Maun

Tage 1 - 2

Maun ist der Startpunkt für viele Ausflüge ins Okavango Delta und hat sich deshalb zu einer pulsierenden Metropole entwickelt. Sie wird als Botswanas touristische Hauptstadt bezeichnet. Von hier aus kann man Bootsausflüge auf dem Thamalakane River unternehmen und in die Waldabschnitte des Maun Reservates.

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Maun

Okavango Delta

Tage 2 - 4

Das Okavango Delta ist eines der weltweit größten Binnendeltas und liegt im größten, mit Sand gefülltem Gebiet der Welt - dem Kalaharibecken.  Diese Oase inmitten der Wüstenlandschaft ist ein reiches, zugleich aber sensibles Ökosystem, das die Lebensgrundlage für eine unglaublich vielfältige Tierwelt darstellt. Eine Vielzahl an Tierarten hat sich diesen gegensätzlichen Lebensbedingungen angepasst, die einerseits durch die raue Kalahariwüste, andererseits durch die jährliche Ankunft des Delta-Flutwassers aus Angola bestimmt werden. Die Feuchtgebiete des Okavango umgeben das Moremi Wildreservat und die umliegenden Regionen, die sich in so genannte Privatkonzessionen unterteilen.  Die Flutpegel schwanken das Ganze Jahr dramatisch. Der Wasserstand ist im zentralen Okavango Delta während der trockenen Wintermonate am höchsten und während der späteren Sommermonate am tiefsten, was im Gegensatz zu den saisonalen Regenfällen steht. Die Landschaft, mögliche Aktivitäten und Tierbeobachtungen unterscheiden sich beträchtlich je nach Saison und Wasserstand sowie nach dem Aufenthaltsort im Delta.  Einige Gebiete bestehen aus großen Abschnitten trockenen Landes, sodass der Fokus mehr auf Landaktivitäten (z.B. Pirschfahrten) und somit auf der Großtierbeobachtung liegt. Lodges, die auf Inseln weit im Inneren des Deltas liegen, konzentrieren sich vermehrt auf Wasseraktivitäten wie Mokoro-Exkursionen, Safaris zu Fuß, Bootsausflüge, Fischen und Vogelbeobachtungen. Die Unterkünfte an den äußersten Grenzen des Deltas - auch saisonales Delta genannt - bieten unterschiedliche Aktivitäten je nach Jahreszeit: Wasseraktivitäten während Zeiten mit hohem Wasserpegel und  Landaktivtäten bei niedrigen Wasserständen.

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Okavango Delta

Greater Moremi

Tage 4 - 6

Der Großraum Moremi umfasst das Moremi Game Reserve und die benachbarte Khwai-Konzession in Botswana. Diese vielfältige Region bietet ein reichhaltiges Landschaftsmosaik, darunter Mopanwälder, Auen, Lagunen, von Papyrus gesäumte Flüsse und Akazienwälder, die eine unglaubliche Vielfalt an Wildtieren beherbergen. Im Herzen der Region liegt das Okavango-Delta, ein UNESCO-Weltkulturerbe, das dieses einzigartige Ökosystem durch saisonale Überschwemmungen und vielfältige Lebensräume zum Leben erweckt. Der Großraum Moremi ist bekannt für seine bemerkenswerte Artenvielfalt mit blühenden Wildtierpopulationen wie den Big Five — Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn — sowie unzähligen anderen Arten wie afrikanischen Wildhunden, Nilpferden, Zebras, Giraffen und einer atemberaubenden Vogelwelt. Für Safari-Enthusiasten bietet dieses Gebiet einige der authentischsten und lohnendsten Wildtiererlebnisse in Afrika, wo die Schönheit des Deltas und die Fülle der Tierwelt zu einem wahrhaft unvergesslichen Abenteuer zusammenkommen.

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Greater Moremi

Savuti - Chobe National Park

Tage 6 - 8

Die berühmte westliche Ecke des Chobe Nationalparls ist eines der bekanntesten Wildtiergebiete Botswana‘s. Das Savuti Gebiet alleine umfasst fast 5.000 km2 an Fläche und beinhaltet die sogenannten Savuti Marshlands und den Savuti Channel, die Mababe Depression und die Magwikhwe Sand Ridge, welche alle durch die tektonische Instabilität der Gegend entstanden sind. Löwen, Hyänen und die Zebramigration sind Synonyme für die Savuti Region, aber das Gebiet beheimatet zusätzlich auch eine exzellente Artenvielvalt an Raubtieren sowie Pflanzenfressern. Die Pfannen, Wasserlöcher und der seit 2008 wieder fließende Savuti Channel, unterstützen eine außergewöhnlich große Population von Elefantenbullen.

