22 Tage Höhepunkte Namibias Selbstfahrerreise

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Namibia

Die ehemalige deutsche Kolonie Namibia liegt an der Nordwestlichen Grenze Südafrikas. Heute spricht man offiziell von der Republik Namibia, bis 1968 war das Land aber auch international als Südwestafrika bekannt. Der Oranje-Fluss bildet die Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Der erste Europäer, der in Namibia landete, war der portugiesische Entdecker Diogo Cão, der 1484 nördlich von Swakopmund bei Cape Cross an Land ging.

Große Teile Namibias sind berüchtigt für ihre Trockenheit, und ein Großteil des Landes besteht aus der Namib-Wüste und der Kalahari. Im Norden wird das Land grüner und die Etosha-Pfanne füllt sich mit dem Wasser der nördlichen Flüsse. Dieses Gebiet ist reich an einer vielfältigen Tierwelt. Die Skelettküste markiert das Gebiet, in dem die Namib auf den Atlantischen Ozean trifft, und ist übersät mit Wracks von Schiffen, die in den tückischen Gewässern gestrandet sind, mit Unterkünften aus Walknochen, die von den San genutzt wurden, und mit Geisterstädten, die in den frühen Tagen der Diamantenförderung boomten und heute vergessen in den Sanddünen verschwinden.

Aufgrund der rauen Umwelt ist Namibia nur dünn besiedelt und wird von verschiedenen Bevölkerungsgruppen bewohnt. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus San, Damaras, Ovambos, Namas, Hereros, Oorlams, Kavangos, Ostkapriviern, Rehoboth Basters, Kaokovelders, Tswanas und europäischen Siedlern, vor allem Deutschen.

Die Landesgrenzen formen ein grobes Rechteck (600 mal 300 bis 450 Meilen [965 mal 480 bis 725 Kilometer]), hat Namibia eine lange, schmale östliche Ausdehnung (den Caprivi-Streifen), die auf einem deutschen Missverständnis beruht, dass der Zugang zum Sambesi - trotz der Victoriafälle - den Zugang zum Indischen Ozean bedeutet.

Nach 106 Jahren deutscher und südafrikanischer Herrschaft wurde Namibia am 21. März 1990 mit einer demokratischen Mehrparteienverfassung unabhängig. Heute zieht es jährlich tausende Touristen aus der ganzen Welt nach Nambia.

Otjiwa Reserve

Tage 1 - 3

Das Otjiwa Game Reserve liegt im Herzen der namibischen Region Otjozondjupa und erstreckt sich über 12.000 Hektar offenes Buschland, hügelige Ebenen und mit Akazien bewachsene Savanne. Das Reservat strahlt eine ruhige und private Atmosphäre aus, in der die Tierwelt frei herumläuft und der Horizont sich ununterbrochen unter dem weiten afrikanischen Himmel erstreckt. Besucher können an geführten Pirschfahrten teilnehmen, um Giraffen, Zebras, Antilopen und Nashörner zu beobachten, oder auf Wandersafaris die subtilen Rhythmen des Busches entdecken. Bei Sonnenaufgang duftet die Luft nach trockenem Gras und Erde, während die Rufe der Vögel und der weit entfernten Tierwelt die Stille unterstreichen — ein Ort, an dem Namibias wilde Schönheit sowohl eindringlich als auch unvergesslich ist.

Windhoek

Tage 1 - 2

Windhoek ist die Hauptstadt von Namibia und liegt im zentralen Hochland des Landes. Südlich der Stadt erinnert das weitläufige Kriegsdenkmal Heroes' Acre an die Unabhängigkeit Namibias 1990. Auf einem Hügel im Stadtzentrum befinden sich die Alte Feste aus den 1890er Jahren, ein ehemaliges Militärhauptquartier mit historischen Ausstellungsstücken, und das Independence Memorial Museum. Koloniale Einflüsse sind in nahe gelegenen Gebäuden wie der lutherischen Christuskirche aus Sandstein sichtbar, sowie in den Viktorianischen Gebäuden, welche die Straßen Windhoeks säumen.

 

THINGS TO DO

  • National Museum Namibia (www.museums.com.na/museums/ windhoek/national-museum-of-namibia)
  • Independence Memorial Museums (www.museumscom.na/ museums/wind-hoek/independence-museum)
  • Besuch der Christuskirche
  • Tour durch das Katutura Township (www.mwiyatours.com))

UNSERE RESTAURANT TIPPS

  • Joe's Beerhouse (www.joesbeerhouse.com)
  • Daisho Sushibar (www.daishosushibar.com/menu)
  • ButcherBlock (www.butcherblocksteakhouse.com)
  • Leo’s at the Castle (www.heinitzburg.com)

TIPPS

Stellenbosch Wine Bar & Bistro: Die Speisekarte im Bistrostil zeigt die frischen und vielfältigen Aromen Namibias. Der Schwerpunkt liegt auf erstklassigen namibischen Fleischstücken, die perfekt auf der offenen Flamme gegrillt werden, mit einer Auswahl an köstlichen hausgemachten Saucen und Beilagen. Runden Sie Ihre Mahlzeit mit einem Qualitätswein von der ausgezeichneten Weinkarte ab.

Tel.: +264 61 309 141 \ Web.: www.thestellenboschwinebar.com

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Windhoek

Rundu

Tage 3 - 4

Rundu ist die Hauptstadt der Kavango-Provinz in Namibia. Sie befindet sich im nördlichen Teil des Landes und hat eine Gesamtbevölkerung von ungefähr 90.000 Einwohnern. Nach der Hauptstadt Windhoek ist Rundu damit die zweitgrößte Stadt Namibias und liegt im Nordosten des Landes direkt am Okavango-Fluss und der Grenze zu Angola. Die Stadt ist das Hauptzentrum der Kavango-Region, deren Umgebung durch tropische Wälder und Fluss-Savannen geprägt ist.

