Windhoek, die Hauptstadt Namibias, liegt malerisch eingebettet in das hügelige Khomas-Hochland, umgeben von den Eros- und Auasbergen. Auf rund 1.650 Metern über dem Meeresspiegel herrscht ein angenehmes Halbwüstenklima mit sonnigen, warmen Tagen und kühlen Nächten.
Das lebendige Stadtzentrum rund um die Independence Avenue lädt mit zahlreichen Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants und gemütlichen Cafés zum Bummeln und Verweilen ein. Der zentral gelegene Zoo Park bietet mit seinen schattenspendenden Bäumen und gepflegten Grünanlagen eine kleine Oase der Ruhe.
Besonders reizvoll ist die Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Kolonialstil und moderner Architektur. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Christuskirche und das historische Parlamentsgebäude, der sogenannte Tintenpalast, aus der deutschen Kolonialzeit.
Windhoek verbindet auf charmante Weise afrikanische Lebensfreude, Geschichte und Moderne und ist ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine Reise durch Namibia.
Kalahari – Rote Dünen, endlose Weiten und faszinierende Tierwelt
Die Kalahari im Südosten Namibias begeistert mit ihren sanft geschwungenen, rot leuchtenden Sanddünen, weiten Graslandschaften und vereinzelten Akazienbäumen. Diese einzigartige Trockensavanne bietet besonders bei Sonnenauf- und -untergang ein beeindruckendes Farbenspiel.
Die Region ist Heimat zahlreicher Wildtiere, darunter Oryxantilopen, Springböcke, Kudus, Gnus, Strauße und Schakale. Bei geführten Pirschfahrten, Naturwanderungen oder stimmungsvollen Sundowner-Fahrten lässt sich die faszinierende Landschaft hautnah erleben.
Die unendliche Ruhe, spektakuläre Sonnenuntergänge und ein atemberaubender Sternenhimmel machen die Kalahari zu einem besonderen Naturerlebnis und zum perfekten Einstieg in eine unvergessliche Namibia-Reise.
Sesriem liegt am Eingang zum berühmten Sossusvlei und ist der ideale Ausgangspunkt, um die beeindruckenden Dünenlandschaften der Namib-Wüste zu entdecken. Verschiedene Lodges und Campingplätze bieten eine gute Basis für unvergessliche Wüstenerlebnisse.
Ein besonderes Naturhighlight ist der Sesriem Canyon, eine faszinierende Schlucht, die der Tsauchab-Fluss über Millionen von Jahren in das Gestein gegraben hat. Bei einem Spaziergang durch die engen Felspassagen lassen sich die beeindruckenden Felswände und die besondere Atmosphäre hautnah erleben.
Seinen Namen verdankt der Canyon den frühen Siedlern, die einst sechs Lederriemen („Ses Riem“) miteinander verbanden, um Wasser aus der Tiefe zu schöpfen.
Sesriem begeistert mit faszinierender Geologie, ursprünglicher Wüstenlandschaft und seiner Nähe zu den weltberühmten Dünen des Sossusvlei.
Swakopmund, Namibias beliebtester Küstenort, liegt direkt am Atlantischen Ozean und begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus deutscher Kolonialarchitektur, afrikanischem Flair und maritimem Charme. Historische Gebäude, gemütliche Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte verleihen der Stadt eine besondere Atmosphäre.
Die Umgebung beeindruckt mit faszinierenden Landschaftskontrasten: Hier treffen die mächtigen Dünen der Namib-Wüste auf den rauen Atlantik. Die nahe gelegenen Dorob- und Namib-Naukluft-Nationalparks laden zu abwechslungsreichen Ausflügen und spannenden Naturerlebnissen ein.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen zählt die historische Swakopmund Jetty, ein über 300 Meter langer Landungssteg, der einst der Versorgung der deutschen Kolonie diente. Zwischen 2005 und 2010 umfassend restauriert, ist sie heute ein beliebtes Ausflugsziel und bietet besonders bei Sonnenuntergang eine traumhafte Fotokulisse.
Swakopmund verbindet Erholung, Geschichte und Abenteuer und ist ein unvergesslicher Höhepunkt jeder Namibia-Reise.
Das beeindruckende Erongo-Gebirge erhebt sich majestätisch aus den weiten Ebenen Namibias und zählt zu den faszinierendsten Landschaften des Landes. Das rund 130 Millionen Jahre alte Vulkanmassiv erreicht Höhen von bis zu 2.300 Metern und begeistert mit gewaltigen Granitformationen, bizarren Felslandschaften und spektakulären Ausblicken.
Besonders bei Sonnenuntergang erstrahlen die mächtigen Felsblöcke in warmen Rot- und Goldtönen und bieten eine traumhafte Kulisse für Fotografen und Naturliebhaber.Trotz des trockenen Klimas beherbergt die Region eine bemerkenswerte Vielfalt an Wildtieren und Pflanzen. Versteckte Wasserstellen, seltene Vogelarten und interessante Mineralien wie Aquamarin und Turmalin machen das Erongo-Gebirge zu einem besonderen Naturparadies.
Das Erongo-Gebirge begeistert mit ursprünglicher Wildnis, eindrucksvollen Felsformationen und unvergesslichen Naturerlebnissen.
Die Region Etosha Süd liegt am südlichen Rand des weltberühmten Etosha-Nationalparks und bietet über das Andersson Gate einen idealen Zugang zu einem der bedeutendsten Wildschutzgebiete Afrikas.
