Tag 1: Antananarivo

 

Tag 1: Anreise 

Ihre 20-tägige Naturreise beginnt mit der Ankunft am Flughafen Ivato in Antananarivo, wo Sie von Ihrem Fahrer empfangen werden.
Anschliessend organisierter Transfer zur Villa Sibylle, wo Sie übernachten.

Tag 2: Antsirabe

Tag 2: Fahrt nach Antsirabe

Wenn wir in Behenjy oder Ambatolampy Mittagspause machen, lassen wir die Vororte von Tana bereits hinter uns und befinden uns mitten auf der berühmten RN7. Nach rund 170 km auf gut ausgebauter Strasse erreichen wir Antsirabe – eine Stadt, die im 19. Jahrhundert von einem norwegischen Missionar gegründet wurde. Der skandinavische Einfluss ist im alten Stadtkern noch heute sichtbar. In einem ruhigen Hotel können Sie die ersten Eindrücke der Reise auf sich wirken lassen – mit etwas Glück entdecken Sie im Garten sogar schon ein Chamäleon.

Tag 3: Ranomafana

Tag 3: Antsirabe-Ranomafana

Die Spannung steigt: Heute führt die Reise über eine kurvige, aber gut ausgebaute Strasse nach Ranomafana. Je dichter der Regenwald wird und die Vegetation üppiger, desto näher sind wir dem Ziel. Bald erreichen wir den Ranomafana-Nationalpark – das Tor zur faszinierenden Welt des tropischen Bergwaldes.

Tag 4: Manakara

Tag 4: Ranomafana – Manakara

Frühmorgens hängt Nebel über dem Regenwald – eine magische Stimmung im letzten grossen Bergnebelwald Madagaskars. Mit etwas Glück sehen Sie Lemuren, seltene Vögel, Frösche und Chamäleons. Am Vormittag unternehmen Sie eine geführte Wanderung – Dauer und Schwierigkeit bestimmen Sie selbst.

Am Nachmittag geht es weiter Richtung Ostküste. Nach rund drei Stunden Fahrt erreichen wir Manakara am Indischen Ozean – bekannt für seinen Gewürzhandel. Hier duftet es nach Vanille, Zimt und Nelken – und vielleicht nehmen Sie ein paar dieser Aromen als Souvenir mit nach Hause.

Tag 5: Farafangana

Tag 6: Sandravinany – Fort Dauphin

Heute geht es über sechs weitere Flussüberquerungen und abwechslungsreiche Pisten Richtung Süden. Die Strasse wird zunehmend besser – teils wird sie sogar erneuert. Mit jeder Fähre verändert sich die Landschaft: Ab Vatomirindy tauchen die ersten Ostküsten-Wälder auf.

Etwa 50 km vor Fort Dauphin (Taolagnaro) lässt sich das Nampoina-Reservat besuchen – ein kleiner Park, der einen schönen Einblick in die lokale Flora und Fauna bietet. Alternativ kann der Besuch auch morgen stattfinden.

Tag 6: Tolanaro (Fort Dauphin)

Tag 8: Fort Dauphin – Lavanono

Frühmorgens verlassen wir Fort Dauphin und tauchen ein in den trockenen, heissen Süden Madagaskars. Schon kurz nach der Stadt ändert sich Klima und Vegetation spürbar – Regen wird zur Seltenheit, und die Landschaft wirkt ausgedörrt.

Wir passieren den Andohahela-Nationalpark (ohne Stopp) und später riesige Sisalplantagen. Letzte Gelegenheit für Bank und Tankstelle ist in Amboasary oder Ambovombe – danach gibt es bis Lavanono keine Infrastruktur mehr.

Die Route führt durch abgelegene Sandpisten, wo nur erfahrene Fahrer durchfinden. Unterwegs begegnen wir mit etwas Glück den beeindruckenden Strahlenschildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum.

Je nach Zeit erreichen wir entweder den Cap Sainte Marie Nationalpark oder direkt Lavanono.

Tag 7: Tolanaro (Fort Dauphin)

Tag 9: Lavanono – Cap Sainte Marie Nationalpark

Heute entdecken wir die Umgebung von Lavanono und den südlichsten Punkt Madagaskars: Cap Sainte Marie. Der Blick über den Indischen Ozean bis zur Antarktis ist eindrücklich – genau wie die karge, zerklüftete Landschaft mit ihren zahlreichen Strahlenschildkröten.

Im Nationalpark wachsen vor allem Opuntien, die den Tieren als Futter dienen. Wir besuchen zudem eine heilige Grotte, die von Fledermäusen bewohnt wird, und beobachten unterwegs verschiedene Vogel- und Reptilienarten.

Tag 8: Madagascar

Tag 10: Lavanono – Ambola

Heute verlassen wir die eindrücklichen Landschaften des Südens auf teils noch schmaleren Pisten als bisher. Teilweise zwängen wir uns mit eingeklappten Rückspiegeln durch dichte Kakteenfelder.

Die Fahrt nach Ambola – dem Ausgangspunkt zum Tsimanampetsotsa Nationalpark – ist nur mit ortskundigem Guide möglich. Unser erfahrener Fahrer bringt Sie sicher ans Ziel, auch ohne GPS oder Karte. Die Strecke selbst ist fahrbar, aber die Navigation verlangt viel Know-how.

