten
Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden
Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.
Respektvoller Umgang mit Natur und Nationalparks ist verpflichtend
Alkohol nur in erlaubten Bereichen konsumieren
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Essgewohnheiten:
Typische Küche mit viel Mais (Sadza), Reis, Bohnen, Gemüse und Fleisch
Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und einfache, herzhafte Gerichte
In Städten und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar
Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen
Wasser & Hygiene:
Leitungswasser nicht trinken
Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)
Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren
Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen
> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Klima und Wetter
Natur & Klima:
Klima: Überwiegend heißes, trockenes Wüsten- und Savannenklima (semi‑arid) mit kühlen Wintern, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessen Regen- und Trockenzeiten
Temperaturen:
Norden (Okavango-Delta, Chobe): warm bis heiß, meist 20–35 °C
Zentral- und Südbotswana (Gaborone, Kalahari): milder, meist 15–30 °C
Regenzeiten:
Hauptregenzeit: ca. November–März → stärkere Regenfälle, teils Überschwemmungen
Kurze Regenzeit: April–Mai → gelegentliche Schauer
Trockenzeiten:
Lange Trockenzeit: ca. Juni–Oktober → meist trocken & sonnig, ideal für Safaris und Tierbeobachtungen
Kurze Trockenzeit: November → Beginn der Regenzeit, gelegentlich trockene Phasen
Besonderheiten & Hinweise:
In Dürreperioden zwischen Mai und September besteht erhöhte Gefahr von Buschbränden, die auch touristische Infrastruktur beeinträchtigen können
- Überschwemmungen können lokal auftreten, besonders in Fluss- und Deltaregionen
- Botswana liegt in latent seismisch aktiven Zone → Erdbeben möglich (Verhalten bei Erdbeben nach Empfehlungen des Deutschen GeoForschungsZentrums beachten)
Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden
- Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden stets beachten
Kleidungsempfehlung
Packempfehlung für Botswana:
Gepäckart:
Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird
Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm
Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen
Kleidung:
Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage
Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende
Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)
Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
Regenponcho für Regenzeit
Schutz & Gesundheit:
Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz
Reiseapotheke, persönliche Medikamente
> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.
Internetzugang Verfügbar
Internet & Mobilfunk:
Gute Netzabdeckung in Städten, Touristenzentren (z. B. Maun, Kasane) und Nationalparks
4G/LTE in den meisten Städten und größeren Lodges verfügbar
WLAN oft in Hotels, Lodges und einigen Restaurants oder Cafés
In entlegenen Gebieten, Safari-Camps oder ländlichen Regionen eingeschränkter oder kein Empfang
Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Mascom, Orange, BTC Mobile) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation
Stromversorgung und Steckdosen
In Botswana werden Steckdosen vom Typ D, G und M verwendet.
Typ D (dreipolig, runde Stifte)
Typ G (dreipolig, rechteckige Stifte → wie in Großbritannien)
Typ M (dreipolig, große runde Stifte → ähnlich Typ D, aber größer)
Spannung: 230 Volt
Frequenz: 50 Hz
> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.
Allgemeine Hinweise
Der Norden Botswanas wird geprägt vom Okavango‑Delta, einem riesigen Binnendelta mit Wasserwegen, Süßwasserseen und Feuchtgebieten, die Lebensraum zahlreicher Wildtiere bieten. Im Nordosten liegt der Chobe-Nationalpark, bekannt für seine großen Elefantenherden und vielfältige Tierwelt.
Das zentrale Botswana besteht größtenteils aus trockenen Ebenen, Savannen und der Kalahari‑Wüste. Diese weiten Graslandschaften bieten ideale Bedingungen für Safaris und sind Heimat zahlreicher Wildtiere wie Löwen, Leoparden, Antilopen und Gnus. Besonders bekannt sind die Nationalparks Central Kalahari Game Reserve, Makgadikgadi Pans und Nxai Pan.
Der Süden Botswanas, einschließlich der Hauptstadt Gaborone, ist hügeliger und trockener. Hier befinden sich landwirtschaftlich genutzte Gebiete, kleinere Wildschutzgebiete und Städte, die Einblicke in die Kultur und den Alltag des Landes bieten.
Simbabwe ist ein faszinierendes Land im südlichen Afrika, das an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik grenzt. Für Reisende vereint es spektakuläre Natur, reiche Tierwelt und kulturelle Highlights, die das Land zu einem abwechslungsreichen Ziel machen.
Victoriafälle – ein Naturwunder
Die wohl bekannteste Attraktion sind die Victoriafälle im Westen des Landes. Der Zambezi stürzt hier über 100 Meter in die Tiefe und erzeugt während der Regenzeit einen bis zu 300 Meter hohen Sprühnebel – oft begleitet von spektakulären Regenbögen. Bootsfahrten bei Sonnenuntergang bieten die Möglichkeit, die Tierwelt entlang des Flusses hautnah zu erleben, darunter Elefanten, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten.