In der Region um Rundu herrscht ein semi-arides Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Rundu ist auch für den größten open market in der Umgebung bekannt, der viele Touristen anzieht.

 

THINGS TO DO

Zu den Aktivitäten in und um Rundu gehören unter anderem:

  • Angeln und Wassersport
  • Khaudum Game Reserve
  • Mangetti Nationalpark
  • Okavango-Fluss
  • Open market
  • Holzschnitzermarkt

Unterkünfte

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Rundu

Caprivi

Tag 3

Der Caprivi-Streifen, auch Caprivi-Zipfel genannt, ist ein schmaler Landstreifen im äußersten Nordosten Namibias, der sich über etwa 400 Kilometer erstreckt. Deutschland übernahm das Gebiet 1890 von den Briten im Tausch gegen Sansibar, und es wurde nach dem deutschen Kanzler Graf von Caprivi benannt. Die einst schwierige Schotterstraße durch den Caprivi wurde 2001 durch den geteerten Caprivi-Highway (B8) ersetzt, was die Erreichbarkeit beliebter Ziele im Norden erleichtert.

Der Caprivi fällt in die tropische Klimazone mit hohen Niederschlägen während der Regenzeit (Dezember bis März). Die Region ist wasserreich, beherbergt eine vielfältige Tierwelt, darunter zahlreiche Elefanten. Reservate wie Bwabwata, Mudumu, Lizauli und Mamili schützen die Tierwelt ohne Grenzzäune, sodass Tiere frei in Nachbarländer wie Botswana und Sambia wandern können. Rundu am Okavango-Fluss dient als Tor zum Caprivi-Streifen, bietet reiche Tier- und Pflanzenwelt sowie kulturelle Vielfalt.

Divundu, am Zusammenfluss von Okavango- und Kwando-Fluss, ist bekannt für Tierbeobachtungen, Popa Falls und den Mahango Game Park. Kwando, ein Dorf am Flussufer des gleichnamigen Flusses, ist ein Ausgangspunkt für Safaris im Mudumu und Mamili National Park.

Der Caprivi-Streifen mit seinen Städten bietet Besuchern die Möglichkeit, Namibias natürliche Schönheit und Tierwelt zu entdecken, unabhängig von ihren Interessen an Kultur, Abenteuer oder Entspannung.

 

TIPPS

Das Living Museum of the Mafwe wurde 2008 eröffnet und ist ein kulturelles Highlight im Caprivi-Streifen. In diesem authentischen Freilichtmuseum können die Gäste die traditionelle Kultur und die ursprüngliche Lebensweise der Mafwe erkunden. Das Museum besteht aus einem traditionellen Dorf und den umliegenden Feldern auf einem Hügel mit Blick auf den Kwando-Fluss. Riesige Baobab-Bäume spenden Schatten während die Mafwe ihre alte Kultur in traditionellen Kleidern präsentieren. Die Darsteller des Mafwe Living Museum gestalten das angebotene Programm sehr interaktiv mit großer Hingabe und der Guide übersetzt ins Englische.

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Caprivi

Caprivi

Tag 3

Der Caprivi-Streifen, auch Caprivi-Zipfel genannt, ist ein schmaler Landstreifen im äußersten Nordosten Namibias, der sich über etwa 400 Kilometer erstreckt. Deutschland übernahm das Gebiet 1890 von den Briten im Tausch gegen Sansibar, und es wurde nach dem deutschen Kanzler Graf von Caprivi benannt. Die einst schwierige Schotterstraße durch den Caprivi wurde 2001 durch den geteerten Caprivi-Highway (B8) ersetzt, was die Erreichbarkeit beliebter Ziele im Norden erleichtert.

Der Caprivi fällt in die tropische Klimazone mit hohen Niederschlägen während der Regenzeit (Dezember bis März). Die Region ist wasserreich, beherbergt eine vielfältige Tierwelt, darunter zahlreiche Elefanten. Reservate wie Bwabwata, Mudumu, Lizauli und Mamili schützen die Tierwelt ohne Grenzzäune, sodass Tiere frei in Nachbarländer wie Botswana und Sambia wandern können. Rundu am Okavango-Fluss dient als Tor zum Caprivi-Streifen, bietet reiche Tier- und Pflanzenwelt sowie kulturelle Vielfalt.

Divundu, am Zusammenfluss von Okavango- und Kwando-Fluss, ist bekannt für Tierbeobachtungen, Popa Falls und den Mahango Game Park. Kwando, ein Dorf am Flussufer des gleichnamigen Flusses, ist ein Ausgangspunkt für Safaris im Mudumu und Mamili National Park.

Der Caprivi-Streifen mit seinen Städten bietet Besuchern die Möglichkeit, Namibias natürliche Schönheit und Tierwelt zu entdecken, unabhängig von ihren Interessen an Kultur, Abenteuer oder Entspannung.

 

TIPPS

Das Living Museum of the Mafwe wurde 2008 eröffnet und ist ein kulturelles Highlight im Caprivi-Streifen. In diesem authentischen Freilichtmuseum können die Gäste die traditionelle Kultur und die ursprüngliche Lebensweise der Mafwe erkunden. Das Museum besteht aus einem traditionellen Dorf und den umliegenden Feldern auf einem Hügel mit Blick auf den Kwando-Fluss. Riesige Baobab-Bäume spenden Schatten während die Mafwe ihre alte Kultur in traditionellen Kleidern präsentieren. Die Darsteller des Mafwe Living Museum gestalten das angebotene Programm sehr interaktiv mit großer Hingabe und der Guide übersetzt ins Englische.

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Caprivi

Divundu

Tage 4 - 6

Divundu ist ein kleines Dorf am südöstlichen Ufer des Kavango-Flusses, dass die Heimat der Mbukushu-Könige ist. Es liegt direkt an der Hauptverkehrsader, die die Kavango-Region mit der Zambezi-Region verbindet. Das Dorf selbst ist nicht besonders schön, Reisende können sich in den Einkaufsläden aber vor der Erkundung der Zambezi-Region mit Vorräten eindecken.

