South Africa

Südafrika mit der Hauptstadt Pretoria liegt an der Südspitze Afrikas. Im Westen wird das Land vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Indischen Ozean begrenzt. Richtung Norden grenzt es an Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik und Swasiland, während Lesotho vollständig von Südafrika umschlossen wird. Die landschaftliche Vielfalt reicht von trockenen Savannen über fruchtbare Hochländer bis hin zu tropischen Küstenregionen und imposanten Gebirgszügen.

Das Land ist in acht Provinzen unterteilt: Westkap, Nordkap, Ostkap, KwaZulu-Natal, Freistaat, Nordwest, Gauteng, Mpumalanga und Limpopo. Jede Region hat ihren eigenen Charakter, eigene Kulturen und Sehenswürdigkeiten – von modernen Metropolen bis hin zu unberührten Naturlandschaften.

Städtereisen und Unterkünfte

Südafrika bietet für jeden Reisenden die passende Unterkunft. In Kapstadt, der „Mother City“, findest du eine Mischung aus Luxushotels, Boutique-Unterkünften und Gästehäusern. Die Garden Route lockt mit kleinen Küstenstädten, gemütlichen Lodges und Strandhotels. Johannesburg und Durban bieten urbane Kultur, Museen, Shoppingmöglichkeiten und lebhafte Märkte.

Ob 5-Sterne-Hotels, Lodges in Nationalparks, kleine Gästehäuser, Campingplätze oder Unterkünfte mit Selbstversorgung – Südafrika heißt Besucher willkommen. Besonders für Selbstfahrer lohnt sich das Land, da gut ausgebaute Straßen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem verbinden.

Natur, Landschaften und Nationalparks

Südafrika ist ein Paradies für Naturliebhaber. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis Lesotho und bieten spektakuläre Wanderwege, Wasserfälle und Panoramen. An der Kap-Halbinsel locken das Kap der Guten Hoffnung und die berühmten Pinguinkolonien am Boulders Beach bei Simon’s Town.

Die Nationalparks sind ein Highlight jeder Reise. Besonders beliebt ist der Krüger National Park, wo sich „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – in freier Wildbahn beobachten lassen. Weitere lohnenswerte Parks sind der Addo Elephant National Park in der Nähe von Port Elizabeth mit großen Elefantenherden und der iSimangaliso Wetland Park, ein UNESCO-Weltnaturerbe an der Ostküste mit Seen, Stränden und Flusssystemen.

Für Abenteuerlustige bietet das Land außerdem Canyons, wilde Küstenstreifen, Höhlen und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiking, Kajakfahren oder Surfen.

Kultur, Geschichte und Menschen

Südafrika wird oft als „Rainbow Nation“ bezeichnet. Die Bevölkerung vereint afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse, die in 11 offiziellen Sprachen und zahlreichen Traditionen sichtbar werden. Besucher erleben ein offenes, freundliches Land, in dem Geschichte, Kultur und moderne Lebensstile aufeinandertreffen.

Historische Städte wie Pretoria und Bloemfontein bieten Einblicke in das koloniale Erbe, während Johannesburg und Durban pulsierende urbane Zentren mit Museen, Kunstgalerien und lebendigen Märkten sind.

Das Besondere an Südafrika

Südafrika ist einzigartig in seiner Vielfalt: Morgens auf Safari im Krüger Nationalpark, nachmittags auf den Spuren von Geschichte und Kultur in Johannesburg oder Kapstadt, abends am Strand der Garden Route oder an der Kap-Halbinsel entspannen. Diese Kombination aus Natur, Tierwelt, Stränden, Bergen, Städten und multikultureller Lebensart macht jede Reise nach Südafrika zu einem unvergesslichen Erlebnis.


Einreisebestimmungen

Reisedokumente & Visum:

  • Reisepass erforderlich und bei Einreise mindestens 30 Tage über Ausreisedatum gültig mit mind. 2 freien Seiten.

  • Deutsche Staatsangehörige benötigen grundsätzlich kein Visum für touristische, Besuchs‑ oder Geschäftsreisen bis max. 90 Tage

    • Visum wird meist bei Einreise erteilt (Visitor’s Visa)

    • Für längere Aufenthalte vorab Visum beantragen

  • Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich

Zollbestimmungen:

  • Bargeld über 10.000 USD muss deklariert werden

  • Streng verboten: Drogen, Waffen, pornografisches Material

  • Elektronische Geräte ggf. bei Einreise deklarieren

  • Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen

> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den süd-afrikanischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.


Banken und Währung

Geld & Zahlungsmittel:

  • Währung: Südafrikanischer Rand (ZAR)

  • Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Debitkarten (Girocard/Maestro) an zahlreichen Geldautomaten und POS-Terminals möglich

  • Bargeld kann in Banken/Wechselstuben gegen Vorlage des Reisepasses getauscht werden

  • Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet

  • Bargeld über 10.000 USD muss bei Ein- und Ausreise deklariert werden

Sicherheit:

  • Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen

  • Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten

  • Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen


Reisen im Lande

Infrastruktur & Verkehr:

  • Verkehrsmittel: Inlandsflügen, Fernbusse, Minibusse („minibus taxis“), reguläre Taxis

  • In Städten sind Uber, Bolt und metergestützte Taxis weit verbreitet

  • Linksverkehr

  • Hauptstraßen und Fernstraßen sind in der Regel gut ausgebaut und asphaltiert

  • Außerhalb der Hauptverkehrsadern kann es schlechtere Straßenverhältnisse geben, besonders auf Nebenstrecken oder in ländlichen Regionen

