Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia liegt an der Nordwestlichen Grenze Südafrikas. Heute spricht man offiziell von der Republik Namibia, bis 1968 war das Land aber auch international als Südwestafrika bekannt. Der Oranje-Fluss bildet die Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Der erste Europäer, der in Namibia landete, war der portugiesische Entdecker Diogo Cão, der 1484 nördlich von Swakopmund bei Cape Cross an Land ging.
Große Teile Namibias sind berüchtigt für ihre Trockenheit, und ein Großteil des Landes besteht aus der Namib-Wüste und der Kalahari. Im Norden wird das Land grüner und die Etosha-Pfanne füllt sich mit dem Wasser der nördlichen Flüsse. Dieses Gebiet ist reich an einer vielfältigen Tierwelt. Die Skelettküste markiert das Gebiet, in dem die Namib auf den Atlantischen Ozean trifft, und ist übersät mit Wracks von Schiffen, die in den tückischen Gewässern gestrandet sind, mit Unterkünften aus Walknochen, die von den San genutzt wurden, und mit Geisterstädten, die in den frühen Tagen der Diamantenförderung boomten und heute vergessen in den Sanddünen verschwinden.
Aufgrund der rauen Umwelt ist Namibia nur dünn besiedelt und wird von verschiedenen Bevölkerungsgruppen bewohnt. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus San, Damaras, Ovambos, Namas, Hereros, Oorlams, Kavangos, Ostkapriviern, Rehoboth Basters, Kaokovelders, Tswanas und europäischen Siedlern, vor allem Deutschen.
Die Landesgrenzen formen ein grobes Rechteck (600 mal 300 bis 450 Meilen [965 mal 480 bis 725 Kilometer]), hat Namibia eine lange, schmale östliche Ausdehnung (den Caprivi-Streifen), die auf einem deutschen Missverständnis beruht, dass der Zugang zum Sambesi - trotz der Victoriafälle - den Zugang zum Indischen Ozean bedeutet.
Nach 106 Jahren deutscher und südafrikanischer Herrschaft wurde Namibia am 21. März 1990 mit einer demokratischen Mehrparteienverfassung unabhängig. Heute zieht es jährlich tausende Touristen aus der ganzen Welt nach Nambia.
Einreisebestimmungen
Einreisebestimmungen
Seit April 2025 gilt für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger eine Visumpflicht. Es wird dringend empfohlen, dass Visum vorab online zu beantragen. Folgende Wege der Beantragung sind möglich:
- Online (e-Visum)
- Bei Einreise
- Über die namibische Botschaft
Reisepass:
- Mindestens 6 Monate gültig
- Mindestens zwei freie Seiten
Reisen mit Kindern:
- Es können zusätzliche Dokumente erforderlich sein (z. B. Geburtsurkunde und Einverständniserklärung der Eltern)
Gelbfieber:
Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ein gültiger Impfnachweis erforderlich.
Hinweis:
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Eine aktuelle Prüfung vor Abreise wird empfohlen.
Banken und Währung
Währung & Zahlung
- Landeswährung: Namibia-Dollar (NAD)
- Südafrikanischer Rand (ZAR) wird ebenfalls akzeptiert (1:1 gekoppelt)
Kredit- und Debitkarten werden in Städten und Lodges weitgehend akzeptiert. Bargeld wird dennoch empfohlen, insbesondere in ländlichen Regionen.
Geldautomaten sind in Städten verfügbar. Karten sollten für den Auslandseinsatz freigeschaltet sein.
Reisen im Lande
Transport
- Gut ausgebautes Straßennetz, Mischung aus Asphalt- und Schotterstraßen
- Linksverkehr
Tempolimits:
- Innerorts: 60 km/h
- Asphaltstraßen: bis 120 km/h
- Schotterstraßen: max. 80 km/h empfohlen
Wichtige Hinweise:
- Internationaler Führerschein empfohlen
- Fahrten bei Dunkelheit vermeiden (Wildwechsel)
- Tankstellen außerhalb größerer Orte begrenzt verfügbar
Charterflüge:
- Maximal 20 kg Gepäck
- Nur weiche Taschen erlaubt
- Gepäckmaße beachten
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Medizinische Versorgung
In Städten wie Windhoek ist die medizinische Versorgung gut, insbesondere in privaten Einrichtungen. In ländlichen und abgelegenen Regionen ist sie jedoch eingeschränkt.
Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung inklusive Rückholversicherung. In medizinischen Einrichtungen ist häufig Vorkasse erforderlich.
Impfungen & Reisemedizin
Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben (Ausnahme Gelbfieber bei Einreise aus bestimmten Ländern). Empfohlen werden:
- Standardimpfungen gemäß Impfkalender (z. B. Tetanus, Diphtherie, ggf. Influenza)
- Hepatitis A
- Je nach Reiseverlauf: Hepatitis B, Typhus, Tollwut
Malaria
Ein Malariarisiko besteht vor allem im Norden des Landes (z. B. Kavango, Caprivi, Etosha-Nord), insbesondere während der Regenzeit.
Empfehlungen:
- Konsequenter Mückenschutz (Repellent, lange Kleidung)
- Individuelle reisemedizinische Beratung zur Prophylaxe
Wichtiger Hinweis
Bei Fieber während oder nach der Reise sollte umgehend ärztliche Abklärung erfolgen, unter Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet.
Sicherheitshinweise
Sicherheit
Namibia gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland. Dennoch empfehlen wir:
- Vorsicht in Städten bei Dunkelheit und Vermeidung abgelegener Gegenden
- Wertgegenstände sicher aufzubewahren
- Geld nur an sicheren, überwachten Geldautomaten abzuheben
Kleinkriminalität kann insbesondere in größeren Städten vorkommen.
Bei Fahrten und Safaris gilt:
- Wildtiere nicht unterschätzen und stets Abstand halten
- Anweisungen von Rangern und Guides befolgen
Notfallkontakte
- Polizei: 10111
- Ambulanz/Feuerwehr: 911 (regional unterschiedlich verfügbar)
- MedRescue: +264 (61) 230 505/6/7
- Deutsche Botschaft: +264 61 273100
- Österreichische Botschaft: +264 61 222159
- Schweizer Botschaft: +264 81 650 7075
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Küche
Die namibische Küche ist stark von der südafrikanischen Küche geprägt.
Typische Gerichte:
- Braai (Grillgerichte)
- Biltong (Trockenfleisch)
- Potjiekos (Eintopfgericht)
- Mopane-Würmer (regionale Spezialität)
Klima und Wetter
Klima
- Sommer (November–März): heiß, 30–40 °C, gelegentliche Regenfälle
- Winter (Mai–August): mild am Tag, nachts teils unter 0 °C
- Regenzeit: Januar bis März
Typisch sind starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht.
Kleidungsempfehlung
Kleidung
Allgemein:
- Leichte, atmungsaktive Kleidung
- Lange Kleidung als Schutz vor Sonne und Insekten
- Sonnenhut, Sonnencreme (LSF 30+), Sonnenbrille
- Warme Kleidung für kühle Nächte
Safari:
- Neutrale Farben (beige, khaki)
- Geschlossene Schuhe
- Fernglas und Tagesrucksack empfohlen
- Mückenschutz und Trinkflasche
Internetzugang Verfügbar
Internet
- WLAN in den meisten Hotels und Lodges verfügbar
- Mobile Netzabdeckung in Städten gut, in abgelegenen Regionen eingeschränkt
Empfehlung:
- Lokale SIM-Karten (MTC oder Telecom Namibia)
- eSIM-Anbieter wie Airalo für einfache Nutzung
Stromversorgung und Steckdosen
Elektrizität
- Spannung: 220–240 V / 50 Hz
- Steckdosen: Typ D und M (teilweise auch N)
- Universaladapter erforderlich, wir empfehlen eine Powerbank
In Lodges erfolgt die Stromversorgung häufig über Generatoren oder Batteriesysteme, teilweise mit eingeschränkter Verfügbarkeit in der Nacht.
