Höhepunkte Namibias - speziell für Alleinreisende

Namibia

Namibia liegt im Südwesten Afrikas und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Einige der besten touristischen Einrichtungen Afrikas und eine beeindruckende Liste von atemberaubenden Naturwundern finden Sie hier. Besucher können die Hauptstadt von Windhuk erkunden und die schöne Küstenstadt Swakopmund entdecken, die über Reste des deutschen Einflusses des Landes verfügt. Dieser spiegelt sich in der Architektur, Kultur, Küche und den jährlichen Oktoberfest-Feierlichkeiten wider.

Um dieses außergewöhnliche Land richtig zu schätzen, müssen Sie sich aus den Städten herauswagen und die bemerkenswerten Naturlandschaften Namibias erkunden. Namibia hat viel zu bieten: der beeindruckende Fish River Canyon, der große Etosha National Park, in dem es an einer Artenvielfalt der Tierwelt wimmelt. Löwen, der Wüste angepasste Elefanten und das Mountain Zebra, aber auch die eindringliche schöne Kalahari-Wüste und natürlich die Namib Wüste, die sich über 2000 km entlang der herrlichen Atlantikküste erstreckt. Namibia ist ein ideales Reiseziel für Reisende, die ein unvergessliches afrikanisches Erlebnis in einer einzigartigen, ungezähmten Wildnis suchen und ideal für Familien.


Banken und Währung

Währung

Namibia verwendet den namibischen Dollar (N$). Die Währung ist an den südafrikanischen Rand gebunden und damit gleich. Ein Namibia Dollar entspricht einem Rand. Sie können überall mit südafrikanischen Scheinen und Münzen bezahlen. Anders herum geht das aber nicht, Namibia Dollar haben keine Gültigkeit in Südafrika. Wenn Sie vor der Ankunft in Namibia eine Währung kaufen möchten, ist es am einfachsten, Rand zu kaufen, da der namibische Dollar selten in Banken außerhalb Namibias verfügbar ist.

Banking

Banken sind in den meisten Städten zu finden, und sind an Werktagen in der Regel von 09:00 bis 15:30 Uhr und an Samstagen von 08:30 bis 11:00 Uhr geöffnet. Sonntags und an Feiertagen sind die Banken geschlossen. Die meisten bieten Devisen Dienstleistungen an (Bargeld, Bank- und Kreditkarten sowie Reiseschecks).

An den meisten Geldautomaten („ATM“) erhalten Sie mit Ihrer Maestro-Karte bzw. Ihrer Kreditkarte Bargeld. Die Gebühren erfragen Sie bitte bei Ihrem ausstellenden Kreditinstitut. Am Hosea Kutako International Airport Windhoek gibt es im öffentlichen Bereich einige Wechselstuben und Geldautomaten. Zudem haben mehrere internationale Banken Niederlassungen in den wichtigsten Stadtzentren. Informieren Sie Ihre Bank immer, dass Sie außerhalb des Landes reisen, da diese Ihre Einkäufe blockieren könnte.


Reisen im Lande

Der öffentliche Nahverkehr in Namibia ist auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet und beschränkt sich auf die Hauptverkehrsstraßen zwischen den großen Ballungszentren. Obwohl billig und zuverlässig, ist es von wenig Nutzen für den Reisenden, da die meisten der touristischen Attraktionen Namibias abseits der ausgetretenen Pfade liegen.

Es gibt große Fluggesellschaften, die nach Windhuk und Swakopmund fliegen. Andere Destinationen sind mit dem Auto oder Charterflug erreichbar.