Flughäfen:

  • Internationale Airports:  Cape Town International Airport (Kapstadt), OR Tambo International Airport (Johannesburg), King Shaka International Airport (Durban)

  • Regionale Airports: Port Elizabeth Airport (Gqeberha), Kruger Mpumalanga International Airport (Nelspruit), George Airport, Bloemfontein Airport, East London Airport

  • Sicherheitskontrollen entsprechen in der Regel internationalen Standards, dennoch sollte ausreichend Zeit für Check‑in eingeplant werden

Empfehlungen:

  • Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit

  • Nur lizensierte Taxis oder ridesharing‑Dienste (z. B. Uber, Bolt) nutzen

  • Wanderungen in Parks nur mit registrierten Guides

  • Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein gültig

  • Öffentliche Verkehrsmittel in Städten oft unsicher/überfüllt → Mietwagen oder lizenzierte Taxis empfohlen


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen oder dort länger als 12h im Transit verweilen.

Empfohlene Impfungen:

  • Hepatitis A, Polio

  • Hepatitis B und Tollwut bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition

  • Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein

Wichtige Gesundheitsrisiken:

  • Malaria: Hohes Risiko in vielen Regionen (außer z. B. südliche Landesteile) → Mückenschutz & ggf. Prophylaxe

  • Weitere Risiken: Schistosomiasis, Cholera

  • Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene

Wichtige Empfehlungen:

  • Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz

  • Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)

  • Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)

  • Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen

  • Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen

  • Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt

> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.


Sicherheitshinweise

Wichtige Verhaltenstipps:

  • Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden

  • Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen

  • Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein

  • Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen

  • Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen

  • Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)

  • hohe Kriminalitätsraten insb. in Innenstädten großer Städte (z. B. CBD von Johannesburg, Durbanund informelle Siedlungen „Townships“)

  • Sicherheits‑Apps (z. B. Travelhawk, Namola, Buzzer) zur Orientierung nutzen

  • Notrufnummern speichern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112

  • Ausflüge am besten in Gruppen unternehmen

> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage (insb. Garden Route, Kapstadt & Addo Elephant Park).

 


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Essgewohnheiten:

  • Vielfalt: Mischung aus afrikanischer, europäischer und asiatisch beeinflusster Küche

  • Beliebt sind Grillgerichte („Braai“), Meeresfrüchte, Currys, traditionelle Beilagen wie „Pap“

  • Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen

Wasser & Hygiene:

  • Leitungswasser nicht trinken

  • Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)

  • Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren

  • Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen

> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.


Klima und Wetter

Natur & Klima:

  • Klima: subtropisch an der Küste, mediterran im Westen, kontinentales Klima im Inland, keine klassischen Jahreszeiten, sondern Trocken- und Regenzeiten

  • Temperaturen:

    • Küstenregionen (Kapstadt, Durban): meist 15–30 °C

    • Hochland/Innenland (Johannesburg, Pretoria): milder, meist 10–26 °C

    • Norden und Krügerpark: oft heißer, 20–35 °C

  • Regenzeiten:

    • Kapregion (Westen): Juni–August → Winterregen, kühl, teilweise windig

    • Innenland & Norden: Oktober–März → Sommerregen, Gewitter möglich, Flüsse können schnell anschwellen

    • Kurze Regenzeit: in einigen nördlichen Regionen, Oktober–Dezember → kurze, heftige Schauer

  • Trockenzeiten:

    • Kapregion: Oktober–April → warm, sonnig, ideal für Outdoor-Aktivitäten

    • Innenland & Norden: Mai–September → lange Trockenzeit, gute Bedingungen für Safaris

Besonderheiten & Hinweise:

  • Busch- und Flächenbrände möglich, besonders im Frühjahr/Herbst in trockenen Gebieten → Infrastruktur kann beeinträchtigt werden
  • Flüsse im Krügerpark und Nordosten können während der Regenzeit plötzlich anschwellen
  • Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden

  • Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten


Kleidungsempfehlung

Packempfehlung für Südafrika:

  • Gepäckart:

    • Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird

    • Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm

    • Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen

  • Kleidung:

    • Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage

    • Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende

    • Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)

    • Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

    • Regenponcho für Regenzeit

  • Schutz & Gesundheit:

    • Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz

    • Reiseapotheke, persönliche Medikamente

> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.


Internetzugang Verfügbar

Internet & Mobilfunk:

  • Gute Netzabdeckung in Städten, Küstenregionen und touristischen Parks

  • 4G/LTE verbreitet, in Städten oft auch 5G

  • WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés

  • In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden

  • Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Vodacom, MTN, Telkom) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation

     


Stromversorgung und Steckdosen

In Südafrika werden Steckdosen vom Typ D, M und N verwendet.

  • Typ D, M und N (dreipolige runde Stifte)

  • Spannung: 230 Volt

  • Frequenz: 50 Hz

> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. In großen Hotels findet man teilweise auch Steckdosen, die Europastecker direkt akzeptieren. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.


Allgemeine Hinweise

Der Nordosten Südafrikas wird geprägt vom Drakensberg‑Gebirge, das mit seinen zerklüfteten Gipfeln und tiefen Tälern eine beeindruckende Landschaft bietet. In dieser Region liegen zahlreiche Flüsse und Wasserfälle, die landschaftlich und ökologisch bedeutsam sind, darunter der Tugela Falls, einer der höchsten Wasserfälle der Welt.

