Südafrika mit der Hauptstadt Pretoria liegt an der Südspitze Afrikas. Im Westen wird das Land vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Indischen Ozean begrenzt. Richtung Norden grenzt es an Namibia, Botswana, Zimbabwe, Mosambik und Swasiland, während Lesotho vollständig von Südafrika umschlossen wird. Die landschaftliche Vielfalt reicht von trockenen Savannen über fruchtbare Hochländer bis hin zu tropischen Küstenregionen und imposanten Gebirgszügen.
Das Land ist in acht Provinzen unterteilt: Westkap, Nordkap, Ostkap, KwaZulu-Natal, Freistaat, Nordwest, Gauteng, Mpumalanga und Limpopo. Jede Region hat ihren eigenen Charakter, eigene Kulturen und Sehenswürdigkeiten – von modernen Metropolen bis hin zu unberührten Naturlandschaften.
Städtereisen und Unterkünfte
Südafrika bietet für jeden Reisenden die passende Unterkunft. In Kapstadt, der „Mother City“, findest du eine Mischung aus Luxushotels, Boutique-Unterkünften und Gästehäusern. Die Garden Route lockt mit kleinen Küstenstädten, gemütlichen Lodges und Strandhotels. Johannesburg und Durban bieten urbane Kultur, Museen, Shoppingmöglichkeiten und lebhafte Märkte.
Ob 5-Sterne-Hotels, Lodges in Nationalparks, kleine Gästehäuser, Campingplätze oder Unterkünfte mit Selbstversorgung – Südafrika heißt Besucher willkommen. Besonders für Selbstfahrer lohnt sich das Land, da gut ausgebaute Straßen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem verbinden.
Natur, Landschaften und Nationalparks
Südafrika ist ein Paradies für Naturliebhaber. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis Lesotho und bieten spektakuläre Wanderwege, Wasserfälle und Panoramen. An der Kap-Halbinsel locken das Kap der Guten Hoffnung und die berühmten Pinguinkolonien am Boulders Beach bei Simon’s Town.
Die Nationalparks sind ein Highlight jeder Reise. Besonders beliebt ist der Krüger National Park, wo sich „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – in freier Wildbahn beobachten lassen. Weitere lohnenswerte Parks sind der Addo Elephant National Park in der Nähe von Port Elizabeth mit großen Elefantenherden und der iSimangaliso Wetland Park, ein UNESCO-Weltnaturerbe an der Ostküste mit Seen, Stränden und Flusssystemen.
Für Abenteuerlustige bietet das Land außerdem Canyons, wilde Küstenstreifen, Höhlen und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiking, Kajakfahren oder Surfen.
Kultur, Geschichte und Menschen
Südafrika wird oft als „Rainbow Nation“ bezeichnet. Die Bevölkerung vereint afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse, die in 11 offiziellen Sprachen und zahlreichen Traditionen sichtbar werden. Besucher erleben ein offenes, freundliches Land, in dem Geschichte, Kultur und moderne Lebensstile aufeinandertreffen.
Historische Städte wie Pretoria und Bloemfontein bieten Einblicke in das koloniale Erbe, während Johannesburg und Durban pulsierende urbane Zentren mit Museen, Kunstgalerien und lebendigen Märkten sind.
Das Besondere an Südafrika
Südafrika ist einzigartig in seiner Vielfalt: Morgens auf Safari im Krüger Nationalpark, nachmittags auf den Spuren von Geschichte und Kultur in Johannesburg oder Kapstadt, abends am Strand der Garden Route oder an der Kap-Halbinsel entspannen. Diese Kombination aus Natur, Tierwelt, Stränden, Bergen, Städten und multikultureller Lebensart macht jede Reise nach Südafrika zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Einreisebestimmungen
Reisedokumente & Visum:
Reisepass erforderlich und bei Einreise mindestens 30 Tage über Ausreisedatum gültig mit mind. 2 freien Seiten.