Bevor der Kavango-Fluss nach Botswana gelangt, stürzt der Fluss in einer Serie von Stromschnellen, bekannt als die Popa Falls, über seine volle Breite von 1,2 km ab. Diese sind sichtbar, wenn der Fluss während der Trockenzeit niedrig steht, und sind die Hauptattraktion in der Nähe von Divundu.

Die Flusslandschaft ist ein Paradies für Vogelbeobachter, und bisher wurden etwa 430 Arten, fast 70% der Gesamtzahl der Vogelarten in Namibia, hier registriert. Der Okavango-Fluss mit seinen 71 Fischarten ist ein sehr beliebter Angelplatz, und das nahe gelegene Mahango Game Reserve bietet eine Vielfalt an Wildtieren in typischen Fluss- und Sumpfhabitaten.

 

THINGS TO DO

  • Vogelbeobachtung
  • Angeln
  • Wildtierbeobachtung
  • Bootsfahrten

Unterkünfte

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Divundu

Alternative Unterkunft

Divava Okavango Resort & Spa

Bwabwata Nationalpark

Tage 4 - 5

Das größte Wildreservat des im nortöstlichen Namibia gelegenen Caprivi Streifens ist der West Caprivi Nationalpark, der seit 2007 mit dem Mahango Game Reserve verbunden wurde und heute Bwabwata Nationalpark genannt wird. Mitten in diesem Tier- und Pflanzenschutzgebiet leben aber auch etwa 5.500 Einwohner, was keine einfache Aufgabe für die Parkleitung darstellt - immerhin bedeutet das, Naturschutz und menschliche Besiedlung unter einen Hut zu bringen. Der Nationalpark ist mit seinen 6.274 Quadratkilometer der zweitgrößte in Namibia.

Der Bwabwata Nationalpark ist ideal für Tiersafaris, da es durch die fehlende Einzäunung zu ständigem Wildwechsel und zu unzähligen Möglichkeiten kommt, bei denen Sie verschiedenstes Wild in freier Wildbahn beobachten können.

Im Bwabwata Nationalpark können Sie auf die letzten Wildhunde Nambias, Flusspferde, Krokodile und viele Wasservögel treffen. Einige Tiere der „Big Five“ werden häufig an den Flussufern gesichtet:  Löwen, Elefanten, Büffel und Leoparde - lediglich das Nashorn werden Sie hier nicht finden. Stattdessen erwarten Sie auch Pferde- und Rappenantilopen, Buschböcke, Streifengnus, Impalas, Kudus, Oryx- und Leierantilopen, Lechwe, Riedbock und Sitatungas sowie kleinere Antilopen- und Säugetierarten, welche Sie auf ihrer Suche nach Wasser entdecken können.

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Bwabwata Nationalpark

Otavi Mountain Region

Tage 6 - 7

Die hoch aufragenden Otavi-Berge befinden sich in der Provinz Otjozondjupa, im Zentrum des sogenannten „Goldenen Dreiecks“, und sind von den nordnamibischen Städten Otavi, Tsumeb und Grootfontein umgeben, die ungefähr 60 Kilometer gleich weit voneinander entfernt sind. Die Landschaft bietet goldene Maisplantagen, spektakuläre Dolomitenberge und unterirdische Seen.

Besucher dieser spektakulären Region können sich auf eine Vielzahl von Aktivitäten freuen, darunter den Besuch des Hoba-Meteoriten, des größten „Weltraumobjekts“ der Welt und eines Nationaldenkmals, die Erkundung der Dragon's Breath Cave, die den größten unterirdischen See der Welt beherbergt, oder den bodenlosen „Sinkhole“ Lake Otkikoto zu besichtigen. Mit smaragdgrünem Wasser ist einer von zwei permanenten Seen in Namibia.

Besucher können auch Wandern, Radfahren, Angeln, Offroadfahren und Wildbeobachtungssafaris genießen. Verpassen Sie nicht die beeindruckende Gaub-Höhle voller sensationeller Stalaktiten und Stalagmiten.

Unterkünfte

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Otavi Mountain Region

Waterberg Region

Tag 6

Das Waterberg-Plateau, liegt östlich von Otjiwarongo und erhebt sich etwa 200 Meter über die umliegenden Ebenen. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelbergmassiv besteht aus porösem Sandstein durch welches Niederschlag versickert durch das durchlässige Gestein und trifft darunter auf eine undurchlässige Tonschicht.

Während das Plateau selbst recht trocken ist, gibt es am Fuße des Berges reichlich Oberflächenwasser und starke Dauerquellen. Infolgedessen ist die Vegetation hier vergleichsweise üppig, grün und sehr vielfältig. Besucher können hier unter anderem wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume beobachten.

Seit 1972 steht das rund 400 Quadratkilometer große Waterberg-Gebiet unter Naturschutz und vom Aussterben bedrohte Tierarten wurden wieder angesiedelt. Darunter Spitz- und Breitmaulnashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Steppenzebras.

Der Waterberg Plateau Park bietet hervorragende Möglichkeiten zum Wandern und Entspannen. Er verfügt über ein hervorragendes Rastlager mit einem Restaurant, schönen und erschwinglichen Ferienhäusern, einem Schwimmbad und einem Zeltplatz.

Die Waterberg-Region ist auch geschichtlich von Bedeutung, da sie traditionell vom Volk der Herero bewohnt wurde. Während des deutsch-hereroischen Konflikts im August 1904 wurden etwa 40.000 Herero-Männer, -Frauen und -Kinder unter der Führung von Samuel Maharero von 1.600 deutschen Kolonialsoldaten am Waterberg eingekesselt und in einer dramatischen Schlacht entscheidend besiegt. Nur wenigen Herero gelang es, durch die Kalahari-Wüste nach Botswana zu entkommen. Heute zeugt ein Soldatenfriedhof von den tragischen Ereignissen jener Zeit.