Das zentrale Südafrika besteht größtenteils aus Plateaus, Grasland und Halbwüsten, die Lebensraum zahlreicher Wildtiere bieten und ideale Bedingungen für Safaris schaffen. Besonders bekannt sind hier Nationalparks wie der Kruger-Nationalpark, Addo Elephant Park und die privaten Wildreservate, die eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenvielfalt beherbergen.

Die West- und Südküste Südafrikas, einschließlich der Kapregion, ist mediterran geprägt – heiße Sommer, milde Winter – während die Ostküste subtropisch bis tropisch ist. Palmen, breite Sandstrände und spektakuläre Küstenlandschaften laden zu Strandurlaub, Wassersport und Küstenerkundungen ein.


Namibia

Namibia beeindruckt mit einer unglaublichen Vielfalt aus Landschaften, Tieren und Naturwundern. Von endlosen Wüsten über mächtige Canyons bis hin zu üppigen Flusslandschaften bietet das Land Abenteuer, Ruhe und spektakuläre Fotomotive.

Namib – rote Dünen und unendliche Weite

Die Namib-Wüste an der Küste ist eine der ältesten Wüsten der Welt. Besonders Sossusvlei zieht Reisende an: gigantische Sanddünen, helle Salzpfannen und atemberaubende Sonnenaufgänge machen diesen Ort zu einem der fotogensten Ziele Afrikas. Wanderungen, Dünenbesteigungen oder Ballonfahrten eröffnen spektakuläre Perspektiven auf diese fast surreal wirkende Landschaft.

Etosha – Tierbeobachtung pur

Im Etosha-Nationalpark leben Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras und unzählige Antilopenarten. Die Salzpfannen bilden das Herz des Parks, und an den Wasserlöchern können Tiere oft aus nächster Nähe beobachtet werden – besonders während der Trockenzeit, wenn Wasserstellen zur Hauptanlaufstelle für die Wildtiere werden.

Kalahari – Savannen und Raubtiere

Die Kalahari im Südosten Namibias ist geprägt von weiten Gras- und Dornbuschsavannen. Hier leben große Herden von Oryx, Springböcken und Zebras, aber auch Raubtiere wie Löwen und Geparden. Die abgelegene Region vermittelt ein echtes Gefühl von ursprünglicher Wildnis und Weite.

Caprivi – Flusslandschaften und Feuchtgebiete

Der Norden Namibias im Caprivi-Streifen ist grün und wasserreich. Flüsse wie Okavango, Kwando und Zambezi schaffen ein einzigartiges Ökosystem mit Elefanten, Flusspferden, Krokodilen und einer reichen Vogelwelt. Boots- und Wander-Safaris ermöglichen intensive Naturerlebnisse abseits ausgetretener Pfade.

Fish River Canyon – gigantische Schluchten

Im Süden des Landes liegt der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Wanderungen entlang der steilen Klippen eröffnen spektakuläre Panoramen auf die tiefen Schluchten und das umliegende Plateau.

Namibia verbindet ursprüngliche Wildnis, spektakuläre Landschaften und eine faszinierende Tierwelt. Auch kulturell hat das Land einiges zu bieten: Die Hauptstadt Windhoek und ehemalige deutsche Kolonialstädte wie Swakopmund vermitteln historische Einblicke, Märkte und traditionelle Handwerkskunst zeigen das heutige Namibia von seiner lebendigen Seite.


Einreisebestimmungen

Reisedokumente & Visum:

  • Reisepass erforderlich, mind. 6 Monate über Reiseende gültig, mind. 3 freie Seiten

  • Visum: Seit April 2025 für touristische Zwecke erforderlich (90 Tage, meist mehrfach einreisefähig)

    • E-Visum online empfohlen

    • Visa on Arrival an ausgewählten Grenzübergängen möglich

  • Minderjährige: Internationale Geburtsurkunde und ggf. englische Übersetzung erforderlich, Kinderreisepass zulässig

  • Weiterreise nach Südafrika: Einhaltung südafrikanischer Einreisebestimmungen, Dokumentation der Elternschaft beachten

Zollbestimmungen:

  • Einfuhr Landeswährung: bis 50.000 USD erlaubt, ab 5.000 NAD deklarationspflichtig

  • Ausfuhr: nur in Höhe der eingeführten Beträge

  • Jagdwaffen: nur vorzeigbar am Flughafen, aber Faustfeuerwaffen nicht gestattet

  • Jagderlaubnis: nur mit lizenziertem namibischen Jagdführer

  • Artenschutz (CITES): Ausfuhr von Produkten aus Annex-I-Tieren verboten und Annex-II-Produkte nur mit Genehmigung

  • Streng verboten: Drogen, Waffen, pornografisches Material

> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den namibischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.


Banken und Währung

Geld & Zahlungsmittel:

  • Währung: Namibischer Dollar (NAD) → im Alltag wird auch der Südafrikanische Rand (ZAR) akzeptiert (Kurs 1:1)

  • Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Debitkarten (Girocard/Maestro) möglich

    • Bankkarten für den Gebrauch im südlichen Afrika freischalten lassen

  • Kleine Bargeldbeträge (NAD oder ZAR) für erste Ausgaben (Taxi, Trinkgeld) empfehlenswert

Sicherheit:

  • Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen

  • Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten

  • Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen


Reisen im Lande

Infrastruktur & Verkehr:

  • Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Busse, Taxis, Mietwagen

  • Linksverkehr

  • Straßen oft gut, außerhalb großer Städte Schlaglöcher & unbefestigte Wege

  • Eisenbahn: Verbindung Windhuk ↔ Swakopmund

Flughäfen:

  • Internationale Airports: Windhuk

  • Regionale Airports: Swakopmund, Walvis Bay, Lüderitz, Etosha-Region

Empfehlungen:

  • Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit

  • Nur lizensierte Taxis nutzen

  • Mietwagen nur bei seriösen Anbietern (z. B. CARAN-Mitglieder)

  • Nord-Namibia & Grenzgebiet zu Angola: Anti-Poaching-Einheiten aktiv → Wege ggf. gesperrt

  • Illegales Überschreiten der Grenze strafbar

  • Bei Verkehrsdelikten nicht sofort Bußgeld zahlen, Polizei aufsuchen

  • Internationaler Führerschein nur zusammen mit deutschem Führerschein gültig


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen oder oder dort länger als 12h im Transit bleiben.