Weite Savannenlandschaften, offene Ebenen und zahlreiche Wasserstellen prägen diese beeindruckende Region. Mit etwas Glück lassen sich hier Elefanten, Löwen, Giraffen, Breit- und Spitzmaulnashörner sowie zahlreiche Antilopenarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Spannende Pirschfahrten, faszinierende Tierbeobachtungen und spektakuläre Sonnenuntergänge über der afrikanischen Savanne machen Etosha Süd zu einem unvergesslichen Höhepunkt jeder Namibia-Reise.
Das kleine Dorf Divundu liegt rund 200 Kilometer östlich von Rundu am Ufer des Okavango-Flusses und ist ein idealer Ausgangspunkt, um die wasserreiche Natur im Nordosten Namibias zu entdecken.
Zu den Höhepunkten zählen die malerischen Popa Falls, eine Reihe beeindruckender Stromschnellen, sowie der nahe gelegene Mahango Game Park. Hier lassen sich mit etwas Glück Elefanten, Flusspferde, Büffel, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten beobachten. Bootsfahrten, spannende Pirschfahrten und eine außergewöhnliche Vogelwelt machen Divundu zu einem besonderen Naturerlebnis. Die Region bietet zudem einen idealen Ausgangspunkt für die Weiterreise nach Botswana und ins Okavango-Delta.
Divundu begeistert mit ursprünglicher Wildnis, faszinierenden Wasserlandschaften und unvergesslichen Safari-Erlebnissen.
Der Kwando, der Fluss mit den vielen Namen ist Elefantenland. In Afrika gibt es nur noch wenige Regionen wo Elefantenherden von zweihundert und mehr Exemplaren zu sehen sind. Vor dem Bürgerkrieg und der Wilderei in Angola sind die Elefanten auf den Caprivi und südlich nach Botswana geflohen. Nachts kehren viele Herden nach Angola zurück, um dort zu äsen. Dabei müssen Sie den Caprivi Highway überqueren. Schon aus diesem Grund grenzt nächtliches Autofahren an Selbstmord.
Den Kwando, von seiner Quelle in Angola bis nach Namibia heißt er Cuango, wollen wir bis er sich in den Linyantisümpfen verliert, hinauffahren. Es ist eine grandiose Landschaft mit vielen kilometerbreiten Ried- und Papyrusflächen. Stillen Buchten und Lagunen voller blau blühender Seerosen. Sehr selten sind die gelbblühenden Exemplare. Die Fließgeschwindigkeit ist gering. Das Wasser des Flusses ist klar. In dieser Region leben über 400 Vogelarten. Vom Wasser her kommen wir an die Elefanten bis auf zwei Meter heran.
Versteckt in der nordöstlichen Ecke von Botswana, am Ufer des berühmten Chobe River, liegt das malerische Städtchen Kasane vor der Tür des spektakulären Chobe Nationalparks. Es gibt keine Grenzzäune, die das Dorf vom Park trennen, und Wild wie Elefanten und Flusspferde werden oft in der Stadt gesehen. Wenn Sie nach schwer fassbaren Wildtieren Ausschau halten, besuchen Sie die Sedudu Valley Road, wo große, abgestorbene Bäume vorübergehend Leoparden beherbergen. In Kasane steht ein alter Affenbrotbaum, der einst als Gefängnis diente. Besucher können sich auf eine Vielzahl von Aktivitäten freuen: eine Pirschfahrt durch den Park, eine Bootsfahrt auf dem Chobe River, ein Besuch eines Dorfes oder ein Tagesausflug zu den atemberaubenden Victoria Fällen.
Beschreibung
Die Victoria Falls gehören zu den großartigsten Wasserfällen der Welt und sind ein einmaliges Erlebnis.
Die Victoria Fälle bilden die Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia. Für Besucher sind die Fälle sowohl von Zimbabwe, von der Kleinstadt Victoria Falls, als auch von Zambia, von der Kleinstadt Livingstone, aus zugänglich.Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzen die mächtigen Wassermassen des Zambezi bis zu 110 Meter in die Tiefe. In der Regenzeit fließen rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Bei Niedrigwasser, wie es besonders in Dürrejahren immer wieder vorkommt, bleibt im September und Oktober von der sonst tobenden Wassermenge nur wenig übrig.
Durch den Sturz des Wassers in die Schlucht entsteht Gischt, die bis zu 500 Meter hoch steigt und mit ihrer Feuchtigkeit eine üppige Vegetation, einen kleinen Regenwald, wachsen lässt. Selbst vom Flugzeug aus beim Landeanflug zum Flughafen von Victoria Falls kann man die riesige Gischtwolke sehen.
Wegen der Lautstärke, die durch das fallende Wasser und den Aufprall am Boden der Schlucht und des Sprühnebels nannten die Einheimischen die Fälle daher "Mosi-oa-Tunya", was übersetzt "Rauch, der donnert" heißt.
Der britische Missionar und Forscher David Livingstone stand im November 1855 als erster Europäer an den Fällen. Livingstone schrieb damals in sein Tagebuch: "Selbst die Engel müssen entzückt sein, wenn sie über die Fälle fliegen". Er gab den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen "Victoria Falls". Die tiefe Schlucht und der Ablauf des Zambezi entstanden dadurch, dass der Fluss sich in weicheres Material aus Sandstein unterschiedlicher Widerstandsfähigkeit eingrub und es fort schwemmte. Sie können die Fälle sowohl von Zimbabwe als auch von Zambia aus besuchen. Wir haben die Fälle zu verschiedenen Jahreszeiten von beiden Ländern aus besucht. Es gibt keinen Platz, von dem aus man die gesamte Fallkante übersehen kann.