Namibia

Namibia beeindruckt mit einer unglaublichen Vielfalt aus Landschaften, Tieren und Naturwundern. Von endlosen Wüsten über mächtige Canyons bis hin zu üppigen Flusslandschaften bietet das Land Abenteuer, Ruhe und spektakuläre Fotomotive.

Namib – rote Dünen und unendliche Weite

Die Namib-Wüste an der Küste ist eine der ältesten Wüsten der Welt. Besonders Sossusvlei zieht Reisende an: gigantische Sanddünen, helle Salzpfannen und atemberaubende Sonnenaufgänge machen diesen Ort zu einem der fotogensten Ziele Afrikas. Wanderungen, Dünenbesteigungen oder Ballonfahrten eröffnen spektakuläre Perspektiven auf diese fast surreal wirkende Landschaft.

Etosha – Tierbeobachtung pur

Im Etosha-Nationalpark leben Elefanten, Nashörner, Löwen, Giraffen, Zebras und unzählige Antilopenarten. Die Salzpfannen bilden das Herz des Parks, und an den Wasserlöchern können Tiere oft aus nächster Nähe beobachtet werden – besonders während der Trockenzeit, wenn Wasserstellen zur Hauptanlaufstelle für die Wildtiere werden.

Kalahari – Savannen und Raubtiere

Die Kalahari im Südosten Namibias ist geprägt von weiten Gras- und Dornbuschsavannen. Hier leben große Herden von Oryx, Springböcken und Zebras, aber auch Raubtiere wie Löwen und Geparden. Die abgelegene Region vermittelt ein echtes Gefühl von ursprünglicher Wildnis und Weite.

Caprivi – Flusslandschaften und Feuchtgebiete

Der Norden Namibias im Caprivi-Streifen ist grün und wasserreich. Flüsse wie Okavango, Kwando und Zambezi schaffen ein einzigartiges Ökosystem mit Elefanten, Flusspferden, Krokodilen und einer reichen Vogelwelt. Boots- und Wander-Safaris ermöglichen intensive Naturerlebnisse abseits ausgetretener Pfade.

Fish River Canyon – gigantische Schluchten

Im Süden des Landes liegt der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Wanderungen entlang der steilen Klippen eröffnen spektakuläre Panoramen auf die tiefen Schluchten und das umliegende Plateau.

Namibia verbindet ursprüngliche Wildnis, spektakuläre Landschaften und eine faszinierende Tierwelt. Auch kulturell hat das Land einiges zu bieten: Die Hauptstadt Windhoek und ehemalige deutsche Kolonialstädte wie Swakopmund vermitteln historische Einblicke, Märkte und traditionelle Handwerkskunst zeigen das heutige Namibia von seiner lebendigen Seite.


Einreisebestimmungen

Zur Einreise nach Namibia wird ein Reisepass benötigt.

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens zwei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. weder beschädigt (beispielsweise eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung un- oder schwer leserlich sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Der Einreisestempel "Visitors Entry Permit" kann für einen Zeitraum bis zu 90 Tagen erteilt werden. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. In der Regel wird der Sichtvermerk auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Es wird jedoch dringend empfohlen, sofort bei Einreise zu kontrollieren, ob mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden wie tatsächlich benötigt werden.


Banken und Währung

Währung

In Namibia gilt der Namibian Dollar (N$) als Zahlungsmittel. Dieser ist 1:1 an den Südafrikanischen Rand gekoppelt. Daher ist der Südafrikanische Rankd (ZAR) auch legales Zahlungsmittel in Namibia. Namibia Dollar gelten nur innerhalb Namibias.

Es ist empfehlenswert, bei einem Untausch vor Reisebeginn ZAR zu kaufen. Außerhalb Namibias ist der N$ nicht erhältlich und kann auch nicht zurückgetauscht werden.

Banken

In den meisten Orten gibt es eine oder mehrere Banken. Diese sind in der Regel wochentags von 9 bis 15.30 Uhr und samstags von 8.30 bis 11 Uhr geöffnet. Die meisten Banken bieten einen Umtauschservice für Bargeld, Kreditkarten und Reiseschecks.

An fast allen Geldautomaten kann mit der Bankkarte Bargeld gezogen werden.Es empfiehlt sich, die Bank zuhause über die Reise zu informieren, damit bei einem mehrfachen Einsatz der Karte im Ausland diese nicht geblockt wird.


Reisen im Lande

In Namibia gibt es kein öffentliches Transportsystem wie man es in Europa kennt. Die Mini-Busse und in größeren Städten die Linienbusse sind auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung eingestellt. Touristische Attraktionen werden nicht angefahren.

Für eine sichere Reise und entspanntes Fahren ist ein 4x4 empfehlenswert. Dies gilt vor allem für die namibische Regenzeit. Da viele Strecken auf Schotterstraßen zurückgelegt werden, ist dieses Fahrzeug auch in den restlichen Monaten ratsam.

In Namibia gilt Linksverkehr. Das Tempolimit außerhalb geschlossener Ortschaften beträgt 120 km/h, innerhalb der Ortschaften 60 km/h. Auf Schotterstraßen sollte man auf keinen Fall schneller als 80 km/h fahren. Der Sicherheitsgurt muss angelegt sein. Außerhalb der Ortschaften ist das Licht einzuschalten.

