Südafrika ist mit Sicherheit das abwechslungsreichste Land Afrikas. Erstklassige Nationalparks, mehr als 5000 Kilometer Küste, beeindruckende Bergmassive und einzigartige Landschaftsformationen machen Südafrika zu einem faszinierenden Reiseland. Zu den Höhepunkten zählt eine Safari in einem der vielzähligen Nationalparks oder Wildreservaten, bei der Sie mit etwas Glück die „Big Five“ beobachten können. Aber auch ein Besuch in Kapstadt, einer der schönsten Städte der Welt, darf auf einer Reise nach Südafrika nicht fehlen. Eine erstklassige Küche und die ausgezeichneten Weine lassen das Herz jeden Genießers höher schlagen und auch Abenteurer kommen hier auf ihre Kosten. Südafrika bietet außerdem nicht nur ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch eine hohe Servicequalität und liegt somit auf der Liste der beliebtesten Reiseziele ganz weit vorne.
Einreisebestimmungen
Deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger benötigen kein Visum. Sie erhalten bei der Einreise nach Südafrika eine Besuchsgenehmigung („visitor‘s permit“), welche 90 Tage gültig ist.
Generell benötigen alle Reisenden einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig ist und noch mindestens zwei freie Seiten hat (bei Länderkombinationen müssen entsprechend mehr freie Seiten für Stempel vorhanden sein).
Für Minderjährige gelten gesonderte Bestimmungen. Bitte fragen Sie uns nach detaillierten Informationen.
Visaanforderungen können sich jederzeit und kurzfristig ändern. Bitte stellen Sie zu 100 Prozent sicher, dass Sie im Besitz der benötigten und zudem gültigen Dokumente sind. Wir können nicht verantwortlich gemacht werden, wenn Ihnen die Einreise verweigert wird und Sie Ihre gebuchte Tour nicht wie geplant beginnen oder bis zum Ende durchführen können.
Banken und Währung
Die Währung in Südafrika ist der südafrikanische Rand: 1 ZAR = 100 Cents.
Einen Wechselkursrechner mit aktuellen Wechselkursen aller Währungen finden Sie hier: oanda.com/currency-converter/de/
In Wechselstuben, die es u.a. an den Flughäfen gibt, können Sie die gängigen Währungen (Euro, US-Dollar, Schweizer Franken etc.) in südafrikanische Rand wechseln. Mit einer Maestro Card oder Kreditkarte (z.B. VISA, Mastercard) und Ihrem Pin-Code können Sie an Geldautomaten Bargeld in der Landeswährung abheben. Es gibt fast überall im Land Geldautomaten, wo Bargeld rund um die Uhr abgehoben werden kann. Detaillierte Informationen über die Nutzungsmöglichkeiten Ihrer Karte sowie damit zusammenhängende Gebühren erfragen Sie am besten direkt bei Ihrer Bank.
Kreditkarten werden in Südafrika in vielen Geschäften, Restaurants und Tankstellen als Zahlungsmittel akzeptiert. VISA und Mastercard sind dabei die meistverbreiteten Kreditkarten. Außerhalb von Städten, in kleineren Geschäften und an manchen Tankstellen kann jedoch oft nur bar bezahlt werden. Deshalb sollten Sie immer genügend Bargeld dabei haben.
Reisen im Lande
In Südafrika herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind im Allgemeinen gut ausgebaut, insbesondere in den Städten. Südafrika eignet sich optimal für Mietwagenrundreisen. Allradgetriebene Fahrzeuge sind auf den Standard-Routen nicht notwendig. Oft sind Kreuzungen ohne Ampeln sogenannte „4-Way-Stops“, Kreuzungen mit 4 Stoppschildern. Hier gilt: Grundsätzlich muss jeder anhalten, dann darf der zuerst weiterfahren, der zuerst ankam. Dennoch sollten Sie im Straßenverkehr in Südafrika jederzeit höchste Aufmerksamkeit walten lassen, denn oft stellen andere Verkehrsteilnehmer, die die Verkehrsregeln nicht immer genau beachten, eine Gefahr dar.
Geschwindigkeitsbegrenzungen sind in der Regel 60 km/h innerorts und 120 km/h auf der Autobahn. In den meisten Nationalparks gilt ein Tempolimit von 50km/h auf befestigten bzw. 40 km/h auf unbefestigten Straßen.