Deutsche Staatsangehörige benötigen grundsätzlich kein Visum für touristische, Besuchs‑ oder Geschäftsreisen bis max. 90 Tage
Visum wird meist bei Einreise erteilt (Visitor’s Visa)
Für längere Aufenthalte vorab Visum beantragen
Rück- oder Weiterreiseticket erforderlich
Zollbestimmungen:
Bargeld über 10.000 USD muss deklariert werden
Streng verboten: Drogen, Waffen, pornografisches Material
Elektronische Geräte ggf. bei Einreise deklarieren
Keine geschützten Tier- oder Pflanzenprodukte ausführen (Elfenbein, Korallen, Muscheln etc.) → hohe Strafen
> Beachten Sie, dass sich Einreise- und Zollbestimmungen kurzfristig ändern können. Rechtsverbindliche Informationen erhalten Sie bei den süd-afrikanischen Vertretungen und beim deutschen Zoll.
Banken und Währung
Geld & Zahlungsmittel:
Währung: Südafrikanischer Rand (ZAR)
Bargeldabhebung an Geldautomaten mit Kreditkarten (Visa, Mastercard) sowie Debitkarten (Girocard/Maestro) an zahlreichen Geldautomaten und POS-Terminals möglich
Bargeld kann in Banken/Wechselstuben gegen Vorlage des Reisepasses getauscht werden
Kreditkartenzahlung ist weit verbreitet
Bargeld über 10.000 USD muss bei Ein- und Ausreise deklariert werden
Sicherheit:
Bevorzugt Geldautomaten in Banken, Einkaufszentren oder Hotels nutzen
Abhebungen möglichst tagsüber durchführen und Umgebung im Blick behalten
Wertsachen unauffällig tragen und keine Hilfe von Fremden am Automaten annehmen
Reisen im Lande
Infrastruktur & Verkehr:
Verkehrsmittel: Inlandsflügen, Fernbusse, Minibusse („minibus taxis“), reguläre Taxis
In Städten sind Uber, Bolt und metergestützte Taxis weit verbreitet
Linksverkehr
Hauptstraßen und Fernstraßen sind in der Regel gut ausgebaut und asphaltiert
Außerhalb der Hauptverkehrsadern kann es schlechtere Straßenverhältnisse geben, besonders auf Nebenstrecken oder in ländlichen Regionen
Flughäfen:
Internationale Airports: Cape Town International Airport (Kapstadt), OR Tambo International Airport (Johannesburg), King Shaka International Airport (Durban)
Regionale Airports: Port Elizabeth Airport (Gqeberha), Kruger Mpumalanga International Airport (Nelspruit), George Airport, Bloemfontein Airport, East London Airport
Sicherheitskontrollen entsprechen in der Regel internationalen Standards, dennoch sollte ausreichend Zeit für Check‑in eingeplant werden
Empfehlungen:
Überlandfahrten nicht nach Einbruch der Dunkelheit
Nur lizensierte Taxis oder ridesharing‑Dienste (z. B. Uber, Bolt) nutzen
Wanderungen in Parks nur mit registrierten Guides
Internationaler Führerschein nur in Verbindung mit deutschem Führerschein gültig
Öffentliche Verkehrsmittel in Städten oft unsicher/überfüllt → Mietwagen oder lizenzierte Taxis empfohlen
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Eine Gelbfieberimpfung ist nur vorgeschrieben, wenn Sie aus einem Gelbfieber‑Risikogebiet einreisen oder dort länger als 12h im Transit verweilen.
Empfohlene Impfungen:
Hepatitis A, Polio
Hepatitis B und Tollwut bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition
Standardimpfungen (inkl. Masern) sollten aktuell sein
Wichtige Gesundheitsrisiken:
Malaria: Hohes Risiko in vielen Regionen (außer z. B. südliche Landesteile) → Mückenschutz & ggf. Prophylaxe
Weitere Risiken: Schistosomiasis, Cholera
Durchfallerkrankungen durch mangelnde Hygiene
Wichtige Empfehlungen:
Konsequenter Mücken‑ und Hygieneschutz
Kontakt zu Tieren vermeiden (Tollwutrisiko)
Kein Baden in Süßgewässern (Risiko Schistosomiasis & andere Infektionen)
Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mitnehmen
Auslandskrankenversicherung inkl. Rücktransport unbedingt abschließen
Medizinische Versorgung außerhalb großer Städte und auf dem Land ist oft eingeschränkt
> Vor der Reise sollten Sie das nächstgelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle, persönliche Empfehlungen kontaktieren.
