Auf der Landzunge zwischen dem Nord- und Südamerikanischen Kontinent liegt die Repubilc Costa Rica. Das Land ist etwa so groß wie Schleswig Holstein und bietet die weltweit größte Anzahl unterschiedlicher Tierarten. 25% des Landes sind als Nationalparks unter Schutz gestellt. Vulkane, Regenwälder und fantatische Küstenlienien an Atlantik und Pazifik begeistern Abenteurer und Erholungssuchende.
Die Hauptstadt Costa Ricas liegt in der Hochebene Valle Central, umgeben von 2 Gebirgszügen und 1.170 Meter über dem Meeresspiegel. Bis zum Jahre 1820, als der erste Präsident Costa Ricas San José zur Hauptstadt erklärte, war die Stadt ein unbedeutendes kleines Dorf. Heute ist San José quirlig und auch chaotisch, der Aufschwung des Landes ist hier am besten zu beobachten. Moderne Bauten, historische Villen und Einkaufsstraßen, die zum Flanieren und shoppen einladen, aber auch hässliche Fassaden der verfallenden Häuser und ein Meer von Blechdächern reihen sich aneinander.
Über den grünen Hügeln der Region La Fortuna erhebt sich der kegelförmige Arenal – einer der bekanntesten Vulkane Costa Ricas. Lange hielt man ihn für erloschen, bis ein gewaltiger Ausbruch im Jahr 1968 seine vulkanische Geschichte offenbarte. Heute ruht er, doch seine markante Silhouette prägt weiterhin die Landschaft rund um den kleinen Ort La Fortuna de San Carlos. Die Region rund um La Fortuna und den Arenal eignet sich fantastisch dazu, dichte Regenwälder, Wasserfälle und alte Lavafelder zu erkunden. Auf Wanderwegen durch den tropischen Wald eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf den Arenal, während heiße Quellen, gespeist durch die vulkanische Aktivität tief unter der Erde, zum Baden einladen.
Ein langer Abschnitt mit weißen Sandstränden, gesäumt von Palmen und grünem Dschungel, macht Nosara zu einem Hauptziel für Strandliebhaber. Die Stadt, die von National Geographic als eines der zwanzig besten Surfziele eingestuft wurde, zieht Surfer aus aller Welt an, um die sauberen, reichlichen Wellen zu genießen. Nosara liegt am westlichen Rand der Nicoya-Halbinsel zwischen den beliebten Strandstädten Playa Samara und Playa Tamarindo.
Die Osa Halbinsel wird auch liebevoll "Amazonas Costa Ricas" genannt, aufgrund seiner Vielfalt an Vögeln, Amphibien und auch Säugetieren. Durch ihre Abgeschiedenheit und die schwierige Erreichbarkeit hat diese Halbinsel immer noch den Charme einer großen Oase. Dreiviertel der Insel werden vom Corcovado Nationalpark eingenommen, wo man mit etwas Glück sogar Wildkatzen beobachten kann. Außerdem leben viele Aras, die einzigartigen Quetzal Vögel, besondere Froscharten, Tapire und viele andere außergewöhnliche Tierarten hier.
Das kleine Dorf Uvita, auch bekannt als Uvita de Osa, liegt im Süden Costa Ricas und ist ein kleines, abgelegenes Juwel an der Küste. Es ist nicht überentwickelt wie die andere Orte des Landes und bietet eine Reihe von wunderbaren Attraktionen und Aktivitäten. Sie können sich auf ein erfrischendes Bad im Uvita-Wasserfall sowie auf den riesigen, mehrstufigen Nauyaca-Wasserfall und die Erkundung der Höhlen von Playa Las Ventanas freuen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, einen herrlichen Sonnenuntergang über der Pazifikküste Costa Ricas zu erleben und farbenprächtige Tukane zu beobachten, die durch den Dschungel fliegen.