Southern Namibia

Tage 1 - 2

Im Süden Namibias erwarten Sie Wüstenlandschaften, Sandebenen mit Köcherbäumen, zerklüftete Granitberge und imposante Felsformationen. Das Highlight hier ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Aber auch ein Ausflug im Allradfahrzeug in den Ai-Ais/ Richtersveld Transfrontier Park lohnt. Er besitzt die reichste Vielfalt an Sukkulentenflora der Welt. An der Küste befindet sich die faszinierende Kolonialstadt Lüderitz und ganz in der Nähe die Geisterstadt Kolmanskop, die am Rande des Nationalparks Sperrgebiet liegt. Der größte Teil des Parks, ein Diamantenabbaugebiet, kann heutzutage auf geführten Expeditionen erkundet werden. Weiter nördlich finden Sie das NamibRand-Naturschutzgebiet, wo Sie Oryxe und Springböcke beobachten können. An Namibias Grenze zu Südafrika schlängelt sich der Orange River durch wilde Wüstenlandschaften. Kanufahrten sind die perfekte Möglichkeit, die Schönheiten der Landschaft in einem langsamen Tempo zu genießen.

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Fish River Canyon

Tage 2 - 4

Der Fish River, der mit 800 km längste Fluss Namibias, hat eine gigantische, tiefe Schneise in die namibische Erde gegraben: den Fish River Canyon. Er ist 161 km lang, 27 km breit und bis zu 550 m tief und nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. Der Canyon liegt im Süden Namibias zwischen den Ansiedlungen Hobas und Ai-Ais und gehört um zum Ai-Ais Richtersveld Nationalpark. Von Mai bis September werden im Canyon mehrtägige geführte Trekking-Touren auf dem 88km langen Fish River Canyon Hiking Trail angeboten. Der Wanderweg führt durch zerklüftete Landschaften und senkrecht emporschießenden Steilwände und fast immer am Fish River entlang. Wer nur von oben einen Blick auf die fantastische Naturkulisse werfen möchte, kann dies von drei Aussichtspunkten, dem Main Viewpoint nahe Hobas, dem Hiker’s Viewpoint mit fantastischem Blick auf die Höllenkurve (Hell’s Bend), oder vom Eagle’s Rock Viewpoint aus tun. In jedem Fall werden Sie mit einem unvergesslichen Panorama belohnt.

Lüderitz

Tage 4 - 6

Lüderitz wurde 1487 von Bartolomeu Diaz als Angra Pequena (portugiesisch für Small Bay) gegründet und im frühen 19. Jahrhundert an Adolf Lüderitz aus Deutschland verkauft. Zu seinen Ehren wurde der Ort in Lüderitz umbenannt. Ursprünglich war der Ort ein Handelsposten und eine Wal- und Robbenjagdstation, aber es erlangte Wohlstand, als 1909 im nahen Kolmanskop (heute eine Geisterstadt) Diamanten entdeckt wurden. Die Gründerstadt Namibias, am Rande der Namibwüste, zählt ca. 20.000 Einwohner. Lüderitz selbst ist ein verschlafener Ort, in dem sich aber viele farbenprächtige und liebevoll gepflegte Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit befinden. Überragt wird die Stadt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911 sowie vom Goerke Haus mit seinem knallblauen Dach und seiner Sonnenuhr. Außerhalb von Lüderitz kann man den Sperrgebiet National Park auf geführten 4x4 Touren besuchen. Er erstreckt sich von Lüderitz bis Oranjemund am Orange River, der Grenze zu Südafrika.

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NamibRand Nature Reserve - Schutzgebiet für zahlreiche Wildtiere

Tage 6 - 7

Das private NamibRand Reservat, erstreckt sich über eine Fläche von 172.200 Hektar ehemaligen Farmlandes und umfasst vier verschiedene Ökosysteme. Es wurde gegründet, um die einzigartige Ökologie und Tierwelt der Südwest-Namib-Wüste zu schützen. Ziel war es, ein Schutzgebiet ohne Zäune zu entwickeln, damit die Wildtiere ihren Lebensraum wieder ungehindert durchstreifen können. Die Mischung aus Dünen, Bergen, Felsvorsprüngen, Sandflächen und Schottergebieten bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Säugetieren, darunter ca. 12.000 verschiedene Böcke, Paviane, Leoparden, Hyänen, Schakale, Wildkatzen, Karakale und Genetiks. Neben Pirschfahrten im Naturreservat, können Sie an einem Ausflug in die Dünen im offenen Geländewagen teilnehmen und bei einem Sundowner den Sonnenuntergang über dieser unberührten Landschaft genießen. NamibRand wurde als erstes internationales Dark Sky Reservat Afrikas ausgezeichnet und gehört zu den Gebieten mit der geringsten Lichtverschmutzung der Welt.

