Namibia

Namibia liegt im Südwesten Afrikas und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur, einige der besten touristischen Einrichtungen Afrikas und eine beeindruckende Liste atemberaubender Naturwunder. Besucher können die Hauptstadt von Windhoek erkunden und die schöne Küstenstadt Swakopmund mit Überresten des deutschen Einflusses entdecken, die sich in der Architektur, Kultur, Küche und dem alljährlichen Oktoberfest widerspiegeln. Um dieses außergewöhnliche Land richtig zu schätzen, müssen Sie sich aus den Städten wagen, um die bemerkenswerten Naturlandschaften zu erkunden, die Namibia zu bieten hat. Dazu gehören der beeindruckende Fish River Canyon, der ausgedehnte Etosha Nationalpark, der reich an Wildtieren ist, wie z.B. Löwen, wüstenadaptierte Elefanten und das Hartmann's Mountain Zebra, die beeindruckende Kalahari-Wüste und natürlich die Namib-Wüste, die sich über 2000 km entlang der herrlichen Atlantikküste ausbreitet. Namibia ist ein ideales Reiseziel für Reisende, die ein unvergessliches afrikanisches Erlebnis in einer einzigartigen, ungezähmten Wildnis suchen.


Einreisebestimmungen

Einreisebestimmungen und Visum für Schweizer Staatsbürger 

Diese Informationen dienen zu Ihrer Orientierung. Einreisebestimmungen können seitens der südafrikanischen Behörden jederzeit kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise nach den Anforderungen.

Reisepässe

Bürger aus CH (Stand 2021, Änderungen vorbehalten):

  • Pass mind. 6 Monat über Rückreisedatum gültig (muss über mind. zwei freie Seite verfügen)
  • Kein Visum erforderlich bis zu einem max. Aufenthalt von 90 Tagen. 

 

Weitere Reiseinformationen:

  • Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

  


Banken und Währung

Währung

Die Währung von Namibia ist Der Namibian Dollar (NAD; Symbol N$) ist in Noten Stückelungen von N$200, 100, 50, 20 und 10. Münzen sind in Stückelungen von N$5, N$1, 50 Cent, 10 Cent und 5 Cent. Er ist auf 1:1 Basis mit dem südafrikanischen Rand (R) verbunden (südafrikanischer Rand = 100 Cent). Der südafrikanische Rand ist auch als Währung in Namibia akzeptabel.

Der Import und Export von lokaler Währung ist auf N$50.000 beschränkt. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt, sofern bei der Ankunft Beträge von mindestens 5 NAD5.000 gemeldet werden. Der Export von Fremdwährung ist bis zu dem eingeführten und deklarierten Betrag unbegrenzt.

 


Reisen im Lande

Der öffentliche Verkehr in Botswana ist auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ausgerichtet und beschränkt sich auf Hauptstraßen zwischen großen Bevölkerungszentren. Obwohl es preiswert und zuverlässig ist, bringt es für den Reisenden wenig Nutzen, da die meisten Touristenattraktionen Botswana abseits der meistbefahrenen Wege liegen.

Es ist leicht, mit dem Auto durch Namibia zu reisen, und ein 2WD Fahrzeug ist perfekt  für die meisten Reisen. Langstrecken, schlechte Mobilfunkabdeckung außerhalb der Hauptstädte und seltene Tankstellen, die nur Bargeld akzeptieren, sorgen dafür, dass die Planung entscheidend ist.

Es gibt große Fluggesellschaften, die nach Windhoek und Swakopmund fliegen. Andere Ziele sind mit dem Auto oder Charterflug erreichbar.

Namibier fahren auf der linken Seite und alle Wegweiser sind auf Englisch. Sicherheitsgurte müssen jederzeit getragen werden und das Benutzen eines Mobiltelefon während der Fahrt ist verboten. Die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt 120 km/h auf geteerten Straßen außerhalb von Städten und 100 km/h auf Schotterstraßen. In bebauten Gebieten beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung 60km/h.


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Malaria

Das Malariarisiko variiert je nach Gebiet und nach Jahreszeit.
Auf jeden Fall wird empfohlen, sich vor Mückenstichen zu schützen und für Aufenthalte in Hochrisikogebieten  ein Malariamedikament  vor, während und nach der Reise einzunehmen. 

