Die Victoria Falls gehören zu den großartigsten Wasserfällen der Welt und sind ein einmaliges Erlebnis. Sie bilden die Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Für Besucher sind die Fälle sowohl von Simbabwe, von der Kleinstadt Victoria Falls, als auch von Sambia, von der Kleinstadt Livingstone, aus zugänglich. Auf einer Breite von etwa 1,7 Kilometern stürzen die mächtigen Wassermassen des Zambezi bis zu 110 Meter in die Tiefe. In der Regenzeit fließen rund 10 Millionen Liter Wasser pro Sekunde über den Felsrand. Bei Niedrigwasser, wie es besonders in Dürrejahren immer wieder vorkommt, bleibt im September und Oktober von der sonst tobenden Wassermenge nur wenig übrig. Durch den Sturz des Wassers in die Schlucht entsteht Gischt, die bis zu 500 Meter hoch steigt und mit ihrer Feuchtigkeit eine üppige Vegetation, einen kleinen Regenwald, wachsen lässt. Selbst vom Flugzeug aus beim Landeanflug zum Flughafen von Victoria Falls kann man die riesige Gischtwolke sehen. Wegen der Lautstärke, die durch das fallende Wasser und den Aufprall am Boden der Schlucht verursacht wird und des Sprühnebels, nannten die Einheimischen die Fälle daher "Mosi-oa-Tunya", was übersetzt "Rauch, der donnert" heißt. Der britische Missionar und Forscher David Livingstone stand im November 1855 als erster Europäer an den Fällen. Livingstone schrieb damals in sein Tagebuch: "Selbst die Engel müssen entzückt sein, wenn sie über die Fälle fliegen". Er gab den Wasserfällen zu Ehren der Königin Victoria von England den Namen "Victoria Falls".
Der Kwando-Fluss entspringt Im zentralangolanischen Hochland und bildet die Grenze zwischen Namibia, Angola und Sambia. Im namibischen Caprivi-Streifen fließt der Fluss entlang der Grenze zu Angola im Mudumu-Nationalpark, bevor er in den Okavango mündet. Die Gegend ist sehr grün und eher tropisch. Der Kwando-Fluss ist das Lebenselixier in dieser Region und im Gegensatz zum kargen Süden Namibias werden hier Gemüse und Obst angebaut, die in den Wüstengegenden nicht gedeihen könnten. Sie treffen im Mudumu-Nationalpark, einem Teil des Caprivigebietes, u.a. auf freilaufende Elefanten, Flusspferde, Otter und Krokodile. Nach Frühlingsregen im angolanischen Hochland steigt der Kwando manchmal um bis zu zwei Meter an und überschwemmt anschließend die Auen, auf denen insbesondere Zebras und Impalas grasen. Der Kwando bietet auch einen optimalen Lebensraum für 430 Vogelarten, darunter Kraniche, Störche und Ibis.
Das kleine Dorf Divundu liegt etwa 200 Kilometer östlich von Rundu am südöstlichen Ufer des großen Flusses Okavango und ist bekannt für seine hervorragende Lage zur Erkundung des Flusses, der Wildparks und der Tierreservate der Region. Nehmen Sie an Bootssafaris teil oder besuchen Sie den Mahango Game Park mit seinen Elefantenherden sowie Flusspferden, Büffeln, Giraffen, Antilopen und vielen anderen Tieren. Die spektakulären Popa Falls sind ein Muss. Es handelt sich hier um eine Reihe von Kaskaden, die durch die gespaltenen Felsen stürzen.
Der Okavango Panhandle ist der ruhige, wasserreiche „Eingang“ zum berühmten Okavango Delta – eine schmale, von Papyrus und Schilf gesäumte Flusslandschaft im Norden Botswanas. Hier fließt der Okavango noch als klarer, beständiger Strom dahin, bevor er sich weiter südlich in das verzweigte Labyrinth des Deltas verliert.
Die Region besticht durch ihre üppige Vegetation, spektakuläre Vogelwelt und authentische Wassererlebnisse. Lautlos gleitet man im traditionellen Mokoro durch die Kanäle, beobachtet Eisvögel und Bienenfresser in den Uferbäumen oder entdeckt Flusspferde in den ruhigen Seitenarmen. Angler schätzen den Panhandle als eines der besten Reviere für Tigerfisch in Afrika.
Im Gegensatz zu den klassischen Safari-Gebieten steht hier nicht die Großwildpirsch im Vordergrund, sondern die intensive Begegnung mit einer ursprünglichen Flusslandschaft – entschleunigt, naturnah und voller Atmosphäre. Kleine Lodges direkt am Wasser bieten stilvolle Rückzugsorte mit weitem Blick über den Okavango und lassen Gäste die besondere Stimmung dieser Region in aller Ruhe genießen.
Der Boteti-Fluss ist ein natürlicher Wasserlauf, der an der westlichen Grenze des Makgadikgadi-Nationalparks in Botswana liegt. Der Fluss liegt am Rande des Dorfes Khumaga und ist von Maun, Nata oder dem Khama Rhino Sanctuary aus leicht zu erreichen. Die Gegend bietet spannende Aktivitäten wie halb- und ganztägige Game Drives, kulturelle Dorfspaziergänge, Restaurants und Spaziergänge bei Sonnenuntergang. Dieser Fluss ist eine der Lebensadern, die die umliegenden Wasserquellen das ganze Jahr über speisen. Er bietet Besuchern die Möglichkeit, eine der größten Salzpfannen der Welt zu erkunden und gleichzeitig in eine ruhige, komfortable und einladende Umgebung einzutauchen.
Dieses kleine Dorf, 180 km nördlich von Francistown, ist ein beliebter Zwischenstopp auf dem Weg von oder nach Maun und Kasane (beide ~ 300 km entfernt). Der weiße Sand, hohe Termitenhügel und die Mokolwane Palmen sind das Merkmal der Gegend. Nata ist der beste Ort, um den östlichen Teil der Makgadikgadi Pfannen zu erkunden. Das Nata Sanctuary ist nur 10 km entfernt und Selbstfahrer können hier zur richtigen Jahreszeit viele Flamingos und Pelikane bestaunen, die hier jedes Jahr brüten.
Kasane stellt die Pforte zum Chobe National Park und befindet sich nur ein paar Kilometer entfernt von dem Zusammenfluss des Fluss Chobe in den Fluss Sambesi am Vierländereck Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe. Viele der Unterkünfte in Kasane befinden sich in ausgezeichneter Lage mit großartigen Ausblicken auf die Tierwelt und den Fluss.