Naukluft Mountains

Tage 7 - 8

Die Naukluft Mountains liegen in Zentral-Namibia, nahe der Antlantikküste, zwischen dem Dorob Park im Norden, dem Speergebiet im Süden und dem Namib-Rand-Naturschutzgebiet im Osten. Die zerklüftete Landschaft, die sich steil von den weiten Ebenen Zentral-Namibias erhebt, birgt eine interessante Geologie und eine Vielzahl von tiefen Schluchten, Höhlen, kleinen Bächen und wunderschönen Wasserfällen. Hier findet sich eine ideale Heimat für eine Reihe von Wildtieren, darunter über 50 Säugetierarten wie Leoparden und Bergzebras, verschiedene Antilopenarten und fast 200 Vogelarten. Zu den beliebten Aktivitäten gehören geführte Wildbeobachtungen, Wandern, Vogelbeobachtung, 4x4 Fahrten und Schwimmen in den spektakulären Felspools auf dem Kudusrus-Campingplatz. Die Namib ist die älteste Wüste der Welt und erstreckt sich weit über die Grenzen des Nationalparks hinaus. Sie umfasst den gesamten Westen Namibias. Das fast 2.000 Meter hohe Naukluftgebirge bildet dabei die östliche Erweiterung des Parks.

Naukluft Mountains

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Swakopmund

Tage 8 - 10

Swakopmund, bei Namibiern kurz Swakop genannt ist die Hauptstadt der Region Erongo. Sie wurde im Jahre 1892 gegründet und galt damals als deutscher Haupthafen in Süd-West-Afrika. Das Stadtbild der Kleinstadt ist durch zahlreiche historische Bauwerke aus der deutschen Kolonialzeit geprägt: breite Straßen, deutsche Straßennamen, deutsche Pubs, Cafés und Bäckereien. Während der Kolonialzeit wurde „Swakop“ als „Deutschlands südlichster Küstenort“ bezeichnet. Auch heute wird überall noch Deutsch gesprochen. Swakop bietet viele touristische Attraktionen, wie nette Lokale, eine wunderschöne Stadtpromenade, ein Aquarium und vieles mehr. Sie können schöne Ausflüge in die nähere Umgebung machen, wie z.B. südlich nach Walvis Bay oder nördlich nach Cape Cross zur größten Robbenkolonie auf dem afrikanischem Festland. In und um Swakop werden viele Aktivitäten angeboten wie Bootstouren zu Seehunden, aufregende Wüstentouren, Quad-Safaris, Kajaktouren, Hubschrauberflüge. Sie haben nur die Qual der Wahl.

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Outjo - Zwischenstopp auf dem Weg zum Etosha Park

Tage 10 - 11

Die zentrale Lage von Outjo an der Kreuzung der Staatsstraßen C39 / C38, macht es zu einem hervorragenden Zwischenstopp auf dem Weg zum Etosha Nationalpark, zur Skelettküste oder zum Damaraland. Der südliche Eingang des Etosha Parks ist ca. 100 km entfernt. Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, diese kleine Stadt zu besuchen. Es ist auch ein charmanter Zufluchtsort mit attraktiver Wald- und Savannenumgebung, gastfreundlichen Einheimischen und mehreren historischen Stätten. Etwa eine Autostunde westlich finden Sie den Ugab Rock Finger, einen 35 Meter hohen Steinmonolithen, dessen durch Erosion modellierte Form der eines riesigen Fingers ähnelt, der zum Himmel zeigt. Etwas weiter entfernt befindet sich ein 250 Millionen Jahre alter versteinerter Wald. Die Gamkarab-Höhlen, die für ihre Felsformationen, Stalaktiten und Stalagmiten bekannt sind, und Felszeichnungen von Buschmännern in der Stadt Omburo Ost sind ebenfalls nicht weit entfernt.

Südlicher Etosha Nationalpark

Tage 11 - 13

Der Etosha National Park, gegründet 1907, ist eines der wichtigsten Tier-Schutzgebiete Afrikas, das sich über ein Gebiet von 22.912km² erstreckt. Etosha bedeutet „großer weißer Platz“, denn das Herzstück des Parks ist die Etosha-Pfanne, eine knapp 5.000km² große vegetationslose, strahlend weiße Salzpfanne. Sie ist 110 km lang und an der breitesten Stelle 60km breit. Nur wenn die Flüsse Ekuma und Oshigambo im Norden überflutet sind, kann sich die Etosha-Pfanne mit Wasser füllen (ca. 10cm) und wird dann zu einer Brutstätte für Flamingos und andere Wasservögel. Etosha beheimatet 114 Säugetierarten (darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden, Geparden, Zebras und viele Antilopenarten), 340 Vogel- und 110 Reptilienarten.