Allgemeine Hinweise
Allgemein
- Leitungswasser in Städten meist trinkbar, kann jedoch chlorhaltig schmecken
- Öffnungszeiten:
- Geschäfte: Mo–Fr 08:00–17:00, Sa 09:00–13:00
- Banken: Mo–Fr 09:00–15:30
Botswana liegt im südlichen Afrika und grenzt an Namibia, Südafrika, Sambia und Simbabwe. Erst 1966 wurde Botswana unabhängig, es hat sich jedoch seither zu einem der stabilsten und demokratischsten Länder Afrikas entwickelt. Die Hauptstadt ist Gaborone und die offizielle Sprache ist Englisch, wobei Setswana ebenfalls weit verbreitet ist.
Obwohl Botswana 1000m über dem Meeresspiegel liegt, gibt es keine größeren Gebirgsketten, jedoch eine markante Hügellandschaft. Die einzigen nennenswerten "Gebirgszüge" sind die Otso-Berge und die Tsodilo-Hügel, die Höhen von mehr als 1000m erreichen.
Bekannt ist Botswana vor allem aufgrund des Okavango-Delta. Dies ist das größte Binnendelta der Welt. Es ist ein riesiges Feuchtgebiet, das von Flüssen gespeist wird und eine unglaubliche Vielfalt an Wildtieren beherbergt, darunter Elefanten, Löwen, Giraffen und Zebras. Es ist zudem ein wichtiger Lebensraum für Vögel und Fische.
Ein weiteres Highlight Botswanas ist der Chobe-Nationalpark, welcher für seine beeindruckenden Elefantenherden bekannt ist. Man kann hier auch andere Tiere wie Büffel, Löwen, Leoparden und Flusspferde sehen. Der Chobe-Nationalpark ist eine einzigartige Landschaft aus Sanddünen und Grasland und ist neben dem Okavango Delta ein beliebtes Safari Reiseziel - es sollte bei einer Botswana Reise nicht fehlen.
Botswana ist ein faszinierendes Land mit einer reichen Kultur und einer beeindruckenden Tierwelt. Es ist ein großartiges Reiseziel für Abenteurer und Naturliebhaber, welche die Schönheit Afrikas erleben möchten.
Einreisebestimmungen
EU-Staatsangehörige (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz) benötigen für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen kein Visum.
- Reisepass: mindestens 6 Monate gültig, mit freien Seiten
- Kinder: ggf. internationale Geburtsurkunde und Einverständniserklärung
Gelbfieber:
Ein Impfnachweis ist nur erforderlich, wenn Sie aus einem Gelbfiebergebiet einreisen.
Hinweis: Einreisebestimmungen können sich ändern. Bitte prüfen Sie diese vor Abreise bei der zuständigen botswanischen Auslandsvertretung.
Banken und Währung
- Landeswährung: Botswana Pula (BWP)
Kreditkarten werden in Städten und Lodges weitgehend akzeptiert. Für kleinere Ausgaben und ländliche Gebiete empfiehlt sich Bargeld.
US-Dollar werden teilweise in gehobenen touristischen Einrichtungen akzeptiert, im Alltag ist jedoch die Zahlung in Pula üblich.
Reisen im Lande
Transport & Gepäck (Safari-Flüge)
Bei Charterflügen gelten meist folgende Richtlinien:
- Gepäck: ca. 15–20 kg pro Person (inkl. Handgepäck)
- Nur weiche Reisetaschen (Softbags) erlaubt
Die genauen Bestimmungen können je nach Fluggesellschaft variieren.
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung ist in Städten wie Gaborone, Maun und Francistown gut (staatliche und private Einrichtungen). In ländlichen Regionen ist sie jedoch eingeschränkt.
Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung inklusive Rückholversicherung. In Botswana wird häufig eine direkte Vorauszahlung für medizinische Behandlungen verlangt.
Impfungen & Reisemedizin
Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben (Ausnahme siehe Gelbfieber unten). Empfohlen werden:
- Standardimpfungen gemäß Impfkalender (z. B. Tetanus, Diphtherie, ggf. Influenza)
- Hepatitis A
- Je nach Reiseroute: Hepatitis B, Typhus, Tollwut
Malaria
In den nördlichen Regionen (u. a. Okavango-Delta, Chobe) besteht ein Malariarisiko, insbesondere zwischen November und Juni.
