Namibia

Die wilde Schönheit Namibia, gelegen im südlichen Afrika zwischen Angola, Zambia, Botswana, Südafrika und dem Atlantischen Ozean ist wohl eines der schönsten und atemberaubendsten Reiseziele vieler abenteuerlustiger Reisenden. Die grenzenlose Vielfalt dieses Landes zwischen den Wüsten Namib und Kalahari bietet jedem Afrikareisenden eine Vielzahl an traumhaften Sehenswürdigkeiten. Als ehemalige deutsche Kolonie übt besonders Namibia mit seiner Hauptstadt Windhoek einen Reiz für viele Touristen aus.

Zu den Highlights Namibias, die man unbedingt besuchen sollte, gehören der Etosha National Park mit seiner vielfältigen Tierwelt und natürlich Sossusvlei. Die Dünen dort zählen zu den höchsten der Welt.

Wer mehr Zeit zur Verfügung hat, kann auch den Fish River Canyon, den zweitgrößten Canyon der Welt besuchen oder bis in den Caprivi im Norden Namibias fahren, um hier die faszinierenden Flusslandschaften zu bewundern.


Einreisebestimmungen

Zur Einreise nach Namibia wird ein Reisepass benötigt.

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Der Einreisestempel "Visitors Entry Permit" kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird der Sichtvermerk auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt werden.


Banken und Währung

Währung

In Namibia gilt der Namibian Dollar (N$) als Zahlungsmittel. Dieser ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt. Daher ist der Südafrikanische Rankd (ZAR) auch legales Zahlungsmittel in Namibia. Namibia Dollar gelten nur innerhalb Namibias.

Es ist empfehlenswert, bei einem Untausch vor Reisebeginn ZAR zu kaufen. Außerhalb Namibias ist der N$ nicht erhältlich und kann auch nicht zurückgetauscht werden.

Banken

In den meisten Orten gibt es eine oder mehrere Banken. Diese sind in der Regel wochentags von 9 bis 15.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 11 Uhr geöffnet. Die meisten Banken bieten einen Umtauschservice für Bargeld, Kreditkarten und Reiseschecks.

An fast allen Geldautomaten kann mit der Bankkarte Bargeld gezogen werden.Es empfiehlt sich, die Bank zuhause über die Reise zu informieren, damit bei einem mehrfachen Einsatz der Karte im Ausland diese nicht geblockt wird.


Reisen im Lande

In Namibia gibt es kein öffentliches Transportsystem wie man es in Europa kennt. Die Mini-Busse und in größeren Städten die Linienbusse sind auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung eingestellt. Touristische Attraktionen werden nicht angefahren.

Für eine sichere Reise und entspanntes Fahren ist ein 4x4 empfehlenswert. Dies gilt vor allem für die namibische Regenzeit. Da viele Strecken auf Schotterstraßen zurückgelegt werden, ist dieses Fahrzeug auch in den restlichen Monaten ratsam.

In Namibia gilt Linksverkehr. Das Tempolimit außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt 120 km/h, innerhalb der Ortschaften 60 km/h. Auf Schotterstraßen sollte man auf keinen Fall schneller als 80 km/h fahren. Der Sicherheitsgurt muss angelegt sein. Außerhalb der Ortschaften ist das Licht einzuschalten.

Fahrten in der Dunkelheit sollten möglichst vermieden werden, da vor allem der Wildwechsel die Sicherheit gefährdet.

Die Tankstellen in Namibia dürfen keine Zahlung mit Kredit- oder Maestrokarte akzeptieren. Es muss immer in bar bezahlt werden.

Die beiden Flughäfen in Windhoek und Walvis Bay werden von größeren Fluggesellschaften angeflogen. Wer das nötige Kleingeld hat, kann eine Fly-in Safari buchen. Hier fliegen kleine Charterflugzeuge zum Teil direkt die Unterkünfte an.


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Eine Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen.

Bei der deutschen Botschaft in Windhoek gibt es eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten.

Es sind keine Impfungen gesetzlich vorgeschrieben. Sie können vor der Reise das nächst gelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle Informationen kontaktieren.


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Es gibt keine "klassisch" namibische Küche. Die Gerichte sind beeinflusst von der südafrikanischen und zum Teil auch deutschen Küche. Ein großer Bestandteil der Mahlzeiten ist Wildfleisch.

Bei der einheimischen Bevölkerung Namibias ist Maismehl, genannt "Milipapp" das Hauptnahrungsmittel.

Als Snack unterwegs sollte man auf jeden Fall Biltong probieren, getrocknetes Fleisch aus den verschiedensten Sorten. Lecker sind auch die "Chilli Bites", getrocknetes, gut gewürztes Fleisch.

Es empfiehlt sich, bereits bei Buchung der Reise mitzuteilen, wenn man Vegetarier ist.


Klima und Wetter

Die beste Reisezeit für Namibia ist von März bis Oktober mit Temperaturen zwischen 22 und 30° C. Nachts kühlt es angenehm ab. Im namibischen Sommer, also von November bis März herrscht im nördlichen Drittel Regenzeit, mit wenigen aber sehr starken Schauern.

Regen ist in Namibia ein ganz besonderes Naturschauspiel und nicht mit dem Regen in Deutschland zu vergleichen.

Auch die Menschen hüpfen oft vor Freude im Regen, da er in Namibia eine Seltenheit ist - von der Tierwelt ganz zu schweigen, die dann ausgelassen durch die Landschaft tollt.


Kleidungsempfehlung

In Namibia gibt es keine starren Kleidungsvorschriften. Allerdings sind in den meisten Unterkünften und Restaurants Shorts beim Abendessen nicht erwünscht.

Da es mitunter sehr heiß wird, ist leichte Kleidung aus Naturfasern, z. B. Baumwolle oder Leinen empfehlenswert.

In den Wintermonaten kühlt es nachts sehr ab. Hier ist warme Schlafkleidung sowie eine warme Jacke für Aktivitäten vor dem Sonnenauf- oder nach dem -untergang empfehlenswert.

Für Sparziergänge durch den Busch sind geschlossene, knöchelhohe Schuhe wichtig.

Das ganze Jahr ist eine Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich. Auch in den Wintermonaten ist die Sonnenstrahlung sehr intensiv.


Internetzugang Verfügbar

Internet-Cafés: Ja

Unterbringungsmöglichkeiten: Ja

Restaurants: Ja

Cafés: Ja

Einkaufszentren: Ja

Öffentliche Parks: Nein

Bibliotheken: Ja


Stromversorgung und Steckdosen

Strom: 220 / 240 Volt. Es werden die Steckertypen D und M genutzt (3-polige Stecker). Diese gibt es bereits am Internationalen Flughafen in Windhoek und bei größeren Supermärkten zu kaufen. Bei vielen Unterkünften kann man sich Adapter ausleihen oder es sind Euro-Norm-Steckdosen vorhanden.

Manche Unterkünfte, die weit von Städten entfernt liegen, haben einen Generator zur Stromerzeugung, der nachts abgeschaltet wird.


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