Empfohlene Reiseimpfungen:

  • Hepatitis A, Polio

  • Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken ACWY

  • Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein

Wichtige Gesundheitsrisiken:

  • Malaria: Hohes Risiko im Nordosten und Kavango/Caprivi → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe

  • Weitere durch Mücken übertragene Krankheiten: Dengue, Chikungunya

  • Weitere Risiken: Schistosomiasis, afrikanisches Zeckenbissfieber, Tollwut

  • Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene

Wichtige Empfehlungen:

  • Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz

  • Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)

  • Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)

  • Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen

  • Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen

  • Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt

> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.


Sicherheitshinweise

Wichtige Verhaltenstipps:

  • Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden

  • Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen

  • Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein

  • Nur bewachte Unterkünfte, offiziell registrierte Campingplätze und sichere Transportmittel nutzen

  • Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen

  • Kopien wichtiger Dokumente mitführen und elektronisch sichern

  • Fotografieren von militärischen/öffentlichen Einrichtungen verboten

> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage.

Rechtliche Hinweise:

  • Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft

  • Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten

  • Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden

  • Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Essgewohnheiten:

  • Typische Küche mit viel Fleisch (Rind, Wild, Geflügel), Maisbrei („Milipap"), Bohnen, Gemüse

  • Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und einfache, herzhafte Gerichte

  • In Städten und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar

  • Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen

Wasser & Hygiene:

  • Leitungswasser nicht trinken

  • Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)

  • Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren

  • Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen

> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.


Klima und Wetter

Natur & Klima:

  • Klima: Tropisch bis subtropisch, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessenTrocken- und Regenzeiten

  • Temperaturen:

    • Küstenregionen (inkl. Windhuk): warm bis heiß, meist 20–35 °C

    • Hochland & Norden: milder, meist 15–28 °C

  • Regenzeiten:

    • Lange Regenzeit: ca. Januar–April → stärkere Regenfälle, Überschwemmungen im Norden möglich

    • Kurze Regenzeit: Oktober–Dezember→ selten, kurze, teils heftige Schauer

  • Trockenzeiten:

    • Lange Trockenzeit: ca. Mai–Oktober → ideal für Safaris & Tierbeobachtungen

    • Kurze Trockenzeit: November–Dezember → gut für Outdoor‑Aktivitäten

Besonderheiten & Hinweise:

  • Buschbrände besonders im Frühling (südliche Hemisphäre) möglich → Infrastrukturbeeinträchtigungen möglich
  • Trockenflussbetten („Rivières“) können sich bei Regen plötzlich zu reißenden Flüssen entwickeln
  • Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden

  • Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten


Kleidungsempfehlung

Packempfehlung für Namibia:

  • Gepäckart:

    • Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird

    • Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm

    • Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen

  • Kleidung:

    • Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage

    • Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende

    • Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)

    • Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

    • Regenponcho für Regenzeit

  • Schutz & Gesundheit:

    • Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz

    • Reiseapotheke, persönliche Medikamente

> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.


Internetzugang Verfügbar

Internet & Mobilfunk:

  • Gute Netzabdeckung in Städten, Küstenregionen und touristischen Parks

  • 4G/LTE verbreitet

  • WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés

  • In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden

  • Lokale Prepaid-SIMs (z. B. MTC, Telecom Namibia, Paratus) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation

     


Stromversorgung und Steckdosen

In Namibia werden Steckdosen vom Typ M und gelegentlich Typ D verwendet.

  • Typ M (dreipolig, runde Stifte, größerer Durchmesser, ähnlich wie in Südafrika)

  • Typ D (dreipolig, kleinere runde Stifte)

  • Spannung: 230 Volt

  • Frequenz: 50 Hz

> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.


Allgemeine Hinweise

Der Nordosten Namibias wird geprägt von Flusslandschaften im Caprivi- bzw. Sambesi-Streifen, mit Feuchtgebieten und überschwemmungsgefährdeten Regionen. Hier leben zahlreiche Wildtiere, z. B. im Bwabwata Nationalpark.

Das zentrale Namibia besteht größtenteils aus einem großen Hochplateau mit weiten, trockenen Grassavannen, die Lebensraum für Elefanten, Löwen, Nashörner und andere Wildtiere bieten. Besonders bekannt ist der Etosha Nationalpark mit seiner beeindruckenden Tier- und Naturvielfalt.

Die Westküste Namibias, einschließlich der Namib-Wüste, ist trocken und wüstenartig. Hier prägen Dünen, Gerölllandschaften und die Atlantikküste das Landschaftsbild. Städte wie Swakopmund und Walvis Bay bieten Strand, Wassersport und touristische Infrastruktur.

Das südliche Namibia besteht aus Halbwüsten- und Steppenlandschaften, teils bergig, mit ruhigen, abgelegenen Regionen und karger, aber beeindruckender Natur.


