Die kosmopolitische Stadt Windhoek, im Zentrum Namibias, ist die Hauptstadt des Landes. Windhoek liegt in einem Talkessel auf 1600 Meter. Die Stadt ist umgeben vom Khomas-Hochland sowie den Auas- und Eros-Bergen. Das angenehme Hochlandklima mit 300 Sonnentagen und 260 Millimeter Niederschlag im Jahr, sowie das bunte Treiben der Stadt, stimmen bestens auf Namibia ein. Mit ihrer kolonialen Architektur, beliebten Cafés, Einkaufszentren und grünen Parks, bietet die relativ kleine Stadt vielseitige Freizeitmöglichkeiten für einen Aufenthalt zu Beginn oder am Ende Ihrer Reise durch Namibia.
Besuchen Sie die bekannte Christuskirche, ein Beispiel wunderschöner deutscher Architektur, oder die Nationalgalerie, wo Sie oftmals temporäre Kunstwerke erwerben können. Auch eine Tour der Windhoek Lager Bierbrauerei ist empfehlenswert. Lassen Sie sich vom Mix aus afrikanischer und deutscher Kultur verzaubern.
Die Kalahari, die sich über Botswana, Südafrika und Namibia erstreckt, bedeutet "der grosse Durst". Die Kalahari Region Namibias ist Teil der 2.5 Millionen Quadratmeter grossen Wüste, einer der grössten zusammenhängenden Sandfläche der Erde.
Die Kalahari besticht durch ihre unendliche Weite und ihre intensiv orangeroten Sanddünen. Die Landschaft zeichnet sich durch eine grosse halbtrockene Sandsavanne aus. Der Wind formt die Dünen-Wellen, die für die Landschaft in der Kalhari charakteristisch sind. Es dominieren Gräser, Dornensträucher und Akazienbäume, die alle die langen Trockenperioden von mehreren Monaten im Jahr überstehen können.
Auch viele Tierarten haben sich an die Begebenheiten der Wüste adaptiert. So kann man Gemsbok, Impala und Schakale beobachten.
Das eindrücklichste Naturspektakel Namibias sind die majestätischen Sanddünen von Sossusvlei im Namib Naukluftpark, die zu den Höchsten der Welt zählen. Die orange leuchtenden Dünen ragen bis zu 320 Meter in den stahlblauen Himmel und bieten ein unvergleichbares Farbspiel. Beeindruckend ist nicht nur die geologische Formation des Sossusvlei, sondern auch das Landschaftsbild, das sich wie ein Kunstwerk zeitlos in die älteste Wüste der Welt einfügt.
Das weisse Dead Vlei, eine salzhaltige Lehmsenke, wo abgestorbene, schwarze Kameldornbäume das skurrile Landschaftsbild prägen, bilden einen intensiven Farbkontrast zu den orange schimmernden Dünen und dem tiefblauen Himmel.
Die Dünen sind bei Sonnenauf- und untergang am spektakulärsten, wenn das stetig wechselnde Licht die Kulisse in eine regelrechte Farbexplosion verwandelt und mit den scharfen, dunklen Schatten kontrastiert.
Unweit der Dünen ragt der Sesriem Canyon bis zu 30 Meter in die Tiefe und gibt einen imposanten Einblick in die geologische Wandlung Namibias.
Die Fahrt im Heissluftballon zeigt Sossusvlei von ihrer schönsten Seite. Beim anschliessenden Champagner Frühstück inmitten der Sandwüste von Sossusvlei, vermittelt der endlose Horizont und die Einsamkeit ein Gefühl purer Zufriedenheit.
Das verträumte, pittoreske Küstenstädtchen Swakopmund liegt direkt am rauen Atlantischen Ozean. Die kleinen Boutiquen und ausgezeichneten Restaurants direkt am Strand unterstreichen das besondere Flair von Swakopmund. In der klassisch, deutschen Kolonialstadt sind nicht nur die Strassennamen in deutscher Sprache, man findet auch ausgezeichnete Schwarzwälder Kirschtorten in den gemütlichen Cafés.
Swakopmund hat sich den Ruf als Abenteuerreiseziel geschaffen und bietet ein grosses Angebot an Aktivitäten wie Sandboarding, Quadbiking oder auch der Besuch der seltenen Welwitschia-Pflanze in den Dünen der Namib Wüste.
Vom nahegelegene Walvis Bay werden extravagante und eindrückliche Katamarantouren angeboten. Mit Sekt und Austern als Verköstigung, gleitet das Boot über das offene Meer. Auf der Suche nach Walen tauchen nicht selten Delfine neben dem Katamaran auf und entzücken mit Sprüngen aus dem glasklaren Ozean. Die diversen Robbenkolonien an Land und zu Wasser, begleitet von farbenfrohen Pelikanen, vervollständigen die eindrückliche Meeres-Safari. Der Leuchtturm beim Pelican Point erinnert an die vielen gesunkenen Schiffe vor der Küste Namibias und gibt zugleich einen tieferen Einblick in die interessante Geschichte des Landes.
