Tansania

Alle reden von der Serengeti. Zu Recht, denn in ihren endlosen Weiten tobt das Leben. Gigantische Tierwanderungen folgen wie vor hunderttausend Jahren der Spur des Wassers und inszenieren ein einzigartiges Schauspiel, das sich jedes Jahr wiederholt und doch nichts von seiner Faszination einbüßt. Nicht weniger atemberaubend als die Serengeti, aber sehr viel unberührter ist der Tarangire Nationalpark mit seinen malerischen Gruppen von Baobabs und einem unterirdischen Fluss, der sich kristallklar ins Tal ergießt. In Afrika eine kleine Sensation.

Arusha

Tage 1 - 2

Arusha gilt als das Tor zu den berühmtesten Naturwundern Tansanias und ist der ideale Ausgangspunkt für Safaris in den Norden des Landes. Die lebendige Stadt liegt malerisch am Fuße des Mount Meru und bietet bei klarem Wetter sogar Ausblicke auf den majestätischen Kilimanjaro. Von hier aus sind weltbekannte Schutzgebiete wie die Serengeti National Park, der Ngorongoro Crater und der Tarangire National Park bequem erreichbar. Neben Safaris locken farbenfrohe Märkte, Kaffeeplantagen und kulturelle Begegnungen mit den Maasai. 

 

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Lake Manyara National Park

Tage 2 - 4

Der Lake-Manyara-Nationalpark liegt malerisch am Fuß des Ostafrikanischen Grabenbruchs und beeindruckt trotz seiner vergleichsweise kleinen Fläche mit einer außergewöhnlichen landschaftlichen und tierischen Vielfalt. Bereits am nördlichen Parkeingang empfängt Besucher ein üppiger Grundwasserwald mit zahlreichen Baumarten, gespeist von den klaren Bächen, die von den Hängen des Grabenbruchs herabfließen.

Daran schließen sich Palmenhaine und weitläufige Akaziensavannen an, die bis zum Ufer des Lake Manyara reichen. Im Süden des Parks entspringen die heißen Quellen von Maji Moto, deren Name im Suaheli schlicht „heißes Wasser“ bedeutet.

Besonders eindrucksvoll ist der flache Sodasee, dessen Ufer zeitweise von Tausenden Flamingos gesäumt werden und aus der Ferne wie ein rosafarbenes Band erscheinen. Darüber hinaus bietet der Nationalpark hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Neben großen Elefantenherden lassen sich unter anderem Büffel, Flusspferde, Zebras, Giraffen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine sowie mit etwas Glück Löwen und Leoparden entdecken.

Ngorongoro Crater

Tage 4 - 6

Nur wenige Dinge in Tansania lassen sich mit der atemberaubenden Schönheit des Ngorongoro-Kraters vergleichen. Der circa 17 x 21 km große Krater, die größte nicht wassergefüllte Caldera der Welt, beheimatet fast alle Wildtiere Ostafrikas, einschließlich der Big 5. Über 100 Löwen leben in diesem Gebiet, das zu den löwenreichsten Regionen Afrikas zählt. Die Chancen stehen also gut, dass Sie den König der Savanne heute hautnah erleben. Weiter oben im grünen Gürtel des Waldes befindet sich der Lebensraum von Giraffen, verschiedenen Affenarten, zahllosen Vögeln und Insekten. Vom Grasland der Steppen bis zu Hochmooren und dem märchenhaften Hochlandwäldern sind fast alle Vegetationszonen vorhanden.

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Northern Serengeti

Tage 6 - 9

Die Nord-Serengeti stellt topografisch alles auf den Kopf. Rollende Hügel und fast übernatürlich anmutende Inselberge prägen die Landschaft und die damit verbundene Tierwelt, die so in kein Format passen. Der Serengeti Nationalpark ist legendär - in dieser endlosen Steppe, die nur von Felsen, Wäldern, Akazienflächen und kleinen Flüssen unterbrochen wird, leben schätzungsweise 1,8 Mio. Gnus, etwa 200.000 Zebras, insgesamt 35 Arten Steppenwild und über 2.000 Löwen.

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