Botswana

Botswana gehört zu den ursprünglichsten und exklusivsten Reisezielen Afrikas. Statt Massentourismus erwarten dich hier weite, unberührte Landschaften, eine außergewöhnlich hohe Tierdichte und ein Safari-Erlebnis, das oft deutlich ruhiger und intensiver ist als in anderen Ländern.

Ein Großteil des Landes wird von der Kalahari geprägt – einer Halbwüste mit endlosen Gras- und Dornbuschsavannen. Während der Regenzeit verwandeln sich trockene Ebenen teilweise in flache Seen und ziehen zahlreiche Tiere an, was die Landschaft überraschend lebendig macht.

Okavango-Delta – Wasserwelt in der Wüste
Das Okavango-Delta ist das Herzstück Botswanas und eines der außergewöhnlichsten Ökosysteme der Welt. Inmitten der trockenen Kalahari entsteht hier ein riesiges Binnenflussdelta mit Wasserarmen, Inseln und Lagunen. Safaris finden nicht nur im Geländewagen, sondern auch per Boot oder im traditionellen Mokoro (Einbaumkanu) statt – oft ganz nah an Elefanten, Büffeln oder Antilopen. Besonders eindrucksvoll ist das Delta aus der Luft, wenn sich die Wasserwege wie ein Labyrinth durch die Landschaft ziehen.

Chobe – Land der Elefanten
Im Chobe-Nationalpark im Nordosten des Landes lebt eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas. Entlang des Chobe-Flusses lassen sich Tiere besonders gut beobachten – oft direkt vom Boot aus. Neben Elefanten sind hier auch Löwen, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten zu sehen.

Moremi & klassische Safari
Das Moremi-Wildreservat verbindet verschiedene Landschaftsformen des Okavango-Deltas und gilt als eines der vielseitigsten Safari-Gebiete des Landes. Hier treffen trockene Savannen auf Feuchtgebiete – ideale Bedingungen für eine große Artenvielfalt und abwechslungsreiche Pirschfahrten.

Kgalagadi – raue Schönheit
Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark zeigt die wilde Seite der Kalahari. Rote Dünen, trockene Flussbetten und eine beeindruckende Weite prägen das Bild. Besonders bekannt ist die Region für ihre Raubtiere, darunter Löwen mit dunkler Mähne.

Salzpfannen und Weite
Die Makgadikgadi-Salzpfannen gehören zu den größten Salzpfannen der Welt. In der Trockenzeit wirken sie fast surreal – endlose, weiße Flächen ohne sichtbares Ende. Mit Beginn der Regenzeit verwandelt sich die Region jedoch und zieht unter anderem große Zebraherden an.

Botswana setzt bewusst auf hochwertigen, nachhaltigen Tourismus. Viele Unterkünfte sind kleine, exklusive Lodges oder Camps inmitten der Natur. Auch die Menschen tragen zum besonderen Reiseerlebnis bei: Die Bevölkerung ist bekannt für ihre ruhige, freundliche Art und den respektvollen Umgang mit Natur und Tierwelt. Diese Haltung spiegelt sich im gesamten Land wider und macht Botswana zu einem Reiseziel, das sich bewusst Zeit nimmt – für echte Wildnis, intensive Naturerlebnisse und authentische Begegnungen.


Einreisebestimmungen

Reisedokumente & Visum:

  • Reisepass erforderlich (auch vorläufiger Reisepass möglich, dann mit Visum vorab), mind. 6 Monate über Reiseende gültig und mind. 4 freie Seiten

  • Für touristische Aufenthalte bis zu 90 Tage kein Visum erforderlich (kostenfrei bei Einreise)

  • Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich

  • Kinder benötigen eigene Reisedokumente sowie Geburtsurkunde

    • Bei Reisen mit Minderjährigen ggf. zusätzliche Einverständniserklärungen und Dokumente notwendig (auch bei Transit über Südafrika)

Zollbestimmungen:

  • Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung unbegrenzt möglich, aber deklarationspflichtig

  • Ausfuhr von Landeswährung auf 50 BWP begrenzt

  • Waffen nur mit spezieller Genehmigung (z. B. für Jagdzwecke) erlaubt

  • Streng verboten: Drogen und illegale Güter

  • Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen

> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den botswanischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.


Banken und Währung

Geld & Zahlungsmittel:

  • Währung: Botswana-Pula (BWP)

  • Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie teilweise Debitkarten (Girocard/Maestro) möglich

  • Limit Bargeldabhebung meist ca. 100–500 EUR pro Karte und Tag

  • Mitnahme von etwas Bargeld in EUR oder USD empfehlenswert

  • Kreditkarten (v. a. Visa & Mastercard) werden in Städten weitgehend akzeptiert

  • Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung unbegrenzt möglich, aber deklarationspflichtig

  • Ausfuhr von Landeswährung auf 50 BWP begrenzt

Sicherheit:

  • Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen

  • Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten

  • Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen


Reisen im Lande

Infrastruktur & Verkehr:

  • Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Busse, Überlandbusse, Taxis, Mietwagen in Städten

  • Linksverkehr

  • Straßen in Städten oft gut, außerhalb großer Städte Schlaglöcher, unbefestigte Wege & schlecht beleuchtet

Flughäfen:

  • Internationale Airports: Gaborone, Francistown, Maun

  • Regional: Kasane, Maun (für Fly-in-Safaris)

  • Sicherheitskontrollen entsprechen nicht immer europäischen Standards → mehr Zeit einplanen

Empfehlungen:

  • Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit

  • Nur lizenzierte Taxis oder Mietwagenfirmen nutzen

  • Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein oder amtlicher englischer Übersetzung gültig


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen.