Sicherheitshinweise
Wichtige Verhaltenstipps:
Menschenansammlungen und Risikogebiete meiden
Wertsachen unauffällig tragen, möglichst bargeldlos zahlen
Nachts und in abgelegenen Gegenden besonders vorsichtig sein
Nur sichere Unterkünfte und Transportmittel nutzen
Anweisungen lokaler Behörden unbedingt befolgen
Nicht illegal im Land bleiben (z. B. nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung)
hohe Kriminalitätsraten insb. in Innenstädten großer Städte (z. B. CBD von Johannesburg, Durbanund informelle Siedlungen „Townships“)
Sicherheits‑Apps (z. B. Travelhawk, Namola, Buzzer) zur Orientierung nutzen
Notrufnummern speichern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112
Ausflüge am besten in Gruppen unternehmen
> Informieren Sie sich vor und während der Reise regelmäßig über die aktuelle Sicherheitslage (insb. Garden Route, Kapstadt & Addo Elephant Park).
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Essgewohnheiten:
Vielfalt: Mischung aus afrikanischer, europäischer und asiatisch beeinflusster Küche
Beliebt sind Grillgerichte („Braai“), Meeresfrüchte, Currys, traditionelle Beilagen wie „Pap“
Vegetarisch/vegan in größeren Städten und Hotels oft gute Auswahl → besser gezielt nachfragen
Wasser & Hygiene:
Leitungswasser nicht trinken
Nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser verwenden (auch zum Zähneputzen)
Keine Eiswürfel und möglichst nur gut durchgegarte Speisen konsumieren
Obst nur geschält oder selbst gewaschen essen
> Tipp: Achten Sie auf gute Hygiene bei Restaurants und Straßenständen, um Magenprobleme zu vermeiden.
Klima und Wetter
Natur & Klima:
Klima: subtropisch an der Küste, mediterran im Westen, kontinentales Klima im Inland, keine klassischen Jahreszeiten, sondern Trocken- und Regenzeiten
Temperaturen:
Küstenregionen (Kapstadt, Durban): meist 15–30 °C
Hochland/Innenland (Johannesburg, Pretoria): milder, meist 10–26 °C
Norden und Krügerpark: oft heißer, 20–35 °C
Regenzeiten:
Kapregion (Westen): Juni–August → Winterregen, kühl, teilweise windig
Innenland & Norden: Oktober–März → Sommerregen, Gewitter möglich, Flüsse können schnell anschwellen
Kurze Regenzeit: in einigen nördlichen Regionen, Oktober–Dezember → kurze, heftige Schauer
Trockenzeiten:
Kapregion: Oktober–April → warm, sonnig, ideal für Outdoor-Aktivitäten
Innenland & Norden: Mai–September → lange Trockenzeit, gute Bedingungen für Safaris
Besonderheiten & Hinweise:
- Busch- und Flächenbrände möglich, besonders im Frühjahr/Herbst in trockenen Gebieten → Infrastruktur kann beeinträchtigt werden
- Flüsse im Krügerpark und Nordosten können während der Regenzeit plötzlich anschwellen
Während der Regenzeiten können Straßen teils schlammig oder unpassierbar werden
- Warnungen, Hinweisschilder und Anweisungen lokaler Behörden immer beachten
Kleidungsempfehlung
Packempfehlung für Südafrika:
Gepäckart:
Lieber weiche Taschen oder Rucksäcke statt Hartschalenkoffer → besonders für Fly-in-Safaris, da das Gepäck oft in kleine Flugzeuge verladen wird
Maximale Größe: ca. 37 × 32 × 80 cm
Maximales Gewicht: meist 15–20 kg pro Person bei kleinen Charterflügen
Kleidung:
Leichte, legere Kleidung für Safari-Tage
Zwiebellook: Hosen mit abnehmbaren Beinen, warme Jacke oder Sweater für kühlere Morgen/Abende
Bequeme Schuhe für Safari und Spaziergänge im Busch (Laufschuhe oder Tennisschuhe mit dornenfesten Sohlen)
Ganzjährig: Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor
Regenponcho für Regenzeit
Schutz & Gesundheit:
Mückenschutzmittel, ggf. Moskitonetz
Reiseapotheke, persönliche Medikamente
> Tipp: Weniger ist mehr → leichtes, flexibles Packen erleichtert die Reise.