Für Gebiete mit geringem Risiko wird für Personen mit möglichen Komplikationen eine individuelle Abwägung empfohlen: in abgelegenen Gebieten, für Schwangere, Kinder, Senioren, chronisch Kranke usw.

  • hohes Risiko: 
    - im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi / Caprivi Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, Norden von Omusati und Oshikoto
    von September bis Mai im Nordosten des Landes (Distrikt Otjozondjupa)
  • geringes Risiko:
    von Juni bis August Nordosten des Landes (Distrikt Otjozondjupa)
    - restliche nördliche Regionen, einschliesslich Kunene Distrikt und Etosha Nationalpark (Ausnahmen s. o.)
  • malariafrei: Windhoek (Stadtzentrum), Küste, Namib Desert sowie südlich von Karasburg
  • minimales Risiko: Rest des Landes (Ausnahmen unter "malariafrei")

Corona

Trotz aller Hoffnung, dass Covid-19 bald der Vergangenheit angehört oder eine Impfung vorhanden sein wird, ist der Hinweis wichtig, dass in allen Ländern Corona-bedingte, behördlich angeordnete Einschränkungen gelten können. Diese Einschränkungen können sich kurzfristig und kontinuierlich verändern. 

 

Impfungen

Folgende Impfungen werden für alle Reisende empfohlen: 

  •  Hepatitis A
  • Diphtherie
  • Tetanus
  • Poliomyelitis
  • Masern


In speziellen Situationen sind die folgende Impfungen empfohlen: 

  • Hepatitis B
  •  Abdominaltyphus
  • Tollwut

Bemerkungen zur Gelbfieberimpfung:

 Einreisebestimmung des Landes:
Impfung nur obligatorisch
 bei Einreise innerhalb 6 Tagen aus Gelbfieber-Endemiegebiet (nicht bei dortigem Flughafentransit)

 

Konsultieren Sie vor Ihrer Reise  Ihren Arzt, Apotheker oder das Tropeninstitut.

Aktuelle Information finden Sie unter: www.safetravel.ch 

 

Quelle: safetravel.ch

     


Sicherheitshinweise

Namibia zählt grundsätzlich zu den sicheren, unbedenklichen Destinationen im südlichen Afrika. Wachsamkeit gegenüber Diebstahl, Vorsicht im Dunkeln, in Parks und unbeleuchteten Nebenstraßen ist trotzdem ebenso geboten wie zu Hause. Fahrzeugdiebstähle sind zum Problem geworden. Man sollte sein Fahrzeug auf bewachten Parkplätzen abstellen und immer abschließen.

Nachtfahrten sind grundsätzlich zu vermeiden. Wild- und Haustiere auf unbeleuchteten Straßen sind eine große Gefahr!

Bei Überlandfahrten immer genügend Trinkwasser mitführen, d.h. mind. 5 l pro Tag/Person sowie Reserve für weitere zwei bis drei Tage.

Aktuelle Informationen unter: www.eda.admin.ch

  


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Traditionelle namibische Küche wird selten serviert, so dass das Essen in Restaurants eher europäisch und in der Regel von einem sehr hohen Standard ist.

Namibia ist sehr fleischorientiert und viele Menüoptionen bieten Steaks von verschiedenen Tieren. Allerdings gibt es in der Regel einen vegetarischen und Meeresfrüchtebereich, der von den meisten Camps und Restaurants angeboten wird.

In den Supermärkten finden Sie vorverpacktes frisches Obst und Gemüse (je abgelegener die Gebiete, die Sie besuchen, desto kleiner Ihre Wahl), und viele Konserven, Pasta, Reis, Brot, etc. Das meiste davon wird aus Südafrika importiert.

Das Wasser in Namibias Hauptstädten ist in der Regel sicher zu trinken, obwohl es ein wenig metallisch schmeckt. Natürliche Quellen sollten in der Regel gereinigt werden, obwohl Wasser aus unterirdischen Quellen und trockenen Flussbetten selten Probleme verursachen. Allerdings sind gefiltertes und abgefülltes Wasser in den meisten Städten und allen Lagern, Lodges und Hotels leicht verfügbar.