Empfohlene Impfungen:

  • Hepatitis A

  • Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Meningokokken ACWY

  • Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein

Wichtige Gesundheitsrisiken:

  • Malaria: Sehr hohes Risiko im Norden (z. B. Okavango-Delta, Chobe, Victoriafälle), saisonal unterschiedlich (höher von September bis Mai) → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe

  • Weitere durch Mücken übertragene Krankheiten: Dengue, Chikungunya

  • Weitere Risiken: Schistosomiasis, Anthrax

  • Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene

Wichtige Empfehlungen:

  • Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz

  • Kontakt zu Tieren vermeiden insb. zu Kadavern

  • Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)

  • Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen

  • Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen

  • Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt

> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.


Sicherheitshinweise

Wichtige Verhaltenstipps:

  • Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden

  • Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen

  • Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein

  • Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen

  • Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen

  • Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)

  • Kontakt mit Tieren und Kadavern vermeiden (Gesundheitsrisiken)

> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheits- und Gesundheitslage.

Rechtliche Hinweise:

  • Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft

  • Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten

  • Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden

  • Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.

  • Respektvoller Umgang mit Natur und Nationalparks ist verpflichtend

  • Alkohol nur in erlaubten Bereichen konsumieren


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Essgewohnheiten:

  • Typische Küche mit viel Mais (Sadza), Reis, Bohnen, Gemüse und Fleisch

  • Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und einfache, herzhafte Gerichte

  • In Städten und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar

  • Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen

Wasser & Hygiene:

  • Leitungswasser nicht trinken

  • Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)

  • Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren

  • Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen

> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.


Klima und Wetter

Natur & Klima:

  • Klima: Überwiegend heißes, trockenes Wüsten- und Savannenklima (semi‑arid) mit kühlen Wintern, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessen Regen- und Trockenzeiten

  • Temperaturen:

    • Norden (Okavango-Delta, Chobe): warm bis heiß, meist 20–35 °C

    • Zentral- und Südbotswana (Gaborone, Kalahari): milder, meist 15–30 °C

  • Regenzeiten:

    • Hauptregenzeit: ca. November–März → stärkere Regenfälle, teils Überschwemmungen

    • Kurze Regenzeit: April–Mai → gelegentliche Schauer

  • Trockenzeiten:

    • Lange Trockenzeit: ca. Juni–Oktober → meist trocken & sonnig, ideal für Safaris und Tierbeobachtungen

    • Kurze Trockenzeit: November → Beginn der Regenzeit, gelegentlich trockene Phasen

Besonderheiten & Hinweise:

  • In Dürreperioden zwischen Mai und September besteht erhöhte Gefahr von Buschbränden, die auch touristische Infrastruktur beeinträchtigen können

  • Überschwemmungen können lokal auftreten, besonders in Fluss- und Deltaregionen
  • Botswana liegt in latent seismisch aktiven Zone → Erdbeben möglich (Verhalten bei Erdbeben nach Empfehlungen des Deutschen GeoForschungsZentrums beachten)
  • Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden

  • Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden stets beachten


Kleidungsempfehlung

Packempfehlung für Botswana:

  • Gepäckart:

    • Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird

    • Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm

    • Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen

  • Kleidung:

    • Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage

    • Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende

    • Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)

    • Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

    • Regenponcho für Regenzeit

  • Schutz & Gesundheit:

    • Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz

    • Reiseapotheke, persönliche Medikamente

> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.


Internetzugang Verfügbar

Internet & Mobilfunk:

  • Gute Netzabdeckung in Städten, Touristenzentren (z. B. Maun, Kasane) und Nationalparks

  • 4G/LTE in den meisten Städten und größeren Lodges verfügbar

  • WLAN oft in Hotels, Lodges und einigen Restaurants oder Cafés

  • In entlegenen Gebieten, Safari-Camps oder ländlichen Regionen eingeschränkter oder kein Empfang

  • Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Mascom, Orange, BTC Mobile) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation

      


Stromversorgung und Steckdosen

In Botswana werden Steckdosen vom Typ D, G und M verwendet.

  • Typ D (dreipolig, runde Stifte)

  • Typ G (dreipolig, rechteckige Stifte → wie in Großbritannien)

  • Typ M (dreipolig, große runde Stifte → ähnlich Typ D, aber größer)

  • Spannung: 230 Volt

  • Frequenz: 50 Hz

> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.


Allgemeine Hinweise

Der Norden Botswanas wird geprägt vom Okavango‑Delta, einem riesigen Binnendelta mit Wasserwegen, Süßwasserseen und Feuchtgebieten, die Lebensraum zahlreicher Wildtiere bieten. Im Nordosten liegt der Chobe-Nationalpark, bekannt für seine großen Elefantenherden und vielfältige Tierwelt.

Das zentrale Botswana besteht größtenteils aus trockenen Ebenen, Savannen und der Kalahari‑Wüste. Diese weiten Graslandschaften bieten ideale Bedingungen für Safaris und sind Heimat zahlreicher Wildtiere wie Löwen, Leoparden, Antilopen und Gnus. Besonders bekannt sind die Nationalparks Central Kalahari Game Reserve, Makgadikgadi Pans und Nxai Pan.

Der Süden Botswanas, einschließlich der Hauptstadt Gaborone, ist hügeliger und trockener. Hier befinden sich landwirtschaftlich genutzte Gebiete, kleinere Wildschutzgebiete und Städte, die Einblicke in die Kultur und den Alltag des Landes bieten.