Internetzugang Verfügbar
Internet & Mobilfunk:
Gute Netzabdeckung in Städten, Küstenregionen und touristischen Parks
4G/LTE verbreitet, in Städten oft auch 5G
WLAN oft in Hotels, Lodges und Cafés
In entlegenen Gebieten Empfang eingeschränkt oder nicht vorhanden
Lokale Prepaid-SIMs (z. B. Vodacom, MTN, Telkom) sind günstig und praktisch für Daten und Navigation
Stromversorgung und Steckdosen
In Südafrika werden Steckdosen vom Typ D, M und N verwendet.
Typ D, M und N (dreipolige runde Stifte)
Spannung: 230 Volt
Frequenz: 50 Hz
> Sie brauchen in der Regel einen Reiseadapter. In großen Hotels findet man teilweise auch Steckdosen, die Europastecker direkt akzeptieren. Viele Geräte (z. B. Ladegeräte für Handy/Laptop) sind bereits für 100–240 V geeignet → ein Spannungswandler ist meist nicht nötig.
Allgemeine Hinweise
Der Nordosten Südafrikas wird geprägt vom Drakensberg‑Gebirge, das mit seinen zerklüfteten Gipfeln und tiefen Tälern eine beeindruckende Landschaft bietet. In dieser Region liegen zahlreiche Flüsse und Wasserfälle, die landschaftlich und ökologisch bedeutsam sind, darunter der Tugela Falls, einer der höchsten Wasserfälle der Welt.
Das zentrale Südafrika besteht größtenteils aus Plateaus, Grasland und Halbwüsten, die Lebensraum zahlreicher Wildtiere bieten und ideale Bedingungen für Safaris schaffen. Besonders bekannt sind hier Nationalparks wie der Kruger-Nationalpark, Addo Elephant Park und die privaten Wildreservate, die eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenvielfalt beherbergen.
Die West- und Südküste Südafrikas, einschließlich der Kapregion, ist mediterran geprägt – heiße Sommer, milde Winter – während die Ostküste subtropisch bis tropisch ist. Palmen, breite Sandstrände und spektakuläre Küstenlandschaften laden zu Strandurlaub, Wassersport und Küstenerkundungen ein.
Mit einer Größe von rund 17.000 Quadratkilometern – grenzt Swaziland im Norden und Westen an die afrikanische Provinz Mpumalanga, im Süden an KwaZulu Natal und im Osten an Mozambique. Seit 1986 regiert König Mswati III dieses kleine Königreich mit seinen ca. 1,2 Millionen Einwohnern. Die Swazis sind bekannt als ein überaus freundliches Volk, das Stolz auf seine erlangte Unabhängigkeit und seine afrikanische-traditionalistische Lebensweise ist. Landschaftlich geprägt durch bewaldetes Hochland, sanfte Mittelgebirgslandschaften und Richtung Südosten übergehend in immer flacheres Land, bietet Swaziland viele Attraktionen für Reisende. Vor allem Wanderern und Naturliebhabern bietet dieses kleine Königreich wunderbare Natur- und Wildreservate.