Wenn Sie nicht auf eigene Faust mit dem Mietwagen unterwegs sein möchten, können Sie sich unseren geführten Touren in Begleitung eines erfahrenen Guides anschließen. Meist wird in Minibussen oder größeren Modellen (je nach Teilnehmerzahl) gereist. Auf sogenannten Overland Touren werden Safari Trucks, die entsprechend den Anforderungen umgebaut wurden, genutzt. Große Fenster garantieren erstklassige Tier- und Naturbeobachtungen und ein geräumiger Innenraum bietet den nötigen Reisekomfort.
Fluggesellschaften wie South African Airways, Mango, Kulula und Comair bieten Flüge zwischen Johannesburg, Kapstadt, Port Elizabeth, George, Durban, Upington, Hoedspruit, Nelspruit u.v.m. an. Kleine Fluggesellschaften wie z.B. Federal Airlines bieten Linien- und Charterflüge zu privaten Schutzgebieten.
Gesundheits-/Medizinische Informationen
Malaria
Südafrika ist überwiegend malariafrei. Die nördlichen und nordöstlichen Regionen Südafrikas (die Provinzen Mpumalanga und Limpopo mit dem berühmten Krüger Nationalpark sowie KwaZulu-Natal) sind jedoch malariagefährdete Gebiete. Deshalb gilt: sollten Sie diese Gebiete bereisen, dann setzen Sie sich unbedingt frühzeitig mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner in Verbindung, um jegliche Details zu einer Malariaprophylaxe zu besprechen. Zudem sollten Sie in den Morgen- und Abendstunden lange Hosen und langärmelige Oberteile tragen und Mückenschutz auftragen, um Moskitostiche zu vermeiden.
Impfempfehlungen
Generell birgt Südafrika keine größeren gesundheitlichen Risiken als andere Fernreiseziele. Beraten Sie sich dennoch vor Abreise mit Ihrem Hausarzt oder einem Tropenmediziner über etwaige Impfungen.
Krankenversicherungsschutz
Bitte überprüfen Sie, ob Ihre Krankenkasse auch Leistungen außerhalb Europas abdeckt. Sollte dies nicht der Fall sein, empfehlen wir dringend den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Bitte beachten Sie auch die reisemedizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/suedafrika-node/suedafrikasicherheit/208400#content_5
Sicherheitshinweise
Sicherheit ist bei einer Reise natürlich immer von Belang. Um eventuelle Gefahren zu vermeiden, sollten Sie gewisse Gegenden sowie Spaziergänge bei Nacht meiden, keinen wertvollen Schmuck oder Kameras zur Schau stellen, keine Wertgegenstände, Koffer oder Reisetaschen offen im Fahrzeug liegen lassen. Räumen Sie über Nacht alle Sachen aus dem Fahrzeug und seien Sie vorsichtig, wenn Sie am Bankautomaten Geld abheben. Taxen sollten Sie möglichst von zuverlässigen, bekannten Unternehmen nutzen, fragen Sie Ihre Gastgeber nach entsprechenden Tipps. Besuchen Sie nie ein Township auf eigene Faust, sondern lassen Sie sich von einem Ortskundigen im Rahmen einer organisierten Tour führen.
Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/suedafrika-node/suedafrikasicherheit/208400
Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung
Hin und wieder kommt es vor, dass Besucher zu Beginn ihrer Afrika-Reise einige Tage lang mit einem nervösen Magen zu kämpfen haben. In den meisten Fällen ist das nichts Schlimmes, sondern eine normale körperliche Reaktion auf die klimatischen und hygienischen Veränderungen.
Einheimische Spezialitäten sind z. B. Biltong (Trockenfleisch), Bobotie (ein traditionelles Hackfleischgericht), Sosaties (Grillspieße) und Mealie Pap (Maisbrei). Genauso wie die Bevölkerung des Landes ist auch die südafrikanische Küche von vielen verschiedenen Einflüssen z.B. aus der indischen, malaiischen, englischen und immer mehr schwarzafrikanischen Küche geprägt.
Südafrika ist auch für seine ausgezeichneten Weine sehr bekannt. Aber auch guter Brandy wird im Land gekeltert und südafrikanische Schaumweine haben hohe Qualität.
Klima und Wetter
Südafrika ist ein überwiegend sonniges Land, ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über. Da das Land südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen Hemisphäre entgegengesetzt. Südafrika umfasst mehrere Klimazonen. In den meisten Landesteilen Südafrikas herrscht Sommerregen, in Kapstadt hingegen Winterregen. Von Mai bis September kann es bei Temperaturen um die 10°C und Dauerregen am Kap schnell ungemütlich werden. In den höheren Lagen kann auch Schnee fallen. Generell fällt der Winter aber im Gegensatz zu Deutschland relativ mild aus. Der Sommer ist in der Regel heiß und trocken.