Zimbabwe

Simbabwe ist ein faszinierendes Land im südlichen Afrika, das an Südafrika, Botswana, Sambia und Mosambik grenzt. Für Reisende vereint es spektakuläre Natur, reiche Tierwelt und kulturelle Highlights, die das Land zu einem abwechslungsreichen Ziel machen.

Victoriafälle – ein Naturwunder
Die wohl bekannteste Attraktion sind die Victoriafälle im Westen des Landes. Der Zambezi stürzt hier über 100 Meter in die Tiefe und erzeugt während der Regenzeit einen bis zu 300 Meter hohen Sprühnebel – oft begleitet von spektakulären Regenbögen. Bootsfahrten bei Sonnenuntergang bieten die Möglichkeit, die Tierwelt entlang des Flusses hautnah zu erleben, darunter Elefanten, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten.

Hwange – Afrikas Tierparadies
Der Hwange-Nationalpark im Westen ist der größte Nationalpark des Landes und Heimat einer beeindruckenden Tierwelt. Von Elefanten über Löwen, Zebras und Giraffen bis hin zu Wildhunden und über 100 Vogelarten ist hier alles zu finden. Die weiten Savannen, Fossildünen und trockenen Landschaften schaffen zudem ein unvergleichliches Safari-Erlebnis.

Historische Höhepunkte
Kulturell faszinierend sind die Ruinen von Great Zimbabwe südlich von Masvingo. Diese riesigen Granitruinen gehören zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Afrikas. Besucher können bei geführten Touren die alten Festungen, Türme, Elfenbeinwerkzeuge, Goldfunde und Keramiken erkunden und so in die Geschichte des Landes eintauchen.

Abenteuer abseits der Savanne
Die Chinhoyi-Höhlen bieten Tauchern ein einzigartiges Erlebnis: kristallklare unterirdische Pools bis zu 90 Meter Tiefe in einem weitläufigen Kalksteinhöhlensystem. Für Wanderer und Naturliebhaber ist der Chimanimani-Nationalpark im östlichen Hochland ein Highlight, mit Gebirgsbächen, Höhlen und dem Monte Binga, dem höchsten Punkt des Parks.

Ruhe und Geschichte im Matopos-Nationalpark
Wer Besinnlichkeit sucht, findet sie im Matopos-Nationalpark, unter anderem an der Grabstätte von Cecil John Rhodes. Dichte Wälder, Granitformationen und weite Ausblicke prägen die Landschaft dieses Schutzgebietes und bieten Naturerlebnisse abseits der typischen Safari-Routen.

Harare – modernes Stadtleben
Die Hauptstadt Harare liegt auf einer Hochebene etwa 1.500 Meter über dem Meeresspiegel. Mit fast 1,1 Millionen Einwohnern bietet sie kulturelle Highlights wie die National Gallery of Zimbabwe oder das Museum „Queen Victoria“ und lädt zu entspannten Spaziergängen durch Alleen und Parks ein.

Simbabwe ist damit ein Land voller Kontraste: mächtige Wasserfälle, artenreiche Nationalparks, historische Monumente und moderne Städte machen jede Reise zu einem vielseitigen Abenteuer inmitten ursprünglicher afrikanischer Landschaften.


Einreisebestimmungen

Reisedokumente & Visum:

  • Reisepass erforderlich, mind. 6 Monate über Reiseende gültig

  • Kinderreisepass ist gültig

  • Visa on Arrival: an Flughäfen Harare und Victoria Falls sowie Landesgrenzen (ca. 30 USD, 30 Tage gültig)

  • Online-Visum: empfohlen, Zahlung vorher möglich, aber nicht immer anerkannt → ggf. erneute Barzahlung bei Landgrenze

  • Verlängerung/Merfacheinreise-Visum: über Department of Immigration möglich, rechtzeitig beantragen

  • Transit & Rückflug via Südafrika: mind. 6 leere, visierfähige Seiten im Pass erforderlich

  • Einreiseformular: online vorab ausfüllen empfohlen, auch am Flughafen verfügbar

Zollbestimmungen:

  • Freigrenze: Waren bis 2.000 USD zollfrei

  • Bargeld: beliebige Höhe einführbar → unbedingt deklarieren

  • Ausfuhr von Bargeld bis 2.000 USD erlaubt

  • Kunsthandwerk/Shona-Skulpturen → Genehmigung für Ausfuhr erforderlich

  • Jagdausrüstung: Jagdgewehre mit Munition nur mit temporärer Importgenehmigung

  • Streng verboten: Drogen, automatische Waffen, pornografisches Material

  • Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen

> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den simbabwischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.


Banken und Währung

Geld & Zahlungsmittel:

  • Währung: Zimbabwe Dollar (ZIG) → USD wird in den meisten Geschäften, Hotels und Restaurants weiterhin akzeptiert

  • Bargeldknappheit möglich → ausreichend USD mitbringen (und ggf. im Hotelsafe deponieren)

  • Kreditkarten selten akzeptiert (hauptsächlich Visa und Mastercard) → nicht landesweit zuverlässig

  • Geldautomaten funktionieren nur eingeschränkt → Abhebungen nicht überall garantiert

Sicherheit:

  • Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen

  • Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten

  • Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen

> Prüfen Sie vor Ort mit Hotel, Lodge oder Reiseveranstalter, wie Zahlungen oder Bargeldbezug erfolgen können.