Das erste gegründete Wildreservat in Swaziland ist das Mlilwane Wildlife Sanctuary, das 1950 von Ted Reilly auf seiner Farm als ein privates Naturschutzreservat seine ersten Schritte wagte. Für Touristen und Reisende dürfte ein wichtiger Grund zum Besuch des Mlilwane Wildlife Sanctuary jener sein, dass man ganz bequem zu Fuß oder aber auch mit dem Fahrrad dieses Gelände ergründen kann – da es hier keinerlei gefährlichen Raubtiere gibt. Wohl zu entdecken gibt es viele Zebras, Giraffen, zahlreichen Antilopenarten, aber auch Flusspferde und auch manches Krokodil. Wer auf den ausgeschriebenen Wanderwegen bleibt, kann hier hautnah die zahlreichen Tierarten dieses Parks entdecken.
Neben dem Mlilwane Wildlife Sanctuary gehört auch das größte Schutzgebiet, der Hlane Royal National Park zu den Big Game Parks in Swaziland. Mit einer Gesamtfläche von ca. 30.000 ha zählt der Hlane Royal Nationalpark zum größten Naturschutzpark des Königreiches Swaziland. Bekannt ist dieser Nationalpark für seine Löwen und die Big Five, aber auch eine Vielzahl von Gnus, Impalas, Elefanten oder Breitmaulnashörnern sind hier beheimatet. Safari- oder Individualreisenden ist zu empfehlen, die Besichtigung des Hlane Royal Nationalparks mit einem Allradfahrzeug zu starten. Zwar durchziehen einige Straßen diesen Park, dennoch braucht es einiges an Erfahrung und Feingefühl, um die oftmals unebenen Pisten manövrieren zu können. Geführte Wanderungen werden ebenfalls in diesem Nationalpark angeboten, wer jedoch explizit Ausschau nach den Löwen halten möchte, muss sich einer geführten Ausfahrt mit einem erfahrenen Ranger anschließen. Wie in vielen Nationalparks Afrikas, werden auch hier Übernachtungsmöglichkeiten für Urlauber angeboten. Innerhalb des Hlane Royal Nationalparks können Touristen zwischen zwei verschiedenen Camps auswählen.
Wer sich mehr für Flora und Fauna interessiert, der sollte unbedingt einen Abstecher zum wunderschönen Malolotja Nature Reserve, in den westlichen Bergen Swazilands einplanen. Dieser Bergpark mit seiner unberührten Natur, seiner Vielfalt an Pflanzen, wie Orchideen, Lilien und Narzissen aber auch vielen unterschiedlichen Baumarten wie das Gelbholz oder der Fieberbaum ist ein beeindruckendes Erlebnis für Naturliebhaber.
Der dritte im Bunde der Big Game Parks Swaziland ist das Mkyaha Game Reserve. Im Gegensatz zu allen anderen Nationalparks, müssen sich Touristen für einen Besuch innerhalb dieses Reservats anmelden. Auf einer Fläche von ca. 6.200 ha leben in diesem Reservat zahlreiche Breitmaulnashörner, Spitzmaulnashörner, Giraffen, Nilpferde, Antilopen und Elefanten. Aufgrund von Wilderei lebten in den frühen 90er Jahren fast keine Nashörner mehr in Swaziland – seit Dezember 1992 werden diese im Mkyaha Game Reserve rund um die Uhr von Swazi bewacht – die genaue Anzahl der dort lebenden Nashörner ist bis heute streng geheim. Wer das Mkyaha Game Reserve besucht, wird sich wohl ein Leben lang daran erinnern. In Begleitung eines erfahrenen Rangers werden Safari-Urlauber in offenen Geländewagen durch das Reservat gefahren und können sich bei einem Stop den Nashörner auf Anweisung des Guides zu Fuß nähern. Aber auch die Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb dieses Reservats haben etwas abenteuerhaftes. Im Stone Camp, das durch einen Zaun vor den dort lebenden Wildtieren schützt, können Touristen in Tür- und Fensterlose Zimmern, umgeben von einer kleinen Mauer hautnah das Nachtleben dieser Wildnis erleben.
Einreisebestimmungen
Zur Einreise nach Swaziland wird ein Reisepass benötigt.
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten.
Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument
Banken und Währung
Die Währung in Swaziland ist der Lilangeni (SZL; symbol E), in der Mehrzahl genannt Emalangeni. Es gibt Banknoten in Höhe von E200, 100, 50, 20 and 10. Münzen sind erhältlich in E5, 2 and 1, und Cents in 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1.