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Waterberg Region

Onguma Nature Reserve

Tage 7 - 9

Das Onguma-Wildreservat ist eine beliebte Destination für Wildbeobachtungen und grenzt an die östliche Seite des Etosha-Nationalparks in Namibia. Es erstreckt sich über eine Fläche von etwa 34.000 Hektar und bietet Besuchern ein einzigartiges Safarierlebnis.

Das Onguma-Wildreservat ist für seine vielfältige Landschaft bekannt, die offene Ebenen, Mopanewälder und dichtes Buschland umfasst. Das Reservat beherbergt eine Vielzahl von Wildtierarten, darunter Elefanten, Löwen, Leoparden, Giraffen, Zebras, Gnus und zahlreiche Vogelarten. Der Park bietet Besuchern eine hervorragende Gelegenheit, viele faszinierende Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Eine der Hauptattraktionen des Onguma-Wildreservats ergibt sich durch seine unmittelbare Nähe zum Etosha-Nationalpark. Die östliche Seite von Onguma grenzt an den Etoscha-Nationalpark, sodass die Wildtiere frei zwischen den beiden Gebieten umherstreifen können. Da die Tiere zwischen dem Park und dem Reservat frei umherziehen können, ergeben sich bessere Möglichkeiten zur Wildbeobachtung.

Ein weiteres Highlight von Onguma sind die strategisch an den Wasserlöchern positionierten Verstecke für Fotografen. Diese Verstecke bieten Fotografen und Wildtierliebhabern eine fantastische Gelegenheit, atemberaubende Bilder von Wildtieren aus nächster Nähe zu machen, ohne deren natürliches Verhalten zu stören.

Neben den Wildtiererlebnissen bietet das Onguma Game Reserve auch kulturelle Begegnungen und Möglichkeiten zur Entspannung. Kulturelle Touren zu den nahegelegenen Dörfern geben Einblicke in die Traditionen und Bräuche der lokalen Gemeinschaften, während Wellness-Einrichtungen und Swimmingpools in den Lodges es den Gästen ermöglichen, sich nach aufregenden Pirschfahrten zu entspannen und zu erholen.

Unterkünfte

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Onguma Nature Reserve

Alternative Unterkunft

Mushara Outpost Onguma The Fort

Etosha National Park

Tage 7 - 8

Der Etosha Nationalpark ist ein wahres Tierbeobachtungsparadies auf einer Fläche von etwa 22.000 Quadratkilometern. Die Hauptattraktion ist die Etosha-Pfanne, eine ausgedehnte Salzpfanne, die eine einzigartige und faszinierende Landschaft bietet. Besucher haben das Privileg, eine Vielzahl von Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben. Hier ist eine Liste der häufigsten Tierarten im Etosha Nationalpark:

Elefanten | Löwen | Spitzmaulnashörner | Breitmaulnashörner | Giraffen | Zebras | Oryxantilopen | Gnus | Impalas | Leoparden | Geparde | Hyänen | Schakale | Flamingos | Springböcke | Kuhantilopen | Kudu | Pelikane | Hornvögel | Adler | Geier

Die Tiere durchstreifen savannenartige Landschaften, suchen Wasserstellen auf und bieten im Etosha Nationalpark ein beeindruckendes Schauspiel. Elefantenherden ziehen vorbei, Löwen ruhen im Schatten, Zebras und Giraffen grasen. Der Park ermöglicht endlose Möglichkeiten, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Vielfalt der Vogelwelt, von majestätischen Greifvögeln wie Adler und Geier bis zu farbenfrohen Flamingos in der weiten Etosha-Pfanne, begeistert Vogelliebhaber.

GATES DES ETOSHA NATIONALPARKS

Es gibt mehrere Einfahrtsmöglichkeiten in den Etosha Nationalpark. Im Osten liegt das Andersson Gate, im Westen das Galton Gate, benannt nach den Forschern Charles Andersson und Francis Galton. Das Von Lindequist Gate im Osten wurde nach dem Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika benannt, der 1907 Etosha zum Schutzgebiet erklärte. Das Nehale Lya Mpingana Gate in der Nähe der Andoni Plains ist nach einem König des früheren Ovambolandes benannt.

Etosha Trading Post (Südlicher Zugang Etosha NP): Wie der Name „Trading Post“ (dt. Handelsposten) unschwer vermuten lässt handelt es sich bei dem kürzlich eröffneten Shop und Tankstelle um einen Ort des Austausches. Der Shop bietet den Besuchern alle wichtigen Grundnahrungsmittel, Snacks sowie Souvenirs an. Das gesamte Gebäude ist in historischem Stil gehalten, wo Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen… und dass in logistisch perfekter Lage nur 10km vom Andersson Gate, dem südlichen Zugang zum Nationalpark.

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Etosha National Park

Etosha South

Tage 9 - 10

Etosha South liegt südlich der Grenze des Etosha-Nationalparks im Nordwesten Namibias und bildet die südliche Region dieses wilden Paradieses. Das Gebiet besteht aus einer Sammlung von erstklassigen privaten Wildreservaten. Der Nationalpark ist über den südlichen Eingang am Andersson's Gate zugänglich. Besucher können einen Blick auf eine Vielzahl von Wildtieren werfen, darunter Löwen, Giraffen, Elefanten, weiße und schwarze Nashörner sowie eine Vielzahl von Wildtieren. Zu den beliebten Aktivitäten gehören: Genießen Sie eine offene 4x4-Safari mit einem fachkundigen Führer, Halb- oder Ganztagesfahrten mit der Option eines Picknicks mit Wein auf der ganztägigen Pirschfahrt.