Empfehlungen:
- Konsequenter Mückenschutz (Repellent, lange Kleidung)
- Individuelle Beratung zur Malariaprophylaxe
Wichtiger Hinweis
Sollten während oder nach der Reise fieberhafte Symptome auftreten, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf und weisen Sie auf Ihren Aufenthalt im Malariagebiet hin.
Sicherheitshinweise
Botswana gilt grundsätzlich als sicheres Reiseland. Dennoch empfehlen wir:
- Vorsicht in Städten bei Nacht (abgelegene Gegenden meiden)
- Wertgegenstände sicher aufbewahren
- Geld nur an offiziellen Geldautomaten abheben
Kleinkriminalität (z. B. Taschendiebstahl) kann vereinzelt vorkommen.
Bei Safaris gilt:
- Halten Sie stets Abstand zu Wildtieren
- Folgen Sie den Anweisungen Ihres Rangers
Notrufnummern
- Polizei: 999
- Krankenwagen: 997
- Feuerwehr: 998
Auslandsvertretungen
- Deutsche Botschaft: +267 (0) 395 3143 | Notfall: +267 71 300 139
- Österreichisches Konsulat: +267 (0) 395 1514
- Schweizer Konsulat: +267 (0) 7154 3491
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Speisen & Getränke
Typische Gerichte:
- Pap (Maisbrei)
- Seswaa (traditionelles Fleischgericht)
- Mopaniwürmer (regionale Spezialität)
- Rock Shandy (Erfrischungsgetränk)
Leitungswasser ist in Städten meist trinkbar. In abgelegenen Regionen empfehlen wir abgefülltes Wasser.
Klima und Wetter
Botswana hat ein trockenes bis halbtrockenes Klima:
- Regenzeit: November – März (kurze, teils kräftige Schauer)
- Trockenzeit: April – Oktober
Temperaturen:
- Tagsüber: ca. 25–35 °C
- Nachts (v. a. im Winter): deutlich kühler
Kleidungsempfehlung
Kleidung
- Leichte, atmungsaktive Kleidung
- Lange Kleidung als Schutz vor Sonne und Mücken
- Für Safaris: neutrale Farben (beige, khaki)
- Warme Schicht für kühle Morgen- und Abendstunden
Empfehlung: Zwiebelprinzip
Internetzugang Verfügbar
Internet & Kommunikation
- WLAN ist in vielen Lodges verfügbar
- Mobile Netzabdeckung ist grundsätzlich gut, in abgelegenen Gebieten jedoch eingeschränkt
Empfehlung:
- Lokale SIM-Karten (z. B. Mascom, Orange Botswana) oder
- eSIM (z. B. Airalo)
Stromversorgung und Steckdosen
Elektrizität
- Netzspannung: 230 V / 50 Hz
- Steckdosen: überwiegend Typ M (südafrikanisches System)
In vielen Lodges wird Strom über Generatoren erzeugt, die nachts teilweise abgeschaltet werden.
Empfehlung: Universaladapter und Powerbank mitbringen
Allgemeine Hinweise
Souvenirs & Zoll
Beliebt sind:
- Handgefertigte Keramik
- Schmuck und Holzschnitzereien
Bitte beachten:
Die Ausfuhr von Produkten aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten (z. B. Elfenbein) ist streng verboten.
Mehrwertsteuer (VAT)
- Aktuell: 12 %
Eine Rückerstattung ist unter bestimmten Bedingungen bei Ausreise möglich (z. B. gegen Vorlage von Rechnungen und Waren).
Trinkgelder
Trinkgeld ist üblich und ein wichtiger Bestandteil des Einkommens:
- Restaurants: ca. 10–15 %
- Ranger: ca. 12–20 USD pro Person/Tag
- Tracker: ca. 5–10 USD pro Person/Tag
- Guides/Fahrer: ca. 10 USD pro Tag
- Hotelpersonal: ca. 5–10 USD pro Tag
Simbabwe verfügt über viele Sehenswürdigkeiten sowie beeindruckende Nationalparks. Dieses interessante Reiseland ist geprägt von einer Jahrhunderte alten Kultur sowie faszinierender und atemberaubender Natur!