Tag 9: Madagascar

Tag 11: Tsimanampetsotsa Nationalpark

Heute erwartet Sie eine surreale Landschaft rund um den Salzsee von Tsimanampetsotsa – Heimat von über 3000 Flamingos. Der Park überrascht mit bizarren Felsformationen, endemischen Reptilien und einer Höhle mit blinden Fischen, die sich dem Lichtmangel angepasst haben.

Vergessen Sie nicht: viel trinken! Die Hitze in dieser Region ist intensiv.

Tag 10: Ambola

Tag 12: Ambola – Soalara – Saint Augustin – Sarondrano

Die Fähre zwischen Soalara und Saint Augustin verkehrt nur dreimal pro Woche, weshalb die Planung genau passen muss. Über malerische Fischerdörfer fahren wir zur grossen Bucht von Saint Augustin. Hier wird das Auto auf eine Fähre verladen und in rund einer Stunde auf der anderen Seite ausgeladen.

Falls die Fähre nicht fährt, erfolgt der Transfer per Boot ab Anakao oder Soalara. Von dort führt der Weg über die Klippen zur traumhaften Eden Lodge in Sarondrano.

Tag 11: Ambola

Tage 13 und 14: Sarondrano und Umgebung

Die Gegend rund um die Eden Lodge ist einzigartig in Madagaskar. Sie können Ausleger-Pirogen, Motorboote, Kanus oder Geländewagen nutzen, ein grosses Schutzgebiet erkunden oder sogar Gleitschirm fliegen. Zu jeder Aktivität stehen erfahrene Guides bereit.

Wer entspannen will, geniesst das warme Wasser (ca. 32 °C), gutes Essen und den Sonnenschein. Ein Tipp: Ein Ausflug zur Insel Nosy Ve mit ihren seltenen Seevögeln und einem unvergesslichen Picknick.

Tag 12: Sarodrano

Tag 13: Sarodrano

Tag 15: Sarondrano – Ranohira

Von Sarondrano fahren wir Richtung Norden, fast bis nach Tulear – eine Stadt am Wendekreis des Steinbocks mit sehr wenigen Regentagen pro Jahr. Danach biegen wir auf den südlichsten Teil der N7 ab, die uns in den nächsten Tagen zurück nach Tana bringt.

Auf dem Weg nach Ranohira durchqueren wir den Zombitse-Vohibasia Nationalpark, berühmt bei Vogelkundlern: 47 % aller endemischen Vogelarten Madagaskars sind hier zuhause, dazu seltene Lemuren und Reptilien. Später fahren wir durch Landschaften, die stark an afrikanische Savannen erinnern, bevor wir unser Hotel erreichen.

Tag 14: Ranohira

Tag 16: Ranohira – Anja-Park – Ambalavao

Heute folgen wir der N7 bis nach Ambalavao. Unterwegs besuchen wir den privaten Anja-Park, ein kleines, aber lohnendes Reservat. Die Wanderungen führen über Granitfelsen – festes Schuhwerk ist ein Muss. Kattas lassen sich hier besonders gut beobachten, ebenso seltene Reptilien wie Brookesia-Zwergchamäleons. Lokale Guides zeigen zudem Grabhöhlen und spirituelle Stätten der Betsileo. Ein lohnenswerter Zwischenstopp.

Tag 15: Ambalavao

Tag 17: Ambalavao – Sahambavy

Nach dem Frühstück fahren wir weiter Richtung Norden. Die karge Landschaft weicht grünen Hügeln, Reisfeldern und kleinen Dörfern in leuchtenden Farben. In Fianarantsoa besuchen wir das Fotostudio des bekannten Fotografen Pierrot Men. Danach geht’s weiter ostwärts – tropische Vegetation nimmt langsam überhand. Tagesziel ist das grüne Sahambavy.

Tag 16: Sahambavy

Tag 18: Sahambavy – Antsirabe

Heute fahren wir zurück ins Hochland. In Ambositra lohnt sich ein Stopp bei lokalen Holzschnitzern – bei Interesse besuchen wir ein Atelier. Unterwegs sehen wir ein originelles Aufforstungsprojekt mit Orangenbäumen. Am Nachmittag erreichen wir Antsirabe, die höchstgelegene Stadt Madagaskars auf rund 1600 m, einst ein beliebter Kurort.

Tag 17: Antsirabe

Tag 19: Antsirabe – Antananarivo

Nach Wochen voller Natur, Hitze und unberührter Landschaften kehren wir zurück in die lebhafte Hauptstadt. Die Rückfahrt zeigt vertraute Orte in neuem Licht – viel ist seit dem Reisebeginn passiert. In Antananarivo endet unsere eindrückliche Madagaskar-Rundreise.

Tag 18: Antananarivo

Tag 20: Antananarivo und Umgebung

Der letzte Tag einer mit Sicherheit unvergesslichen Reise durch Landschaften und zu Lokationen die nicht nur auf Madagaskar ihres Gleichen suchen. Sie können noch einmal die Stadt Antananarivo besichtigen oder eine der nahe gelegenen Attraktionen wie den Lemuren Park besuchen.

Tag 19: Antananarivo

Tag 21: Rückflug

Tag 20: Antananarivo

Tag 21: Ende der Reise

Tag 21 – Rückflug nach Europa

Sie treten die Heimreise an und können auf dem Flug noch einmal in Erinnerungen an eine unvergessliche Reise durch Madagaskar schwelgen.

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