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Etosha South

Alternative Unterkunft

Etosha Oberland Lodge

Damaraland

Tage 10 - 12

Damaraland ist für seine atemberaubende Landschaft, faszinierende Tierwelt und reiche Kultur bekannt. Die Region besticht durch spektakuläre Felsformationen, zerklüftete Schluchten und weite Ebenen. Hier können Besucher die einzigartige Schönheit der Wüstenlandschaft der Namib-Wüste erleben. Damaraland ist auch die Heimat von beeindruckenden Tierarten wie den Wüstenelefanten, Wüstenlöwen und Spitzmaulnashörnern. Zusätzlich gibt es prähistorische Felszeichnungen und Fossilien zu entdecken, die einen Einblick in die lange Geschichte der Region bieten. Die kulturelle Vielfalt von Damaraland zeigt sich in den traditionellen Himba-Dörfern, wo Besucher mehr über die Lebensweise und Bräuche dieser faszinierenden Volksgruppe erfahren können.

Khorixas ist das Zentrum des Damaralandes, das sich im Nordwesten des Landes zwischen Erongo und der Etosha Pfanne erstreckt. Der Name stammt noch aus Zeiten der "Homelands". Das Damaraland fällt heute unter die Verwaltung der Kunene Region. Dieser Landstrich wird nach wie vor überwiegend von den Damara bewohnt, die zusammen mit den San (Bushmen), zu den ältesten Einwohnern Namibias zählen. Ihre Sprache gehört zu den Khoisan-Dialekten, ist also mit der Sprache der Namas und San verwandt. Khorixas hat als Ort - abgesehen von einer Tankstelle, einigen Läden, einem Restcamp und einer Lodge - keine großen Highlights zu bieten. In der bergigen und steinigen Region, welche Khorixas umgibt, findet man jedoch eine Reihe von herausragenden landschaftlichen Attraktionen, wie zum Beispiel die nur wenige Kilometer von Twyfelfontein entfernten als "Orgelpfeifen" bekannten Basaltsäulen, sowie der "Versteinerte Wald" mit seinen 300 Millionen Jahre alten Baumstämmen.

 

THINGS TO DO

  • Besuch des UNESCO-Weltkulturerb im Twyfelfontein-Felsgravurengebiet
  • The Living Museum of Damara (https://www.lcfn.info/damara)
  • Besuch in einem traditionellen Himba-Dorf
  • Ausflug nach Spitzkoppe

Unterkünfte

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Damaraland

Khorixas

Tage 10 - 11

Diese kleine Stadt in der südlichen Kunene-Region Namibias war einst die Hauptstadt von Damaraland und beherbergt rund 6000 Einwohner, von denen die meisten aus der Damara-Volksgruppe stammen. Während die winzige Stadt selbst Reisebedürfnisse im örtlichen Supermarkt, an der Bank und an der Tankstelle bietet, ist die Umgebung ein Paradies für Naturliebhaber mit einer Vielzahl von Touristenattraktionen, darunter die bizarre Welwitschia mirabilis am Burnt Mountain, seltene Steinformationen, der versteinerte Wald, uralt Felsstiche und viele faszinierende geologische Phänomene (achten Sie darauf, die „Orgelpfeifen“ zu sehen). Khorixas ist der Inbegriff einer namibischen ländlichen Stadt. Es marschiert in einem langsamen afrikanischen Rhythmus und seine wunderbar freundlichen Einheimischen heißen alle Gäste herzlich willkommen.

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Khorixas

Twyfelfontein

Tage 10 - 11

Twyfelfontein, gelegen in der Kunene-Region Namibias, ist ein Ort von außergewöhnlicher kultureller und historischer Bedeutung. Bekannt für seine reiche Sammlung von über 2.500 prähistorischen Felsgravuren, gehört Twyfelfontein zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Afrikas und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Besucher können die gut erhaltenen Petroglyphen erkunden, die Tiere, Menschen und mysteriöse geometrische Muster darstellen und vor etwa 6.000 Jahren von Jägern und Sammlern geschaffen wurden. Die roten Sandsteinfelsen, die sich vor der Kulisse der rauen Wüstenlandschaften erheben, tragen zur dramatischen natürlichen Schönheit der Region bei.

Neben seiner archäologischen Bedeutung bietet Twyfelfontein die Möglichkeit, seltene wüstenangepasste Wildtiere wie Elefanten, Giraffen und Oryxantilopen zu beobachten. Geführte Touren stehen zur Verfügung, um den Reisenden einen tieferen Einblick in die Geschichte und Kultur dieser faszinierenden Gegend zu geben.

Sehenswürdigkeiten in der Nähe:

  • Der Versteinerte Wald: Eine einzigartige Stätte mit fossilen, uralten Bäumen.
  • Die Orgelpfeifen: Auffällige Dolerit-Säulen, die durch vulkanische Aktivität entstanden sind.
  • Der Verbrannte Berg: Ein dunkler, geheimnisvoller Hügel mit ungewöhnlichen geologischen Merkmalen.

Ob Geschichtsinteressierter oder Naturfreund – Twyfelfontein bietet ein faszinierendes Erlebnis, das die antike Vergangenheit mit der rauen Schönheit der namibischen Wüste verbindet.

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Twyfelfontein

Swakopmund

Tage 12 - 14

Swakopmund ist eine charmante Küstenstadt und ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Die Stadt kombiniert deutsche Kolonialarchitektur mit afrikanischem Flair und bietet eine Vielzahl von Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Die Stadt liegt am an der Küste am Rande der Namib-Wüste und bietet einen wundervollen Blick auf den Atlantischen Ozean. Die hohen Sanddünen und die raue Küstenlinie bieten zahlreiche Möglichkeiten für Aktivitäten wie Sandboarding, Quadfahren und Dünenwanderungen. Swakopmund ist auch bekannt für seine ausgezeichneten Restaurants und Cafés, in welchen Sie sowohl namibische als auch internationale Küche genießen können. Kosten Sie unbedingt lokale Spezialitäten, zubereitet aus frischem Fisch und Meeresfrüchten.