Der Name Simbabwe leitet sich von dem Shona-Wort "dzimba dzemabwe" ab, das "Häuser aus Stein" oder "steinerne Gebäude" bedeutet und heute durch die Ruinen von Great Simbabwe in der Nähe der heutigen Stadt Masvingo symbolisiert wird. Die Landschaft Simbabwes hat viele Gesichter – Von grünen Bergen in den Eastern Highlands, historische Rätsel in den Simbabwe Ruinen bis hin zu außergewöhnlich eindrucksvollen Felsformationen der letzten Ruhestätte von Cecil Rhodes im Matopos Nationalpark. Zudem laden Simbabwes Tierreservate, wie zum Beispiel den Hwange und Zambeszi National Park oder Mana Pools zu Safari Abenteuern ein.
Ebenfalls einen Besuch wert ist der größte Stausee der Welt, „Lake Kariba“, welcher sich im Norden des Landes entlang der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe befindet. Er ist bekannt für spektakuläre und faszinierende Sonnenuntergänge, wildreiche Ufer und beste Angelmöglichkeiten.
Die wohl bekannteste und atembraubenste Attraktion Simbabwes sind die Victoria Fälle. Die Einheimischen nannten sie "Mosi-oa-tunya" – „Der Rauch, der donnert“. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieses großartige Naturwunder der Erde entdeckt.
Simbabwe hat ein subtropisches Klima mit starken saisonalen Schwankungen und die klimatischen Bedingungen des Landes werden hauptsächlich durch die Topographie und die Lage beeinflusst. Die Regenzeit in Simbabwe dauert von etwa November bis März. Während dieser Zeit bringt der von Norden kommende äquatoriale Tiefdruckgürtel feuchte Luftmassen mit sich, die zu ergiebigen Niederschlägen führen. Die Menge und Verteilung des Regens variiert jedoch von Region zu Region. Die Trockenzeit erstreckt sich von April bis Oktober und ist durch niedrige Niederschlagsmengen gekennzeichnet. Die Temperaturen in den tieferliegenden Gebieten, wie dem Zambesi-Tal, sind um einiges höher als die der hochgelegenen Regionen.
Einreisebestimmungen
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein Visum bei Einreise möglich. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate gültig sein.
Visumkosten:
- ca. 30–50 USD (je nach Einreiseart und Nationalität)
Alternativ ist in vielen Fällen auch ein eVisa vorab möglich.
Hinweis:
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Eine aktuelle Prüfung vor Abreise wird empfohlen.
Banken und Währung
Währung & Zahlung
- Offizielle Währung: Zimbabwe Gold (ZWG), im Alltag wird jedoch überwiegend US-Dollar (USD) verwendet
Wichtige Hinweise:
- Kreditkartenzahlung ist nur eingeschränkt möglich (vor allem Visa und Mastercard in größeren Hotels)
- Bargeld ist unbedingt erforderlich
- Geldautomaten funktionieren nicht immer zuverlässig außerhalb der Städte
Reisen im Lande
Transport
Flüge & Gepäck
- Bei Charterflügen meist max. 20 kg Gepäck inklusive Handgepäck
- Nur weiche Reisetaschen erlaubt
- Hartschalenkoffer sind in der Regel nicht zulässig
- Gepäckmaße können eingeschränkt sein (ca. 62 x 25 x 30 cm)
Taxis & Transfers
- Taxis nur über Hotels oder seriöse Anbieter nutzen
- Keine spontanen Mitfahrgelegenheiten annehmen
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Medizinische Versorgung
In größeren Städten wie Harare und Bulawayo gibt es private Kliniken mit einem guten medizinischen Standard. In ländlichen Regionen ist die medizinische Versorgung jedoch eingeschränkt.
Wir empfehlen dringend eine umfassende Auslandskrankenversicherung inklusive Rückholversicherung. In privaten Einrichtungen ist häufig eine Vorauszahlung erforderlich.
Impfungen & Reisemedizin
Für die Einreise sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben (Ausnahme: Gelbfieber bei Einreise aus einem Risikogebiet).