Wildtierbeobachtungen sind normalerweise während der Trockenzeit am Besten, wenn das Gras kurz ist, die Vegetation ausgedünnt ist und die Tiere sich daher um die wenigen Wassserquellen versammeln. In der Trockenheit bietet die Landschaft von Savuti mit ihren vor langer Zeit gestorbenen skelettähnlichen Bäumen vor dem tiefblauen Himmel großartige fotografische Motive. Diese sind besonders beeindruckend, wenn sich die Savannentiere in der Dämmerung in die Waldgebiete zurückziehen und im roten Licht des Afrikanischen Sonnenuntergangs große Staubwolken aufwirbeln.

Wenn der Regen spät im November endlich beginnt, verändert sich das Gebiet fast über Nacht in ein saftiges Grasland. Innerhalb weniger Tage kommen die ersten Herden, bestehend aus tausenden Zebras, Gnus und Büffeln an. Die Zebras und Gnus ziehen auf ihrer alljährlichen Migration vom Marschland im Linyanti in Richtung Süden durch das Savuti hindurch. Bevor sie weiter in die Mababe Depression ziehen bleiben die Herden für mehrere Wochen im Savuti, um Junge zu bekommen und sich am frischen Gras zu stärken. Die selben Herden kommen später in der Saison, zwischen März und April, wieder zurück nach Savuti, wenn sie auf ihrer langen Wanderung in Richtung Norden wieder in Ihren gewohnten Lebensraum in der Trockenzeit entlang des Chobe in Linyati Flusses kommen. Die Migration der Zebras und Gnus ist eines der großartigsten Spektakel der Natur und bietet den Raubtieren ein Festmahl. Die offenen Ebenen ziehen Geparden an und die vielen felsigen Gebiete im Savuti bieten ein exzellentes Zuhause für Leoparden und die agilen Klippspringer-Böcke.

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Savuti - Chobe National Park

Chobe River Front

Tage 8 - 10

Da der gewaltige Chobe-Fluss das ganze Jahr über Wasser führt, ist die Zahl der Wildtiere entlang seiner Ufer enorm hoch und besonders während der Trockenzeit (Mai - Okt) beeindruckend, wenn der Fluss die einzige Wasserquelle bietet. Die Vegetation entlang des Flusses, welche in der Trockenzeit durch die großen Herden in Mittleidenschaft gezogen wird, kann sich in der Regenzeit erholen. Der Sommerregen lässt die Blumen erblühen und das Gebiet besticht durch eine beeindruckende Vielfalt an Vögeln. Beeindruckend ist auch die Vielzahl der Jungtiere, die zu Beginn der Geburtsmonate November und Dezember das Licht der Welt erblicken. Allein die spektakulären Sonnenuntergänge am Chobe Fluss sind Grund genug die Gegend zu besuchen.

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Chobe River Front

Victoria Falls (Zimbabwe)

Tage 10 - 12

Die Victoria Falls gehören zu den großartigsten Wasserfällen der Welt und sind ein einmaliges Erlebnis. Sie bilden die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Für Besucher sind die Fälle sowohl von Simbabwe, von der Kleinstadt Victoria Falls, als auch von Sambia, von der Kleinstadt Livingstone, aus zugänglich. Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzen die mächtigen Wassermassen des Zambezi bis zu 110 Meter in die Tiefe. In der Regenzeit fließen rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Bei Niedrigwasser, wie es besonders in Dürrejahren immer wieder vorkommt, bleibt im September und Oktober von der sonst tobenden Wassermenge nur wenig übrig. Durch den Sturz des Wassers in die Schlucht entsteht Gischt, die bis zu 500 Meter hoch steigt und mit ihrer Feuchtigkeit eine üppige Vegetation, einen kleinen Regenwald, wachsen lässt. Selbst vom Flugzeug aus beim Landeanflug zum Flughafen von Victoria Falls kann man die riesige Gischtwolke sehen. Wegen der Lautstärke, die durch das fallende Wasser und den Aufprall am Boden der Schlucht verursacht wird und des Sprühnebels, nannten die Einheimischen die Fälle daher "Mosi-oa-Tunya", was übersetzt "Rauch, der donnert" heißt. Der britische Missionar und Forscher David Livingstone stand im November 1855 als erster Europäer an den Fällen. Livingstone schrieb damals in sein Tagebuch: "Selbst die Engel müssen entzückt sein, wenn sie über die Fälle fliegen". Er gab den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen "Victoria Falls".

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Victoria Falls (Zimbabwe)
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