 

THINGS TO DO

RESTAURANT TIPPS

  • The Tug (www.the-tug.com)
  • Kücki’s Pub (www.kuckispub.com)
  • Jetty 1905 (www.lighthousegroup.com.ca)
  • The Wreck Restaurant (www.the-wreck.com)
  • Village Cafe (www.villagecafenamibia.com)

UNSERE TIPP

Quad biking mit Desert Explorer: Etwas Adrenalin gefällig? Dann kommen Sie mit Desert Explorer auf eine Tour durch die faszinierende Dünenlandschaft im Umfeld von Swakopmund. Es werden ein bis drei stündige Quad-Touren mit erfahrenen Guides angeboten (www.namibiadesertexplorers.com).

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Swakopmund

Walvis Bay

Tage 12 - 13

Walvis Bay, ursprünglich 1487 von Diaz entdeckt und 1793 von den Kap-Holländern gegründet, wurde später von den Briten annektiert. Nach Namibias Unabhängigkeit blieb der Tiefseehafen zunächst unter südafrikanischer Kontrolle und wurde erst 1994 an Namibia zurückgegeben. Heute hat die Stadt etwa 40.000 Einwohner und liegt rund 30 km von Swakopmund entfernt. Walvis Bay ist ein geschäftiger Ort mit einem modernen Hafen und einer florierenden Fischereiindustrie. Auf den Salzfeldern werden jährlich 400.000 Tonnen Salz gewonnen.

Die Stadt bietet einige Sehenswürdigkeiten, darunter ein heimatkundliches Museum, das Birdlife Information Centre und die Rheinische Missionskirche von 1880. Besonders beeindruckend ist die große Lagune, die mehr als 120.000 Vögel, darunter Flamingos und Pelikane, beheimatet. "Dune 7" am Stadtrand ist die höchste Sanddüne der Gegend und bietet bei Sonnenaufgang oder -untergang einen spektakulären Ausblick.

Zahlreiche Restaurants, Cafés, Kneipen sowie komfortable Hotels und Gästehäuser sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Ein Highlight ist die abenteuerliche Fahrt nach Sandwich Harbour, einer Süßwasserlagune umgeben von Dünen. Für diese Tour wird ein Allradfahrzeug benötigt, da die Strecke durch tiefen Sand führt. Das letzte Stück muss zu Fuß bewältigt werden.

 

THINGS TO DO

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Walvis Bay

Sossusvlei und Sesriem

Tage 14 - 16

Die Sossusvlei-Region liegt inmitten der atemberaubenden Namib-Wüste und ist bekannt für ihre außergewöhnliche Schönheit und majestätische Landschaften. Sossusvlei ist ein ausgetrocknetes Lehmbett, das von riesigen Sanddünen umgeben ist, darunter die berühmte Düne 45, die zu den höchsten der Welt zählt. Die Landschaft von Sossusvlei ist von beeindruckender Vielfalt geprägt. Die rot-orange gefärbten Sanddünen bilden einen faszinierenden Kontrast zum blauen Himmel und den weißen Lehmböden. Das Spiel von Licht und Schatten im Laufe des Tages erzeugt spektakuläre Farbenspiele, besonders bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In der Sossusvlei-Region gibt es neben der Dune45 noch weitere einzigartige natürliche Sehenswürdigkeiten wie das Dead Vlei, eine ausgetrockneten Ton-Pfanne mit versteinerten Baumstümpfen, die seit Jahrhunderten in der Wüstensonne liegen. Diese surreale Kulisse bietet Fotografen und Besuchern unvergleichliche Möglichkeiten, die Schönheit und Stille der Wüste einzufangen. Die Sossusvlei-Region ist ein Paradies für Naturliebhaber und Abenteurer. Es gibt zahlreiche Aktivitäten wie Wanderungen auf den Dünen, Fototouren, Sternenbeobachtung und sogar Heißluftballonfahrten, um die beeindruckende Landschaft aus der Vogelperspektive zu erkunden.

Sesriem ist ein kleiner Ort, der als Tor zur Sossusvlei-Region und zum Namib-Naukluft-Nationalpark dient. Es liegt etwa 65 Kilometer südwestlich von Solitaire und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Besucher, welche die spektakulären Sanddünen und Wüstenlandschaften der Umgebung erkunden möchten. Der Name "Sesriem" bezieht sich auf die sechs Riemen, die einst von den frühen Siedlern zusammen geknüpft wurden, so dass man mit dem Eimer Wasser aus den tiefen Schluchten schöpfen konnte, welche den Tsauchab-Fluss umgeben. Diese Schluchten sind heute als Sesriem Canyon bekannt und bieten einen faszinierenden Anblick mit hohen Felswänden und einem ausgetrockneten Flussbett.

Sesriem ist auch bekannt für seine malerischen Campingplätze, Lodges und Gästefarmen, die den Besuchern eine komfortable Unterkunft inmitten der Wüstenlandschaft bieten. Viele dieser Unterkünfte organisieren geführte Ausflüge zu den umliegenden Attraktionen, darunter die Sossusvlei-Dünen, den Dead Vlei und den Sesriem Canyon.

TIERE IN DER REGION: Wüstenelefanten | Oryx-Antilopen (Gemsbok) | Springbock | Strauße | Wüstenlöwen | Schakale | Geckos & Eidechsen | Schlangen

Unterkünfte

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Sossusvlei und Sesriem

Alternative Unterkunft

Hoodia Desert Lodge

Sesriem

Tage 14 - 15

Im Zeitraum von zwei Millionen Jahren hat der Tsauchab Fluss den etwa ein Kilometer langen und bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon in das Sedimentgestein hin ein gefressen. Er ist etwa fünf Millionen Jahre alt.