Die Währung ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt. Daher wird dieser auch als Zahlungsmittel akzeptiert. Es ist empfehlenswert, bei einem Untausch vor Reisebeginn ZAR zu kaufen. Der Lilangeni kann nicht zurückgetauscht werden.
Banken
Banken haben in der Regel wochentags geöffnet von 8.30 bis 14.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 11. Uhr.
Banking hours: Mon-Fri 0830-1430, Sat 0830-1100.
Mit der Maestro- oder Kreditkarte kann an einigen Geldautomaten Bargeld gezogen werden. VISA- und Masterkard werden meistens akzeptiert.
Reisen im Lande
In Swaziland gilt der Linksverkehr. Es gibt ein gutes Straßennetz, allerdings keine gute Beleuchtung im Dunkeln.
Auf freien Straßen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h, in Wohngebieten 60 km/h.
Ein internationaler Führerschein wird benötigt.
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Sie können vor der Reise das nächst gelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle Informationen kontaktieren.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von mehr als 12 Stunden z. B. in Nairobi oder Addis Abeba.
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Die Küche Swazilands bietet internationale Gerichte, vornehmlich mit indischem, deutschem und französischem Einfluss. In der Gegend von Big Bend, die durch das nahe gelegene Mozambique beeinflusst ist, sind Meeresfrüchte, vor allem Garnelen, sehr beliebt.
Es empfiehlt sich, abgefülltes Wasser zu kaufen.
Klima und Wetter
Wer Swaziland bereist, muss sich im Gegensatz zu anderen Ländern in Afrika relativ wenig Gedanken über Regenzeit und Trockenperioden machen. Eine beste Reisezeit für Swaziland gibt es nicht, die Jahreszeiten sind schlicht und einfach entgegengesetzt zur Nordhalbkugel. Im Juni ist in Swaziland Winter, im Dezember hingegen Sommer. Die meisten Niederschläge fallen in der Zeit von Oktober bis März, jedoch sind diese meist nur kurze Schauer.
Kleidungsempfehlung
Aufgrund der Hitze ist leichte Kleidung aus Naturfasern, z. B. Baumwolle oder Leinen empfehlenswert. Eine leichte Jacke sollte nicht fehlen. Für Spaziergänge oder Wanderungen sollte ein paar feste Schuhe mitgebracht werden.
Das ganze Jahr ist eine Kopfbedeckung, eine Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich.
Internetzugang Verfügbar
Internet-Cafés: Ja, in größeren Städten Unterkunftsmöglichkeiten: Manchmal Restaurants: Manchmal Cafés: Manchmal Einkaufszentren: Ja Öffentliche Parks: Nein Bibliotheken: Möglicherweise, in Städten
Stromversorgung und Steckdosen
Strom: 220 / 240 Volt. Es werden die Steckertypen M genutzt (3-polige Stecker). Bei manchen Unterkünften kann man sich Adapter ausleihen oder es sind Euro-Norm-Steckdosen vorhanden.
Lesotho (Aussprache: le-soo-too) – aufgrund seiner Höhenlage auch „Königreich im Himmel“ genannt ist eine Enklave in der Republik Südafrika. Zwar ist Lesotho nur ungefähr so groß wie die Bundesländer Berlin und Brandenburg zusammen, trotz allem lohnt sich ein Besuch in diesem Königreich, das zu den kleineren Ländern Afrikas gehört. Mit einer Größe von 30.355 Quadratkilometern ist es vollständig von Südafrika umgeben und teilt sich mit seinem einzigen Nachbarland, Südafrika, eine ca. 900 Kilometer lange Grenze. Mit einer Höhe von 1000 Metern ist das kleine und gebirgige Königreich, das einzige Land weltweit, das mit seinem gesamten Staatsgebiet so hoch liegt – daher auch der Name „Königreich im Himmel“. „Lesotho“ selbst bedeutet nichts anderes als „Das Land der Sotho sprechenden Menschen“.