Der südlichste Abschnitt von Etosha ist für seine reiche Population an Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern bekannt.  Die vielen Aussichtspunkte blicken auf malerische Buschlandschaften und eine reiche Tierwelt. Der Zugang zum Süden erfolgt über das Andersson-Tor. Hier können Besucher viele Tiere sehen, darunter Löwen und die seltene Impala mit dem schwarzen Gesicht. Die bemerkenswertesten Wildtiere, die hier vorkommen, sind jedoch Elefanten. Genießen Sie geführte Naturwanderungen, Pirschfahrten oder beobachten Sie einfach den Sonnenuntergang von diesem atemberaubenden Ort aus.

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Südlicher Etosha Nationalpark

Östlicher Etosha Nationalpark

Tage 13 - 15

Der Etosha National Park, gegründet 1907, ist eines der wichtigsten Tier-Schutzgebiete Afrikas. Der Park erstreckt sich über ein Gebiet von 22.912km². Das Herzstück des Parks ist die Etosha-Pfanne, eine knapp 5.000km² große vegetationslose, strahlend weiße Salzpfanne. Der (nord-) östliche Teil des Parks ist weniger besucht. Sie sind hier oft alleine unterwegs und können die Fauna und Flora ungestört genießen. Es gibt hier eine begrenzte Anzahl an Lodges: Das Onkoshi Camp liegt innerhalb des Parks direkt an der Salzpfanne. Drei weitere Lodges befinden sich außerhalb in unmittelbarer Nähe zum „Von Lindquist“- Eingang. Inmitten von Tambotiwäldern und Sandfeldern sind hier 114 Säugetierarten (darunter vier der „Big Five“) 340 Vogel- und 110 Reptilienarten beheimatet. Die zahlreichen Wasserstellen werden täglich von tausenden Tieren frequentiert und bieten optimale Voraussetzungen, den enormen Tierreichtum entweder auf eigene Faust oder bei geführten Pirschfahrten zu bewundern.

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Östlicher Etosha Nationalpark

Waterberg Plateau National Park

Tage 15 - 16

Das Waterberg Plateau liegt auf einem charakteristischen Tafelberg, 230 km nördlich von Windhoek und 50 km östlich von Otjiwarongo. Das Plateau erstreckt sich über eine Fläche von 400 km² und erhebt sich ca. 200 m über der Umgebung. Da die obersten Schichten aus porösem Sandstein bestehen, sickert Niederschlag durch die Felsen und ermöglicht eine ganzjährige Wasserversorgung und eine ungewöhnlich grüne Vegetation am Fuße des Berges. Darüber hinaus findet man eine reichhaltige Fauna. Das Gebiet um den Berg wurde 1972 zum Naturschutzgebiet erklärt. Einige Wildarten wurden wieder eingeführt wie beispielsweise Nashörner. Am Berg gibt es auch Büffel, viele Arten von Antilopen, Leoparden und Geparden. Es wurden mehr als 90 Säugetiere und 200 Vogelarten sowie verschiedene Reptilien registriert. Die Region beherbergt zahlreiche private Wildfarmen und Reservate, die sich in der „Waterberg Conservancy“ zusammengeschlossen haben, um sich dem Schutz der afrikanischen Großkatzen zu widmen.

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Waterberg Plateau National Park

Windhoek

Tage 16 - 17

Die Hauptstadt Windhoek (übersetzt „windige Ecke“) ist mit 400.000 Einwohnern das politische, kulturelle, industrielle und wirtschaftliche Zentrum Namibias. Windhoek wurde am 18. Oktober 1890 gegründet, als der Grundstein für die heute als „Alte Feste“ bekannte Festung gelegt worden war. Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten sind der Tintenpalast, die Christuskirche, die Kaiserliche Realschule sowie die Heinitz- und Sanderburg. Die ruhige und gut organisierte Stadt mit einem kolonialen, deutschen Touch, bietet deutsche Restaurants und Geschäfte, einen weit verbreiteten Gebrauch der deutschen Sprache, das Zelebrieren von deutschen Gebräuchen (wie Karneval oder Oktoberfest) – überall spiegelt sich die deutsche Tradition wider. Selbst das Bier wird noch nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Gemischt mit afrikanischen Traditionen und Wurzeln erwarten Sie in Windhoek eine einzigartige Atmosphäre und ein entspannter Lebensstil, der die Stadt so liebenswert macht.

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