Der Name Sesriem ist Afrikaans und heißt auf Deutsch „sechs Riemen“, da die ersten Siedler sechs Riemen, die sie aus Fellen von Oryxantilopen schnitten, aneinander-knüpfen mussten, um hier Wasser aus der Tiefe schöpfen zu können.

Der Sesriem-Canyon ist an manchen Stellen nur zwei Meter breit. Im weiteren Verlauf wird er immer flacher und breiter, um danach ein flaches Flussbett mit Galeriewald zu formen. Er ist heute ein beliebtes Touristenziel.

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Sesriem

NamibRand

Tage 14 - 15

Das NamibRand Naturreservat erstreckt sich im südlichen Teil der Namib-Wüste über eine Fläche von etwa 200.000 Hektar. Es ist ein Ort von bemerkenswerter Schönheit, der durch seine faszinierenden Landschaften und seinen reichen Wildbestand beeindruckt. Das Reservat wurde 1984 von namibischen Landbesitzern gegründet, die erkannten, wie wichtig der Schutz der einzigartigen Wüstenlandschaft und ihrer vielfältigen Tierwelt ist. Es ist ein herausragendes Beispiel für nachhaltigen Naturschutz und kommunale Entwicklung.

Eines der auffälligsten Merkmale des NamibRand-Naturreservats sind die majestätischen Sanddünen, die sich über das Land erstrecken und eine surreale Kulisse bilden. Diese hohen, sich ständig verändernden Dünen erscheinen oft in verschiedenen Rot-, Orange- und Goldtönen und bieten bei Sonnenauf- und -untergang einen atemberaubenden Anblick. Das Reservat beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren, welche an die rauen Wüstenbedingungen angepasst sind. Geparden, Wüstenelefanten, Giraffen, Oryx-Antilopen, Springböcke und zahlreiche andere Arten finden hier ihren Lebensraum. Wildtierbeobachtungen im NamibRand Naturreservat sind ein besonderes Erlebnis, denn die Tiere bewegen sich frei und ungestört in ihrer natürlichen Umgebung.

Ein weiteres Highlight des Reservats ist der Nachthimmel. Durch die geringe Lichtverschmutzung bietet das NamibRand Nature Reserve eine unglaubliche Gelegenheit, den klaren Nachthimmel mit seinen unzähligen funkelnden Sternen zu bewundern. Es ist ein Paradies für Sternengucker und Astronomiebegeisterte, die die Schönheit des Universums in all seiner Pracht erleben möchten.

Besucher des NamibRand Naturreservats haben die Möglichkeit, an einer Vielzahl von Aktivitäten teilzunehmen. Auf begleiteten Wanderungen werden die Gäste durch die faszinierende Wüstenlandschaft geführt und können so die einzigartige Flora und Fauna des Reservats entdecken. Pirschfahrten bieten aufregende Begegnungen mit Wildtieren und die Möglichkeit, faszinierende Begegnungen mit der Kamera festzuhalten. Das NamibRand Nature Reserve ist ein Ort von unvergleichlicher Schönheit und rauer, faszinierender Wildnis. Dieser Landstrich verzaubert Abenteuerlustige und Naturliebhaber gleichermaßen.

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NamibRand

Tiras Mountains

Tage 16 - 18

Im Südwesten Namibias am Rande der weltberühmten Namib-Wüste gelegen, bieten die Tiras Mountains die perfekte Kulisse für Besucher, die sich in dieses Wunderland mit rotem Granit wagen und in die natürliche Schönheit dieser Region eintauchen. Namibische Landschaften sind ein Synonym für Ruhe, Gelassenheit und endlose Freiflächen und die herrlichen Tiras-Berge verkapseln diesen ruhigen Charme. Naturliebhaber kommen hier zu einem abseits der ausgetretenen Pfade-Erlebnis in einer der schönsten Gegenden Namibias. Die Besucher können spannende 4x4 Berg- und Dünentouren, Wanderungen in der Natur, Wild- und Vogelbeobachtung sowie Ausflüge durch Köcherwälder und zu antiken Felsmalereien auf Granitfelsen genießen. Nach einem wundervollen Tag voller Aktivitäten können die Besucher in einem der luxuriösen Bauernhütten entspannen oder die Natur beim Campen in dieser wunderschönen Wüstenwildnis hautnah erleben.

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Tiras Mountains

Fish River Canyon

Tage 18 - 20

Der Fish River Canyon ist nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Canyon ist Teil des staatlichen Ais-Ais Richtersveld Transfontier Parks. Der Eingang zum Park liegt 10 Kilometer vom bekannten Aussichtspunkt Hell`s Bend am Hobas Restcamp entfernt.

Der Fish River Canyon National Park, offiziell Ai-Ais National Park genannt, bietet mit einer Gesamtfläche von 6.045 km² bietet der Park Wildnis ein Schutzgebiet für die Karoo-Sukkulenten und endemische Wildtiere. Um die Schönheit und Gelassenheit also hautnah zu erleben, schnüren Sie ihre Wanderschuhe und begeben Sie sich auf eine private Reise entlang des Canyons. Tagesbesuchern ist der Aufstieg in den Canyon leider nicht gestattet. Von April bis September werden auch geführte Expeditionen angeboten.

Der Fish River ist 800 Kilometer lang und damit der längste Fluss Namibias. Er entspringt in den östlichen Teilen des Naukluft-Gebirges und mündet nach etwa 200 km in den Hardap-Staudamm, der mit einem Umfang von 30 km und einer Fläche von 28 km² das größte Wasserreservoir des Landes ist. Der Fish River Canyon beginnt bei Seeheim, am Unterlauf des Flusses. Der Canyon ist 161 km lang, 27 km breit und bis zu 550 m tief. Der Fish River Canyon endet bei Ais-Ais und der Fluss mündet dann in den Orange River, der die Grenze zu Südafrika bildet.