Lesotho, mit seiner atemberaubenden Landschaft und dem höchsten Gipfel im südlichen Afrika, dem Thabana Ntlenyana (3.482 m) ist wahrlich eine Reise wert. Der westliche Teil dieses Königreichs liegt auf einem Hochplateau, dass das Hauptsiedlungsgebiet des Landes darstellt. Die Landschaft hier ist von Tafelbergen und Flusstälern geprägt, während die östlichen Hochflächen und Berge auf teilweise über 2000 Meter liegen. Diese sogenannten „Highlands“ sind durch tiefe Flusstäler, Berge und Bergketten gekennzeichnet. Beginnend im Südwesten und endend im Norden, wird das Land von den Drakensbergen – in Lesotho auch Maloti-Berge genannt, durchzogen. Auch die bedeutendsten südafrikanische Flüsse, Oranje und Caledon entspringen in Lesotho und haben im Laufe der vielen Jahrhunderte tiefe Canyons gebildet. Rund um das Gebiet des Maloti-Gebirges werden heute zahlreiche touristische Attraktionen angeboten. Neben vielen Wandermöglichkeiten können auch Reitausflüge in die faszinierende Landschaft des Landes unternommen werden. Das „Pony-Trekking“ wird auf Touren unterschiedlicher Dauer angeboten und Vorkenntnisse im Reiten sind nicht erforderlich. Die Touren führen Besucher unter anderem zu den großen Wasserfällen bei Ribaneng, Ketane und Maletsunyane. Größere, mehr tägige Touren führen weiter nach Ha Ramabanta oder über den Thaba-Putsoa-Pass – genächtigt wird hierbei immer in Basothodörfern.
Auch die Hauptstadt Maseru bietet seinen Besuchern einige Wahrzeichen, wie unter anderem den großen historischen Friedhof, den königlichen Palast sowie nicht unweit der Hauptstadt die bekannten Ha-Kothso-Felszeichnungen der Buschmänner. Der Süden Lesothos bietet weitere Highlights, die man bei einem Besuch dieses schönen Königreichs unbedingt ansehen sollte. So zum Beispiel die Metlejoeng-Höhlen, die versteinerten Dinosaurierfußabdrücke bei Maphutseng oder der versteinerte Wald im Taaba-Tsóeu-Berg. Im Südosten des Landes befinden sich der Sehlabathebe und der Mont-aux-Sources Nationalpark. Der Sehlabathebe Nationalpark ist der einzig offizielle Nationalpark in Lesotho und wurde 1969 gegründet. Seit 2013 gehört er zum UNESCO-Welterbe. Gelegen in den Maloti-Bergen mit einer Größe von 65 Quadratkilometern liegt dieser Nationalpark rund 2450 Meter über dem Meeresspiegel. Weites Grasland und hohe Sandsteinformationen prägen die Landschaft, die von mehreren ganzjährig wasserführenden Flüssen, wie dem Tsoelikane, durchzogen werden. Das Gebiet innerhalb des Parks wurde lange von den San bewohnt, die hier an ca. 65 Stellen Felsmalereien hinterließen.
Im gesamten Königreich Lesotho gibt es nur wenige Bäume – sie beschränken sich hauptsächlich auf Lagen in geschützten Tälern. Eukalyptusbäume, Akazien und Pfirsichbäume sind die am häufigsten anzutreffenden Baumarten in diesem Gebiet. Aber auch der faszinierende Bergkohlbaum, der bis zu drei Meter hoch werden kann ziert die Landschaft Lesothos. Während man 1830 noch Flusspferde, Zebras, Gnus, Strauße und vereinzelt Löwen in Lesotho vorfinden konnte, findet man heute, als größtes wild lebendes Säugetier nur noch die Rehantilope. Einige Vögel, wie Storch, Ibis, Reiher und Geier sowie kleiner Zugvögel, einige Schlangenarten, Amphibien und wenige Fische haben ebenfalls ihre Heimat im Königreich im Himmel.
Einreisebestimmungen
Zur Einreise nach Lesotho wird ein Reisepass benötigt.
