Der Lake-Manyara-Nationalpark liegt malerisch am Fuß des Ostafrikanischen Grabenbruchs und beeindruckt trotz seiner vergleichsweise kleinen Fläche mit einer außergewöhnlichen landschaftlichen und tierischen Vielfalt. Bereits am nördlichen Parkeingang empfängt Besucher ein üppiger Grundwasserwald mit zahlreichen Baumarten, gespeist von den klaren Bächen, die von den Hängen des Grabenbruchs herabfließen.
Daran schließen sich Palmenhaine und weitläufige Akaziensavannen an, die bis zum Ufer des Lake Manyara reichen. Im Süden des Parks entspringen die heißen Quellen von Maji Moto, deren Name im Suaheli schlicht „heißes Wasser“ bedeutet.
Besonders eindrucksvoll ist der flache Sodasee, dessen Ufer zeitweise von Tausenden Flamingos gesäumt werden und aus der Ferne wie ein rosafarbenes Band erscheinen. Darüber hinaus bietet der Nationalpark hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Neben großen Elefantenherden lassen sich unter anderem Büffel, Flusspferde, Zebras, Giraffen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine sowie mit etwas Glück Löwen und Leoparden entdecken.