Klima und Wetter

Teilweise bedeckt von der Namib-Wüste, einer der trockensten Wüsten der Welt, ist Namibias Klima im Allgemeinen sehr trocken und angenehm — es eignet sich für einen Besuch während dem  ganzen Jahr. Namibia erhält nur einen Bruchteil des Regens, den die Länder weiter östlich erleben. Zwischen Dezember und März sind einige Tage feucht und es kann Regen folgen, oft in lokalisierten Gewittern am Nachmittag. Diese sind häufiger in der Mitte und im Osten des Landes und ungewöhnlicher in der Wüste.

April und vor allem Mai sind oft schöne Monate in Namibia. Immer trockener, mit einer frischen Brise in der Luft und einer grünen Landschaft; zu dieser Zeit ist die Luft klar und weitgehend staubfrei.

Von Juni bis August kühlt Namibia ab und trocknet mehr aus; Nächte können kalt werden und in einigen Wüstengebieten unter dem Gefrierpunkt fallen. Wenn  die Landschaft langsam austrocknet, zieht es die Wildtiere im Norden des Landes mehr zu Wasserlöchern, und sind für die Besucher  leichter zu sichten. Bis September und Oktober wärmt es sich wieder auf.

November ist ein sehr variabler Monat. Manchmal wird das heiße, trockene Wetter weitergehen, zu anderen Zeiten füllt sich der Himmel mit Wolken und droht zu regnen — aber wenn Sie das Glück haben, den ersten Regen der Saison zu erleben, werden Sie dieses Naturschauspiel nie vergessen.


Kleidungsempfehlung

Was genau soll ich auf eine Safari mitnehmen? 

Die Faustregel heisst: leicht packen und die Waschmöglichkeiten zu benutzen, die in den Lodges und Hotels zur Verfügung stehen. Jedoch gibt es Wesentliches, ohne dass man nicht auf Safari gehen sollte:

Neutralfarbige Kleider sind ein Muss! Wenn man sich an die Farbpalette Erdtöne wie Khaki, Beige, Oliv, Grau etc. hält, liegst man richtig. Baumwolle und Merino-Wolle eignen sich am besten, damit der Körper atmen kann.

Auch ein Paar solide Wanderschuhe sowie ein Paar Sandalen, beides mit einer robusten Sohle (Dornen in Afrika sind ziemlich eindrucksvoll...), sind unerlässlich.

Winter Garderobe (Mai – August)

Baumwoll-Shirts und Fleece-Jacke, Wind Breaker, Handschuhe, Mütze oder Stirnband, Handschuhe, Schal. Dies tönt jetzt vielleicht übertrieben, aber du wirst glücklich sein, dass ich es erwähnt habe...

Aber Shorts und T’Shirt sollte man trotzdem nicht vergessen. Denn morgens und abends kann es sehr kühl sein, tagsüber aber angenehm warm.

Sommer Garderobe (September - April)
 

T’Shirts und eine leichte Jacke, Shorts und eine lange, leichte Hose für abends, wenn die Mücken aktiv sind. Ebenfalls ist ein wasserfester, leichter Poncho nicht zu vergessen.


All dies sollte in eine weiche oder Duffel Tasche gepackt werden.


Internetzugang Verfügbar

Telecom Namibia offers a service called wi-space. You purchase a wi-space voucher that allows you to connect to WiFi wherever you see the wi-space logo (about 40 locations in Namibia). 

Alternatively good WiFi access is available at most holiday accommodation venues across the country (free / paid). 


Stromversorgung und Steckdosen

220 Volt, 50 Hertz. Es gibt dreipolige Stecker, die mit Adapter an europäische Stecker anzupassen werden können.

 


Allgemeine Hinweise

Sprache

  • Amtssprache: Englisch
  • Andere Landessprachen: Afrikaans, Oshivambo
     

Telefon

  • Vorwahl aus der Schweiz: +264. 
  • Das Mobilfunknetz deckt die großen Städte und Korridore entlang wichtiger Straßen ab. In den entlegenen Gegenden gibt es jedoch überhaupt keinen Empfang. Einen Überblick kann man sich bei MTC Namibia verschaffen.

Zeitverschiebung

  • April - Oktober -1 Stunde
  • November - März + 1 Stunde


nach oben