Im Norden des Landes ist in den Sommermonaten mit Niederschlägen und schwül-heißem Wetter zu rechnen. Die Winter sind in der Regel trocken und kühl und eignen sich gut für Tierbeobachtungen. In der Provinz KwaZulu-Natal herrscht subtropisches Klima mit teils heftigen Sommergewittern. Sie gilt als regenreichste Provinz Südafrikas.
Kleidungsempfehlung
Zwanglose Kleidung ist in der Regel überall angemessen. Grundsätzlich empfehlen wir Kleidung aus Baumwolle oder Mikrofasern. Tarn- oder andere Kleidung in militärischem Stil ist nicht empfehlenswert, da es Probleme mit den örtlichen Staatsvertretern geben kann.
Packen Sie nicht nur Outdoor- und Safarikleidung in Ihren Koffer. Für Restaurantbesuche am Abend in den Lodges und Hotels oder in den Städten eignet sich auch legere, normale Kleidung sehr gut.
Einige Gebiete (wie z.B. die Drakensberge) liegen über 2000 Meter hoch und nachts kann es entsprechend kalt werden. Generell sind im Winter die Abende recht kühl. Deshalb sollten Sie auf Ihrer Reise unbedingt eine Jacke und einen warmen Pullover dabei haben. Beides sollten Sie auch auf frühmorgendliche und abendliche Pirschfahrten mitnehmen. Ebenso ist in den Abendstunden langärmlige Kleidung ratsam, da sie vor etwaigen Moskitostichen schützt.
Internetzugang Verfügbar
Internetzugang gibt es mittlerweile in den meisten Lodges und Hotels. Neben Internetcafés bieten auch viele Cafés und Restaurants W-LAN an, wodurch die Internetkommunikation einwandfrei funktioniert.
Stromversorgung und Steckdosen
Die Netzspannung in Südafrika beträgt 220 bis 230 Volt. Am meist verbreiteten sind dreipolige Stecker und Steckdosen (Typ M). Adapterstecker erhalten Sie im gut sortierten Elektrohandel oder in Outdoor-Geschäften, am einfachsten jedoch vor Ort im Supermarkt.
Allgemeine Hinweise
Trinkgeld
In Restaurants sind 10 Prozent Trinkgeld üblich und angemessen. Höhere Trinkgelder liegen im Ermessen des Gastes. Wenn Sie überdurchschnittlich zufrieden mit dem Service waren, können Sie natürlich auch gerne mehr geben.
Die Tourguides sind stets bemüht, Ihre Wünsche zu erfüllen und Ihre Reise unvergesslich zu machen. Auch sie freuen sich nach Beendigung der Reise über ein kleines Trinkgeld. Gleiches gilt für das Personal in den Unterkünften. Wenn Sie mit dem Service zufrieden waren, freuen Sie sich über eine kleine Anerkennung. Dafür steht an der Rezeption in der Regel eine Tipbox bereit.
Sprache
In Südafrika gibt es insgesamt elf offizielle Amtssprachen, die gleichermaßen anerkannt sind. Englisch hat sich als führende Verkehrssprache herausgebildet. Zu den offiziellen Amtssprachen zählen außerdem Afrikaans, Zulu, Xhosa, Ndebele, Northern Sotho, Sesotho, Siswati, Tsonga, Tswana und Venda.
Religion
Rund 80 Prozent der Südafrikaner gehören dem Christentum an. Dazu zählen unter anderem die Afrikanische Kirche, die anglikanische und die katholische Kirche. Zudem gibt es aber auch einen kleinen Teil von Juden, Muslimen, Hindus und auch Anhänger von Naturreligionen.
Zeitverschiebung
In Südafrika gilt MEZ +1 Stunde. Die Differenz zur deutschen Zeit beträgt im europäischen Winter +1 Stunde. Da es in Südafrika keine Umstellung von Sommer- auf Winterzeit gibt, sind die Zeiten im europäischen Sommer gleich.
Einkaufstipps
Ein Einfuhrverbot nach Deutschland gilt für Korallen, Muscheln und Tiertrophäen. Der Verkauf von Souvenirs aus Wildhäuten, Reptilienhäuten, Fellen und Elfenbein ist verboten! Betrachten Sie lieber die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung und nehmen Sie die Erlebnisse als Souvenir mit nach Hause. Natürlich besteht die Möglichkeit, andere wunderschöne Souvenirs zu kaufen wie z.B. handgemachte Schnitzereien, Schmuck, Keramik und afrikanische Handarbeiten.
Weitere Informationen zu den Einfuhrbedingungen Deutschlands erhalten Sie auf der Website des deutschen Zolls: https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/reisen_node.html