Autofahren

In Namibia fährt man auf der linken Seite. Die Straßen sind im Allgemeinen in einem recht guten Zustand, wenn gleich auch nur weniger als 15 % asphaltiert sind. Die große Mehrheit der Straßen (‚Pads‘ genannt) sind Schotterpisten oder Sandwege. Wenn gleich Sie für die größeren Straßen kein 4x4 Antrieb benötigen, so empfehlen wir dringend, ein robustes Auto zu mieten. Ein Golf oder ähnliches Fahrzeug ist im Bereich Windhoek okay, darüber hinaus aber ungeeignet für einen freudvollen Selbstfahrer-Urlaub. Leider kommt es in Namibia zu einer recht hohen Zahl von Unfällen, bei denen meistens keine Drittfahrzeuge beteiligt sind, sondern die auf unangemessene Geschwindigkeit zurück zu führen sind. Gerade die Schotterpisten im guten Zustand sind gefährlich, da man hier zu schneller Fahrt neigt. Bleiben Sie immer unter 80 km/h, es können jederzeit Hindernisse auftauchen, Sandverwehungen oder Schlaglöcher auftreten, Tiere oder Menschen über die Straße laufen etc. Grundsätzlich entsprechen die Verkehrsregeln unseren in Europa. Es gibt wie in einigen anderen Ländern keine rechts-vor-links-Vorfahrt Regel. Beliebt sind 4-way-Stop-Kreuzungen. Alle ankommenden Fahrzeuge halten an und fahren in der Reihenfolge ihrer Ankunft wieder los. Das funktioniert wunderbar! Das Tempolimit auf den geteerten Nationalstraßen beträgt maximal 120 km/h, häufig aber auch weniger. Es wird jedoch generell dazu geraten, nicht schneller als maximal 100 km/h zu fahren – auch kann es sein, dass Ihr Vermieter eine Maximal-Geschwindigkeit vorschreibt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung in Städten und geschlossenen Ortschaften beträgt 60 km/h, soweit nicht anders ausgeschildert. Sie sollten Ihre Routen so planen, dass Sie Ihr Etappenziel noch bei Helligkeit erreichen. Von Nachtfahrten raten wir ab. Die Straßen und Fahrzeuge sind häufig schlecht beleuchtet und Weide- und Wildtiere laufen oft auf den Straßen umher. Ebenso sollten Sie es vermeiden, durch Townships zu fahren und Anhalter mitzunehmen. Unsere Empfehlung ist es, einen internationalen Führerschein mitzuführen - so sind Sie immer auf der sicheren Seite!

Bitte beachten Sie zudem, dass in Namibia oft eine schlechte Mobilfunkabdeckung außerhalb der Hauptstädte besteht und die Tankstellen, die nur Bargeld akzeptieren, weit auseinander liegen. So sollte eine gute Vorausplanung gemacht werden.


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Traditionelle namibische Küche wird selten serviert, so dass die Speisen in Restaurants oft europäischen Urspung haben und im Allgemeinen von einem sehr hohen Standard angeboten werden.

Namibia ist sehr am Verzehr von Fleisch orientiert und viele Menüs bieten Steaks von verschiedenen Tieren. Allerdings gibt es in der Regel auch ein vegetarisches Angebot und eine Vielzahl von Meeresfrüchten in den meisten Camps und Restaurants im Angebot.

In den Supermärkten finden Sie vorverpacktes frisches Obst und Gemüse (Achtung: je abgelegener der Bereich, die Sie besuchen, desto kleiner Ihre Auswhl). Konserven, Pasta, Reis, Brot, werden ebenso angeboten. Das meiste davon wird aus Südafrika importiert.

Das Wasser in den Hauptstädten Namibias ist in der Regel sicher zu trinken, obwohl es ein wenig metallisch schmecken kann. Natürliche Quellen sollten normalerweise gereinigt werden, obwohl Wasser aus unterirdischen Quellen und trockenen Flussbetten selten Probleme verursacht. Allerdings ist gefiltertes und abgefülltes Mineralwasser leicht verfügbar.


Klima und Wetter

Genauso kontrastreich, wie die Geografie Namibias, so abwechslungsreich ist auch das Klima in den jeweils unterschiedlichen Regionen des Landes. Namibia liegt in den Subtropen, es herrscht eine lange Trockenzeit (während unseren Sommers) und eine kurze Regenzeit zwischen November und April. Allerdings erhält Namibia nur einen Bruchteil des Regens, der in den Ländern weiter östlich niederschlägt. Im Allgemeinen ist es in Namibia also sehr trocken und es herrschen angenehme Temperaturen. Das Land ist ganzjährig gut besuchbar.

An der Atlantikküste kühlt der Benguelastrom die Luft stark ab, was zu regelmäßig dichtem Nebel in Bodennähe führt. Meist kämpft sich die Sonne während der Vormittagsstunden hindurch und löst den Nebel auf, es kann aber auch zu trüben Tagen kommen. Ein paar Kilometer landeinwärts herrscht dann meist wieder blauer Himmel. Die Temperaturen an der Atlantikküste sind im Sommer und Winter angenehm kühl.