Empfohlen werden:
- Standardimpfungen gemäß Impfkalender (z. B. Tetanus, Diphtherie, ggf. Influenza)
- Hepatitis A
- Je nach Reiseroute: Hepatitis B, Typhus, Tollwut
Malaria
In Zimbabwe besteht ein Malariarisiko, insbesondere in tiefer gelegenen und ländlichen Regionen.
Empfehlungen:
- Konsequenter Mückenschutz (Repellent, lange Kleidung)
- Individuelle reisemedizinische Beratung zur Prophylaxe
Wichtiger Hinweis
Sollten während oder nach der Reise Fieber auftreten, suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe auf und weisen Sie auf Ihren Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Sicherheitshinweise
Sicherheit
Zimbabwe ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland, dennoch sollten übliche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
Allgemeine Empfehlungen:
- Nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht zu Fuß unterwegs sein
- Wertsachen sicher aufbewahren und nicht offen tragen
- Nur kleine Bargeldbeträge mitführen
- Seriöse Taxis über Unterkünfte buchen
- Geld nur an sicheren Geldautomaten in Banken oder Einkaufszentren abheben
- Keine Hilfe von Fremden an Geldautomaten annehmen
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Küche & Trinkwasser
Die Küche in Zimbabwe ist traditionell und einfach geprägt.
Typische Gerichte:
- Sadza (Maisbrei) mit Eintöpfen
- Gegrilltes Fleisch und Gemüse
- Chibuku (fermentiertes Hirsebier)
Trinkwasser:
- Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet
- Es sollte ausschließlich abgefülltes, gefiltertes oder abgekochtes Wasser verwendet werden
- Beim Kauf von Wasser auf unbeschädigte Flaschensiegel achten
Empfehlung:
- Eiswürfel in Getränken vermeiden, wenn die Wasserqualität unklar ist
Klima und Wetter
Klima
Zimbabwe hat ein subtropisches Klima mit klaren Jahreszeiten:
- Trockenzeit: April bis Oktober (kühler und trocken)
- Regenzeit: November bis März (warm und feucht mit Niederschlägen)
Temperaturen:
- Tagsüber: ca. 15–40 °C je nach Region und Jahreszeit
- Nächte im Winter (Mai bis August): teils kühl bis sehr kalt
Kleidungsempfehlung
Kleidung
- Tagsüber: leichte, atmungsaktive Kleidung
- Abends: warme Kleidung (Fleece, Jacke)
- Regenzeit: feste Schuhe und Regenbekleidung
- Safari: neutrale Farben (beige, khaki), lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Insekten
- Freizügige Kleidung in der Öffentlichkeit sollte vermieden werden
Internetzugang Verfügbar
- WLAN ist in den meisten Hotels und Lodges verfügbar
- Mobilfunknetz ist in Städten gut, in ländlichen Regionen eingeschränkt
Empfehlung:
- eSIM (z. B. Airalo) oder lokale SIM-Karten für mobile Daten
Stromversorgung und Steckdosen
Elektrizität
- Spannung: 220–240 V / 50 Hz
- Steckdosen: Typ D und G (Adapter erforderlich)
Stromausfälle und Spannungsschwankungen können insbesondere außerhalb der Städte auftreten. Viele Unterkünfte verfügen über Generatoren oder Notstromsysteme. Wir empfehlen eine Powerbank.
Allgemeine Hinweise
Souvenirs
Beliebt sind:
- Handwerkskunst, Textilien, Holzschnitzereien und Schmuck
Bitte beachten:
- Keine Produkte aus geschützten Tier- oder Pflanzenarten erwerben
Trinkgelder
- Ranger in Nationalparks / Lodges: ca. 10–15 USD pro Person/Tag
- Safari-Guide/Fahrer: ca. 10–15 USD pro Tag
- Koch, Zimmerpersonal, Gepäckträger: ca. 5 USD pro Tag
- Restaurants: 10–15 % üblich
- Taxifahrer: ca. 5–10 USD bzw. Aufrunden
Öffnungszeiten (Richtwerte)
- Banken: Mo, Di, Do, Fr 08:00–15:00, Mi 08:00–13:00, Sa 08:00–11:30
- Büros: Mo–Fr 08:30–17:00
- Geschäfte: Mo–Fr 08:00–17:00, Sa 08:00–13:00 (teils länger geöffnet)