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Unter Umständen muss ein Rückflugticket mit festgebuchtem Flug vorgelegt werden.
Banken und Währung
Die Währung in Lesotho ist der Loti (LSL), Mehrzahl Maloti. Es gibt Banknoten in Höhe von LSL200, 100, 50, 20 and 10. Münzen heißen Lisente, Mehrzahl Sente. sind erhältlich als 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5, 2 und 1 Lisente.
Die Währung ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt. Daher wird dieser auch als Zahlungsmittel akzeptiert. Es ist empfehlenswert, bei einem Untausch vor Reisebeginn ZAR zu kaufen.
Banken
Die Banken sind geöffnet montags bis freitags von 8.30 bis 15.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 12.30 Uhr.
In Maseru und den meisten größeren Städten gibt es Banken und Wechselstuben. Banks and exchange bureaus are found in Maseru and in most main towns. Geldautomaten akzeptieren z. T. Karten mit dem Maestro-Symbol, funktionieren aber nicht immer.
Reiseschecks werden akzeptiert, empfehlenswert ist, Schecks in US-Dollar oder British Pound zu haben.
Reisen im Lande
In Lesotho gilt Linksverkehr.
Die Hauptstraße durch das Land ist geteert. Alle anderen Straßen können vor allem in der Regenzeit schwer passierbar sein. Fahrten in der Dunkelheit sollten vermieden werden.
Es ist ratsam, einen Internationalen Führerschein zu haben.
Für kurze Strecken gibt es Busse. Es gibt keinen festen Fahrplan, die Busse fahren los, wenn sie voll sind.
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.
Sie können vor der Reise das nächst gelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle Informationen kontaktieren.
Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt z. B. in Nairobi oder Addis Abeba.
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Die Hotels in Maseru bieten eine internationale Küche. Ein Großteil der Nahrungsmittel wird aus Südafrika importiert.
Sehr beliebt ist der "Braai", das Grillen, aber auch Meeresfrüchte und Fischgerichte.
Es empfiehlt sich, abgefülltes Trinkwasser zu kaufen.
Klima und Wetter
Das Klima ist durch die hohe Lage des Landes gemäßigt warm, wobei es im Winter, zwischen Juni und August oft sehr kalt wird und in den Höhenlagen Schnee fallen kann. Während des gesamten Jahres hat Lesotho im Schnitt ca. 300 Sonnentage. In den Sommermonaten zwischen November und März ist es in Lesotho überwiegend heiß und es kann zu kräftigen Gewittern kommen. Aufgrund der Höhenlages Lesothos kann es zu starken Temperaturschwankungen kommen. Während die Nächte mit minus 15° C extrem kalt sind, können die Temperaturen am Tag bis auf über 30° C steigen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Hauptstadt Maseru liegt bei 15° C, während in den Hochgebirgslagen der Drakensberge ein ganzjähriger Schneefall möglich ist.
Kleidungsempfehlung
Aufgrund der Hitze ist leichte Kleidung aus Naturfasern, z. B. Baumwolle oder Leinen empfehlenswert. Eine wärmere Jacke für den Abend sollte nicht fehlen.
Im Winter (Juni bis August) ist grundsätzlich warme Kleidung ratsam.
Im Oktober / November sollte auch Regenbekleidung mit ins Gepäck.
Das ganze Jahr ist eine Kopfbedeckung, eine Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich. Für Spaziergänge oder Wanderungen sollte ein paar feste Schuhe mitgebracht werden.
Internetzugang Verfügbar
Internetcafés: Ja, in Maseru Unterkunftsmöglichkeiten: Manchmal Restaurants: Manchmal Cafés: Manchmal in Maseru Einkaufszentren: Nein Öffentliche Parks: Nein Bibliotheken: Ja, in Maseru
Stromversorgung und Steckdosen
Strom: 220 / 240 Volt.
Es werden die Steckertypen M genutzt (3-polige Stecker). Bei manchen Unterkünften kann man sich Adapter ausleihen oder es sind Euro-Norm-Steckdosen vorhanden.