Hwange – Afrikas Tierparadies
Der Hwange-Nationalpark im Westen ist der größte Nationalpark des Landes und Heimat einer beeindruckenden Tierwelt. Von Elefanten über Löwen, Zebras und Giraffen bis hin zu Wildhunden und über 100 Vogelarten ist hier alles zu finden. Die weiten Savannen, Fossildünen und trockenen Landschaften schaffen zudem ein unvergleichliches Safari-Erlebnis.
Historische Höhepunkte
Kulturell faszinierend sind die Ruinen von Great Zimbabwe südlich von Masvingo. Diese riesigen Granitruinen gehören zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Afrikas. Besucher können bei geführten Touren die alten Festungen, Türme, Elfenbeinwerkzeuge, Goldfunde und Keramiken erkunden und so in die Geschichte des Landes eintauchen.
Abenteuer abseits der Savanne
Die Chinhoyi-Höhlen bieten Tauchern ein einzigartiges Erlebnis: kristallklare unterirdische Pools bis zu 90 Meter Tiefe in einem weitläufigen Kalksteinhöhlensystem. Für Wanderer und Naturliebhaber ist der Chimanimani-Nationalpark im östlichen Hochland ein Highlight, mit Gebirgsbächen, Höhlen und dem Monte Binga, dem höchsten Punkt des Parks.
Ruhe und Geschichte im Matopos-Nationalpark
Wer Besinnlichkeit sucht, findet sie im Matopos-Nationalpark, unter anderem an der Grabstätte von Cecil John Rhodes. Dichte Wälder, Granitformationen und weite Ausblicke prägen die Landschaft dieses Schutzgebietes und bieten Naturerlebnisse abseits der typischen Safari-Routen.
Harare – modernes Stadtleben
Die Hauptstadt Harare liegt auf einer Hochebene etwa 1.500 Meter über dem Meeresspiegel. Mit fast 1,1 Millionen Einwohnern bietet sie kulturelle Highlights wie die National Gallery of Zimbabwe oder das Museum „Queen Victoria“ und lädt zu entspannten Spaziergängen durch Alleen und Parks ein.
Simbabwe ist damit ein Land voller Kontraste: mächtige Wasserfälle, artenreiche Nationalparks, historische Monumente und moderne Städte machen jede Reise zu einem vielseitigen Abenteuer inmitten ursprünglicher afrikanischer Landschaften.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente & Visum:
Reisepass erforderlich, mind. 6 Monate über Reiseende gültig
Kinderreisepass ist gültig
Visa on Arrival: an Flughäfen Harare und Victoria Falls sowie Landesgrenzen (ca. 30 USD, 30 Tage gültig)
Online-Visum: empfohlen, Zahlung vorher möglich, aber nicht immer anerkannt → ggf. erneute Barzahlung bei Landgrenze
Verlängerung/Merfacheinreise-Visum: über Department of Immigration möglich, rechtzeitig beantragen
Transit & Rückflug via Südafrika: mind. 6 leere, visierfähige Seiten im Pass erforderlich
Einreiseformular: online vorab ausfüllen empfohlen, auch am Flughafen verfügbar
Zollbestimmungen:
Freigrenze: Waren bis 2.000 USD zollfrei
Bargeld: beliebige Höhe einführbar → unbedingt deklarieren
Ausfuhr von Bargeld bis 2.000 USD erlaubt
Kunsthandwerk/Shona-Skulpturen → Genehmigung für Ausfuhr erforderlich
Jagdausrüstung: Jagdgewehre mit Munition nur mit temporärer Importgenehmigung
Streng verboten: Drogen, automatische Waffen, pornografisches Material
Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen
> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den simbabwischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.
Banken und Währung
Geld & Zahlungsmittel:
Währung: Zimbabwe Dollar (ZIG) → USD wird in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants weiterhin akzeptiert
Bargeldknappheit möglich → ausreichend USD mitbringen (und ggf. im Hotelsafe deponieren)
Kreditkarten selten akzeptiert (hauptsächlich Visa und Mastercard) → nicht landesweit zuverlässig
Geldautomaten funktionieren nur eingeschränkt → Abhebungen nicht überall garantiert
Sicherheit:
Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen
Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten
Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen
> Prüfen Sie vor Ort mit Hotel, Lodge oder Reiseveranstalter, wie Zahlungen oder Bargeldbezug erfolgen können.