Reisen im Lande

Infrastruktur & Verkehr:

  • Verkehrsmittel: Inlandsflüge, Mietwagen, Busse, Taxis

  • Linksverkehr

  • Straßen meist in schlechtem Zustand → Schlaglöcher, schlecht beleuchtet, Tiere auf Landstraßen

Flughäfen:

  • International Airports: Harare, Victoria Falls

  • Regional Airports: Bulawayo

  • Sicherheitskontrollen entsprechen nicht immer europäischen Standards → mehr Zeit einplanen

Empfehlungen:

  • Mietwagen: Zustand oft mangelhaft → ausreichende Versicherung, auch für Fremdverschulden, unbedingt prüfen

  • Öffentliche Busse oft technisch unsicher → Überlandfahrten meiden

  • Nur lizensierte Taxis nutzen

  • Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit

  • Hauptstraßen nicht verlassen

  • Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein gültig


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen.

Empfohlene Impfungen:

  • Hepatitis A, Polio, Typhus

  • Je nach Reisegebiet/Art: Hepatitis B, Tollwut

  • Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein

Wichtige Gesundheitsrisiken:

  • Malaria: Hohes Risiko in Nord- und Nordwestregionen (Grenze zu Sambia) sowie im Osten (Grenze zu Mosambik) → konsequenter Mückenschutz & ggf. Prophylaxe

  • Weitere Risiken: Schistosomiasis, Leptospirose, Schlafkrankheit (Tsetsefliegen)

  • Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene

Wichtige Empfehlungen:

  • Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz

  • Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)

  • Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)

  • Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen

  • Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen

  • Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt

> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.


Sicherheitshinweise

Wichtige Verhaltenstipps:

  • Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden

  • Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen

  • Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein

  • Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen

  • Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen

  • Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)

  • Fotografieren von militärischen/öffentlichen Einrichtungen/Menschenansammlungen verboten

  • Immer Ausweisdokumente und Kopien mitführen

  • Keine politischen Diskussionen oder Äußerungen in sozialen Medien

> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage.

Rechtliche Hinweise:

  • Drogen strikt verboten → auch kleinste Mengen werden hart bestraft

  • Waffenverbot → auch Pfefferspray, Schreckschuss- oder Spielzeugwaffen verboten

  • Plastiktüten verboten → bereits der Besitz kann bestraft werden

  • Artenschutz beachten → kein Handel oder Mitnahme von Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Essgewohnheiten:

  • Typische Küche mit viel Mais (Sadza), Maismehlbrei, Gemüse, Bohnen und Fleisch

  • Beliebt sind gegrilltes Fleisch („Braai“) und herzhafte Eintöpfe

  • In Städten wie Harare, Bulawayo und touristischen Regionen auch internationale Küche verfügbar

  • Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen

Wasser & Hygiene:

  • Leitungswasser nicht trinken

  • Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)

  • Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren

  • Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen

> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.


Klima und Wetter

Natur & Klima:

  • Klima: Subtropisch, keine klassischen Jahreszeiten, stattdessen Regen- und Trockenzeiten

  • Temperaturen:

    • Meist warm bis heiß, durchschnittlich 15–30 °C

    • in höheren Lagen etwas milder

  • Regenzeiten:

    • Hauptregenzeit: November–April → stärkere Regenfälle, lokale Überschwemmungen, mögliche Verkehrsbehinderungen

  • Trockenzeiten:

    • Mai–Oktober → überwiegend trocken & sonnig, ideal für Safaris und Tierbeobachtungen

Besonderheiten & Hinweise:

  • Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden

  • Zimbabwe liegt in latent seismisch aktiven Zone → Erdbeben möglich (Verhalten bei Erdbeben nach Empfehlungen des Deutschen GeoForschungsZentrums beachten)

  • Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten


Kleidungsempfehlung

Packempfehlung für Simbabwe:

  • Gepäckart:

    • Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird

    • Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm

    • Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen

  • Kleidung:

    • Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage

    • Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende

    • Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)

    • Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

    • Regenponcho für Regenzeit

  • Schutz & Gesundheit:

    • Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz

    • Reiseapotheke, persönliche Medikamente

> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.


Internetzugang Verfügbar

Internet & Mobilfunk:

  • Gute Netzabdeckung in Städten, touristischen Regionen und Nationalparks

  • 4G/LTE in den meisten urbanen Gebieten verbreitet

  • WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés verfügbar

  • In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden

  • Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Econet, NetOne, Telece) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation

     


Stromversorgung und Steckdosen

In Simbabwe werden Steckdosen vom Typ D und Typ G verwendet.

  • Typ D (dreipolig, runde Stifte)

  • Typ G (dreipolig, rechteckige Stifte → wie in Großbritannien)

  • Spannung: 230 Volt

  • Frequenz: 50 Hz

> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.


Allgemeine Hinweise

Der Norden und Nordosten Simbabwes ist geprägt von leicht hügeligem Hochland, wie den Regionen rund um die Zambezi-Region und die Victoriafälle. Flüsse wie der Zambezi und der Limpopo prägen die Landschaft und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter Elefanten, Flusspferde und Krokodile.

Das zentrale Simbabwe besteht größtenteils aus Plateaulandschaften mit weiten Savannen und Buschlandschaften, die ideale Bedingungen für Wildtiere und Safaris bieten. Bedeutende Nationalparks sind der Hwange-Nationalpark, der Matobo-Nationalpark und der Mana-Pools-Nationalpark, bekannt für ihre beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt.

Der Süden des Landes ist durch fruchtbare Hochflächen und landwirtschaftlich genutzte Gebiete geprägt. Hier finden sich kleinere Seen, Flussläufe und traditionelle Dörfer, die das ländliche Simbabwe prägen.

Simbabwe hat keine Küste, sodass es keine tropischen Strände gibt. Flussufer, Stauseen und Wasserfälle bieten jedoch zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und Erholung.


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