Im Westen und der Mitte Namibias wird das Klima durch die Namib Wüste bestimmt. Niederschläge sind hier wirklich selten und es weht ganzjährig ein kräftiger, aber warmer Wind. Im Sommer herrscht in dieser Region ein extremes Klima: Die Temperaturen steigen nicht selten bis auf 40°C und es kann häufiger regnen. Aber auch in den Wintermonaten können hier leicht Temperaturen von rund 25°C erreicht werden. Nachts kann es aber empfindlich kalt werden (vor allem beim Campen).

Tropenklima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit herrscht im Caprivi-Streifen, im äußersten Nordosten des Landes, der einzigen Region Namibias, die regelmäßigen Niederschlägen ausgesetzt ist. Hierdurch existieren hier ein ausgedehntes Flusssystem und ein dicht bewachsener Urwald.

Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr ist Namibia ein Ganzjahresziel. Eine gute Reisezeit sind die Monate April bis Juni. Jetzt sind die Tagestemperaturen nicht zu heiß und in der Nacht fallen die Temperaturen, so dass es angenehm kühl ist.

Auch in den trockenen Wintermonaten von Juli bis Anfang Oktober ist Namibia ein empfehlenswertes Reiseziel. Mit durchschnittlich 20°C ist es noch immer angenehm warm. Nachts können die Temperaturen aber deutlich, manchmal sogar bis zum Gefrierpunkt, absinken. Für Tierbeobachtungen ist diese Jahreszeit aber besonders günstig: Das Land ist ausgetrocknet und die Tiere versammeln sich um die wenigen vorhandenen Wasserlöcher.

In den Sommermonaten von Dezember bis März herrschen extrem heiße Temperaturen. Vor allem in der Namib Wüste klettern die Temperaturen in dieser Zeit häufiger auf 40°C. Zudem können heftige Gewitter und Regenfälle auftreten und Straßen unpassierbar machen. Angenehmer ist es in dieser Zeit in den kühleren Küstenorten wie Swakopmund oder im Zentrum des Landes, dass bedingt durch die Höhenlage, ein angenehmeres Klima hat.


Kleidungsempfehlung

Die Namibier haben eine entspannte Haltung zu Dress Codes. Ein Jacket oder eine Krawatte sind sehr ungewöhnlich. In der Tat sind lange Hosen und ein Hemd mit Knöpfen oft ganz ausreichend für eine formelle Gelegenheit oder als Arbeitskleidung. Empfehlenswert sind ein paar vernünftige Schuhe, Jeans und ein T-Shirt.

Tagsüber ist es in der Regel heiß, packen Sie also leichte, locker sitzende Kleidung aus natürlichen Stoffen, wie Leinen oder Baumwolle, ein. Die halten Sie kühl und sind leicht zu waschen, bzw. zu trocknen.

Vermeiden Sie blaue Kleidung – denn die Tse-Tse Fliegen werden davon angezogen. Ihr Biss kann Ihnen die afrikanische Schlafkrankheit übertragen.

Langärmelige Hemden und lange Hosen werden Sie gegen Mücken am Abend und in der Nacht schützen.


Internetzugang Verfügbar

Internet-Cafés: Ja

Unterbringungsmöglichkeiten: Ja

Restaurants: Ja

Cafés: Ja

Einkaufszentren: Ja

Öffentliche Parks: Nein

Bibliotheken: Ja


Stromversorgung und Steckdosen

Das Stromnetz ist wie bei uns auf 220/240 Volt Wechselstrom ausgelegt. In Namibia werden 3-polige Stecker (wie in Südafrika) benutzt. Die entsprechenden Zwischenstecker (Adapter) können im Land in jedem größeren Supermarkt oder an vielen Tankstellen gekauft werden. Vielfach werden bei den Unterkünften auch Adapter leihweise angeboten. In größeren Hotels sind oft schon Euro-Norm Steckdosen vorhanden. Manche Gästefarmen und Lodges sind nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und produzieren daher ihren Strom mit Generatoren selbst. Dieser steht u. U. nicht rund um die Uhr mit voller Leistung zur Verfügung. Es reicht aber in der Regel dazu, die Akkus von Kamera, Handy etc. zu laden.


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