Die Kulisse des Damaralandes besticht durch eindrucksvolle Felsformationen und eine karge Wüstenlandschaft. Nach der Regenzeit verändert sich die Szenerie jedoch in ein gigantisches Farbspiel mit saftig grünen Ebenen, rotleuchtenden Wüstenlandschaften, grauem Gestein und einem tiefblauen Himmel – für jeden Fotografen eine Kulisse für die perfekte Aufnahme.
Trotz der harten Bedingungen dieser Region, haben sich hier eine grosse Tiervielfalt angesiedelt. Die Spuren der Wüstenelefanten führen ins Hinterland, zu ausgetrockneten Flussbeten und abgelegenen Täler. Diese seltenen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, ist einzigartig und beschert garantiert einen Gänsehaut-Moment. Aber auch Oryx-Antilopen, Kudus und Springböcke sind an die Trockenheit perfekt angepasst und mit etwas Glück hat man sogar die Chance die scheuen Nashörner zu Gesicht zu bekommen.
Während einer Pirschfahrt mit einem Ranger wird einem die Schönheit des Damaralandes mit all ihren Facetten bewusst. Bei dem legendären Sundowner Drink auf einer offenen Ebene erscheint in der Ferne plötzlich ein Elefant, stellt sich auf die Hinterbeine und pflückt die letzten Blätter des ausgetrockneten Baumes. Der Augenblick verstreicht, aber die Erinnerungen an diese Momente bleiben.
Aber auch die Felsen von Twyfelfontein sind einen Ausflug wert und zeigen aussergewöhnliche Buschmänner-Zeichnungen, die als beste erhaltene Gravuren des Kontinents gelten. Ganz in der Nähe befindet sich der versteinerte Wald, der Millionen von Jahren an Geschichte verbirgt und eine gespenstische Landschaft mit gigantischen, versteinerten Bäumen bietet.
Abgelegen, unwegsam und zerklüftet, dennoch charakteristisch durch eine grenzenlose Einzigartigkeit – Damaraland & Twyfelfontein gehören zu den eindrücklichsten Naturwunder.
Der Etosha Nationalpark ist das Wahrzeichen für ausgezeichnete Tierbeobachtungen in Namibia. Seine Anziehungskraft beruht aber nicht nur auf die hier heimische Tierwelt, sondern auch auf die einzigartige Landschaft.
Die imposante, weisse Salzpfanne inmitten des Parks, schimmert mit der Sonneneinstrahlung um die Wette. Durch den salzhaltigen Boden wachsen keine Pflanzen und der ehemalige See bietet eine schier unendliche Weitsicht.
Trotz der lebensfeindlich wirkenden Salzpfanne, sind im Etosha Nationalpark zahlreiche Tierarten beheimatet, darunter Elefanten, Nashörner und die grossen Raubtiere wie Löwen und Geparden. Diverse Wasserstellen im Park ziehen unzählige Tiere an und es ist nicht selten, einen Löwen neben einer Giraffe beim Trinken zu fotografieren.
Safaris mit dem eigenen Mietwagen im Etosha Nationalpark zählt zu den schönsten Erlebnissen während der Reise durch Namibia. Wenn ein Nashorn sich dem Fahrzeug nähert, hält man die Luft an und geniesst diesen intensiven Moment der Spannung, sowie das Glücksgefühl, am richtigen Ort zu sein.
Das 34'000 Hektar grosse Onguma Game Reserve liegt an der östlichen Grenze zum Etosha Nationalpark. Die weiten offenen Ebenen und die faszinierende Buschlandschaft sind Heimat einer grossen Tiervielfalt.
Onguma bedeutet in der Sprache der Herero «der Ort, den Sie nicht verlassen möchten» und dieses Gefühl erhalten viele Besucher, wenn sie in Onguma ankommen. Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Lodges, alle authentisch in die Natur integriert und mit viel Privatsphäre bedacht.
Es werden Pirschfahrten im offenen Geländefahrzeug auf dem Ongava Game Reserve oder in den Etosha Nationalpark angeboten um die Reiche Tierwelt aus nächster Nähe zu betrachten. Während der geführten Buschwanderungen tauchen Sie tief in die Natur ein und erleben Afrikas Wildnis hautnah. Sie haben dabei die Möglichkeit, sich für einen Augenblick in die ursprüngliche Atmosphäre der Wildnis zurückzuversetzen und die Lebensgewohnheiten der Tiere im Busch aus respektvollem Abstand zu beobachten.
Der Waterberg, historischer Name Omuverumue, ist ein markanter Tafelberg und liegt östlich von Otjiwarongo. Das Waterberg Massiv ist 48 Kilometer lang und 15 Kilometer breit und überragt seine Umgebung um fast 200 Meter.
Dank der grösstenteils unzugänglichen Lage konnte eine Vielzahl von bedrohten Tierarten auf dem Plateau angesiedelt werden. Für Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen sowie Streifengnus ist die Region zu einer beliebten Heimat geworden. Auch Vogelliebhaber kommen am Waterberg auf Ihre Kosten. So können Sie 200 verschiedene Vogelarten beobachten und mit etwas Glück auch eine Kapgeier Kolonie entdecken.
Als Aktivitäten bieten sich geführte, aber auch unbegleitete Wanderungen rund um das Plateau an. Ebenso beliebt sind Naturfahrten im Geländewagen, um die Landschaft und Tierwelt hautnah zu erleben.