Reisen im Lande
Infrastruktur & Verkehr:
Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Mietwagen, Busse, Taxis
Linksverkehr
Straßen meist in schlechtem Zustand → Schlaglöcher, schlecht beleuchtet, Tiere auf Landstraßen
Flughäfen:
International Airports: Harare, Victoria Falls
Regional Airports: Bulawayo
Sicherheitskontrollen entsprechen nicht immer europäischen Standards → mehr Zeit einplanen
Empfehlungen:
Mietwagen: Zustand oft mangelhaft → ausreichende Versicherung, auch für Fremdverschulden, unbedingt prüfen
Öffentliche Busse oft technisch unsicher → Überlandfahrten meiden
Nur lizensierte Taxis nutzen
Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit
Hauptstraßen nicht verlassen
Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein gültig
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen.
Empfohlene Impfungen:
Hepatitis A, Polio, Typhus
Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Tollwut
Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein
Wichtige Gesundheitsrisiken:
Malaria: Hohes Risiko in Nord- und Nordwestregionen (Grenze zu Sambia) sowie im Osten (Grenze zu Mosambik) → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe
Weitere Risiken: Schistosomiasis, Leptospirose, Schlafkrankheit (Tsetsefliegen)
Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene
Wichtige Empfehlungen:
Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz
Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)
Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)
Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen
Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen
Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt
> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.
Sicherheitshinweise
Wichtige Verhaltenstipps:
Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden
Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen
Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein
Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen
Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen
Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)
Fotografieren von militärischen/öffentlichen Einrichtungen/Menschenansammlungen verboten
Immer Ausweisdokumente und Kopien mitführen
Keine politischen Diskussionen oder Äußerungen in sozialen Medien
> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage.
Rechtliche Hinweise:
Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft
Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten
Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden
Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Essgewohnheiten:
Typische Küche mit viel Mais (Sadza), Maismehlbrei, Gemüse, Bohnen und Fleisch
Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und herzhafte Eintöpfe
In Städten wie Harare, Bulawayo und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar
Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen
Wasser & Hygiene:
Leitungswasser nicht trinken
Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)
Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren
Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen
> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Klima und Wetter
Natur & Klima:
Klima: Subtropisch, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessen Regen- und Trockenzeiten
Temperaturen:
Meist warm bis heiß, durchschnittlich 15–30 °C
in höheren Lagen etwas milder
Regenzeiten:
Hauptregenzeit: November–April → stärkere Regenfälle, lokale Überschwemmungen, mögliche Verkehrsbehinderungen
Trockenzeiten:
Mai–Oktober → überwiegend trocken & sonnig, ideal für Safaris und Tierbeobachtungen
Besonderheiten & Hinweise:
Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden
Zimbabwe liegt in latent seismisch aktiven Zone → Erdbeben möglich (Verhalten bei Erdbeben nach Empfehlungen des Deutschen GeoForschungsZentrums beachten)
Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten
Kleidungsempfehlung
Packempfehlung für Simbabwe:
Gepäckart:
Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird
Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm
Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen
Kleidung:
Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage
Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende
Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)
Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
Regenponcho für Regenzeit
Schutz & Gesundheit:
Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz
Reiseapotheke, persönliche Medikamente
> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.
Internetzugang Verfügbar
Internet & Mobilfunk:
Gute Netzabdeckung in Städten, touristischen Regionen und Nationalparks
4G/LTE in den meisten urbanen Gebieten verbreitet
WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés verfügbar
In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden
Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Econet, NetOne, Telece) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation
Stromversorgung und Steckdosen
In Simbabwe werden Steckdosen vom Typ D und Typ G verwendet.
Typ D (dreipolig, runde Stifte)
Typ G (dreipolig, rechteckige Stifte → wie in Großbritannien)
Spannung: 230 Volt
Frequenz: 50 Hz
> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.
Allgemeine Hinweise
Der Norden und Nordosten Simbabwes ist geprägt von leicht hügeligem Hochland, wie den Regionen rund um die Zambezi-Region und die Victoriafälle. Flüsse wie der Zambezi und der Limpopo prägen die Landschaft und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter Elefanten, Flusspferde und Krokodile.
Das zentrale Simbabwe besteht größtenteils aus Plateaulandschaften mit weiten Savannen und Buschlandschaften, die ideale Bedingungen für Wildtiere und Safaris bieten. Bedeutende Nationalparks sind der Hwange-Nationalpark, der Matobo-Nationalpark und der Mana-Pools-Nationalpark, bekannt für ihre beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt.
Der Süden des Landes ist durch fruchtbare Hochflächen und landwirtschaftlich genutzte Gebiete geprägt. Hier finden sich kleinere Seen, Flussläufe und traditionelle Dörfer, die das ländliche Simbabwe prägen.
Simbabwe hat keine Küste, sodass es keine tropischen Strände gibt. Flussufer, Stauseen und Wasserfälle bieten jedoch zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und Erholung.