Fahrten in der Dunkelheit sollten möglichst vermieden werden, da vor allem der Wildwechsel die Sicherheit gefährdet.

Die Tankstellen in Namibia dürfen keine Zahlung mit Kredit- oder Maestrokarte akzeptieren. Es muss immer in bar bezahlt werden.

Die beiden Flughäfen in Windhoek und Walvis Bay werden von größeren Fluggesellschaften angeflogen. Wer das nötige Kleingeld hat, kann eine Fly-in Safari buchen. Hier fliegen kleine Charterflugzeuge zum Teil direkt die Unterkünfte an.


Gesundheits-/Medizinische Informationen

Eine Auslandskrankenversicherung wird dringend empfohlen.

Bei der deutschen Botschaft in Windhoek gibt es eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten.

Es sind keine Impfungen gesetzlich vorgeschrieben. Sie können vor der Reise das nächst gelegene reisemedizinische Tropeninstitut oder Ihren Hausarzt für aktuelle Informationen kontaktieren.


Hinweise zu Lebensmitteln & Ernährung

Es gibt keine "klassisch" namibische Küche. Die Gerichte sind beeinflusst von der südafrikanischen und zum Teil auch deutschen Küche. Ein großer Bestandteil der Mahlzeiten ist Wildfleisch.

Bei der einheimischen Bevölkerung Namibias ist Maismehl, genannt "Milipapp" das Hauptnahrungsmittel.

Als Snack unterwegs sollte man auf jeden Fall Biltong probieren, getrocknetes Fleisch aus den verschiedensten Sorten. Lecker sind auch die "Chilli Bites", getrocknetes, gut gewürztes Fleisch.

Es empfiehlt sich, bereits bei Buchung der Reise mitzuteilen, wenn man Vegetarier ist.


Klima und Wetter

Die beste Reisezeit für Namibia ist von März bis Oktober mit Temperaturen zwischen 22 und 30° C. Nachts kühlt es angenehm ab. Im namibischen Sommer, also von November bis März herrscht im nördlichen Drittel Regenzeit, mit wenigen aber sehr starken Schauern.

Regen ist in Namibia ein ganz besonderes Naturschauspiel und nicht mit dem Regen in Deutschland zu vergleichen.

Auch die Menschen hüpfen oft vor Freude im Regen, da er in Namibia eine Seltenheit ist - von der Tierwelt ganz zu schweigen, die dann ausgelassen durch die Landschaft tollt.


Kleidungsempfehlung

In Namibia gibt es keine starren Kleidungsvorschriften. Allerdings sind in den meisten Unterkünften und Restaurants Shorts beim Abendessen nicht erwünscht.

Da es mitunter sehr heiß wird, ist leichte Kleidung aus Naturfasern, z. B. Baumwolle oder Leinen empfehlenswert.

In den Wintermonaten kühlt es nachts sehr ab. Hier ist warme Schlafkleidung sowie eine warme Jacke für Aktivitäten vor dem Sonnenauf- oder nach dem -untergang empfehlenswert.

Für Sparziergänge durch den Busch sind geschlossene, knöchelhohe Schuhe wichtig.

Das ganze Jahr ist eine Sonnenbrille und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor erforderlich. Auch in den Wintermonaten ist die Sonnenstrahlung sehr intensiv.


Internetzugang Verfügbar

Internet-Cafés: Ja Unterkunftsmöglichkeiten: Ja Restaurants: Ja Cafés: Ja Einkaufszentren: Ja Öffentliche Parks: Ja Bibliotheken: Ja








Stromversorgung und Steckdosen

Strom: 220 / 240 Volt. Es werden die Steckertypen D und M genutzt (3-polige Stecker). Diese gibt es bereits am Internationalen Flughafen in Windhoek und bei größeren Supermärkten zu kaufen. Bei vielen Unterkünften kann man sich Adapter ausleihen oder es sind Euro-Norm-Steckdosen vorhanden.

Manche Unterkünfte, die weit von Städten entfernt liegen, haben einen Generator zur Stromerzeugung, der nachts abgeschaltet wird.


Allgemeine Hinweise

Der Norden Namibias ist geprägt von weiten Savannen, dem Caprivi-Streifen mit seinen Flusslandschaften und artenreichen Feuchtgebieten.

Im Zentrum erstreckt sich die Kalahari mit endlosen Gras- und Dornbuschsavannen.

Im Westen liegt die Namib-Wüste mit ihren roten Dünen und der Atlantikküste, während der Süden von dramatischen Landschaften wie dem Fish River Canyon dominiert wird.

Das Hochland um Windhoek und das zentrale Plateau sind eher trocken und hügelig. Namibia hat ein überwiegend trockenes Klima: In den Wüstenregionen fallen die Temperaturen tagsüber oft über 30° C, nachts können sie unter 10° C sinken. Die Küstenregionen am Atlantik sind von kühleren Temperaturen geprägt, und die Regenzeit dauert in der Regel von November bis März.


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