Vor rund 650 Millionen Jahren wurde ein beeindruckendes Gebirge von den Kräften der Erosion geformt, bis es schließlich einer weiten, von den Fluten des Meeres überfluteten Ebene wich. Doch erst etwa 350 Millionen Jahre später setzte ein faszinierender biologischer Prozess die Entstehung des Fish River Canyon in Gang. Alte tektonische Verwerfungen öffneten einen gewaltigen Graben, der sich über die Zeit immer weiter ausdehnte. Auf diese Weise entstand das breite, uralte Tal des mächtigen Fish RIvers. Die Ränder dieses Grabens, die heute mehr als 20 km voneinander entfernt sind, markieren die imposanten Kanten, die den Canyon formen.

Ursprünglich lag das Flussbett vor rund 300 Millionen Jahren etwa 300 Meter höher als heute. Kurze Zeit später brach die Gondwana-Eiszeit an, die den mächtigen Gletschergraben noch tiefer formten. Heute ist es nahezu undenkbar, sich in dieser atemberaubenden Schlucht Eis oder Gletscher vorzustellen – ein Kontrast, der die unglaubliche Geschichte und Wandlung des Fish River Canyons umso faszinierender macht.

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Fish River Canyon

Stampriet

Tage 20 - 22

Stampriet ist eine winzige ländliche Stadt in der Hardap Region in Namibia, die etwa zehn Kilometer nördlich von Mariental über den Ufern des Auob River liegt. Die kleine Stadt Stampriet wurde 1898 als Handelsposten im damaligen deutschen Südwestafrika gegründet und verfügt über eine reiche Geschichte und vielfältige Kultur. Die Stadt ist am besten als Ausgangspunkt einer erstaunlichen Route des Kulturerbes bekannt, die mit Denkmälern und Schlachtstätten des Krieges mit den Deutschen, der zwischen 1904 und 1907 stattfand, übersät ist. Das aus der Kalahari fließende Wasser und die reichlichen Bohrlöcher der Gegend haben es ermöglicht, hier ausgezeichnetes Obst und Gemüse zu produzieren. Das historische Gästehaus ist ein Muss.

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Stampriet

Alternative Unterkunft

Bagatelle Boutique Farmhouse

Kalahari Wüste

Tage 20 - 21

Die Kalahari-Wüste, obwohl diese den Namen "Wüste" trägt, fällt hier in der Tat eine geringe Menge an jährlichen Niederschlägen, welche ausreichen, um das Wachstum von Gräsern und Dornbüschen zu ermöglichen. Diese Vegetation bietet Nahrung und Schutz für die vielfältige Tierwelt, die in dieser doch recht harschen Umgebung ihren Lebensraum gefunden hat.

Das charakteristische Merkmal der Kalahari sind die majestätischen Sanddünen, welche in einem warmen, rötlichen Farbton erstrahlen. Diese Dünen erstrecken sich über eine weitreichende Fläche und sie bilden eine unwirkliche und zugleich beeindruckende Landschaft. Der Anblick der Dünen bei Sonnenauf- und -untergang, bietet ein faszinierendes Schattenspiel und die Farben der Wüste werden zum Leben erweckt. Die Stille und Weite der Kalahari-Wüste gibt seinen Besuchern ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Ruhe. In der Ferne erstrecken sich die Horizonte endlos, während man durch die offenen Ebenen oder entlang der sandigen Pfade wandert.

Die Kalahari-Wüste beherbergt eine vielfältige Tierwelt, welche an die extremen Bedingungen angepasst ist. Löwen, die in der Wüste jagen, sind für ihre beeindruckenden Mähnen und ihre Fähigkeit bekannt, in den dornigen Buschlandschaft erfolgreich Beute zu machen. Geparden, die sich mit atemberaubender Geschwindigkeit bewegen können, nutzen die offenen Grasflächen der Kalahari, um ihre Beute zu verfolgen. Leoparden, windige Kletterer, schleichen sich in den Bäumen an ihre Beute heran und verschwinden geschickt im dichten Buschwerk. Hyänen durchstreifen die Wüste und spielen eine wichtige Rolle bei der Beseitigung von Kadavern, während Erdmännchen mit ihren aufrechten Körperhaltungen und neugierigen Verhaltensweisen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Springböcke, mit ihrer charakteristischen Fähigkeit, große Distanzen zu springen, beleben die Landschaft, während Gemsböcke mit ihren langen, gebogenen Hörnern majestätisch durch die Ebenen ziehen.

TIERE IN DER WÜSTE

Löwen | Geparden | Leoparden | Hyänen | Erdmännchen | Springböcke | OryxAntilopen | Strauße | Schakale | Fledermäuse | Skorpione | Kudu-Antilopen | Giraffen | Stachelschweine

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Kalahari Wüste

Mariental

Tage 20 - 21

Im Süden Namibias liegt Mariental am Rande der Kalahari und bietet einen ruhigen, sonnenverwöhnten Ausgangspunkt, um weite Wüstenlandschaften zu erkunden. Die Stadt fühlt sich gemächlich an, mit breiten Straßen, herzlicher Gastfreundschaft und den ockerfarbenen Tönen der umliegenden Dünen, die nie weit vom Blickfeld entfernt sind. Reisende können die Region Hardap für Pirschfahrten und Vogelbeobachtungen rund um den Hardap-Damm erkunden oder sich für Dünenwanderungen bei Sonnenuntergang/Sundownerfahrten in den nahe gelegenen Kalahari-Reservaten entscheiden. Die halbtrockene Schönheit der Gegend entfaltet sich langsam, vom Rascheln der trockenen Gräser bis hin zu den wechselnden Pastelltönen der Abenddämmerung. Obwohl die Einrichtungen im Vergleich zu Namibias wichtigsten Safarizentren bescheiden sind, belohnt Mariental seine Besucher mit offenen Horizonten, sanfter Stille in der Wüste und einem authentischen Lebensgefühl an der Kalahari-Grenze.

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Mariental
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