Der Chobe-Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Botswana und Namibia und zählt zu den bekanntesten ganzjährig wasserführenden Flüssen Afrikas. Die Chobe River Front erstreckt sich über weitläufige Überschwemmungsgebiete, die von dichten, üppigen Flusswäldern gesäumt werden.
Die aussergewöhnlich artenreiche Tierwelt entlang des Flusses lässt sich besonders eindrucksvoll bei einer Flusssafari erleben. Besucher können dabei grosse Elefantenherden, Flusspferde, wasserliebende Antilopenarten – darunter die seltene rote Lechwe – sowie zahlreiche weitere Tiere wie Giraffen, Zebras und Büffel beobachten.
Naturliebhaber geniessen die spektakulären Landschaften entlang der Ufer, während Vogelbeobachter von der Vielfalt der hier heimischen Vogelarten begeistert sein werden.
Der im Südosten Angolas gelegene Luengue-Luiana-Nationalpark erstreckt sich über rund 42’000 Quadratkilometer nahe den Grenzen zu Namibia und Sambia. Die Flusssysteme des Cuando und Kavango speisen hier weitläufige Überschwemmungsgebiete, Sümpfe und ausgedehnte Waldlandschaften. Offene Savannen gehen allmählich in Mopane- und Miombo-Wälder über, während von Papyrus gesäumte Feuchtgebiete Reiher, Störche, Kraniche und afrikanische Fischadler anziehen, die tief über dem flachen Wasser kreisen.
Während der Trockenzeit versammeln sich Elefanten, Büffel, Rappenantilopen, Zebras und Giraffen an den verbleibenden Wasserläufen. Im sandigen Boden der lichten Graslandschaften sind zudem immer wieder Spuren von Löwen oder Leoparden zu entdecken.
Reisende erkunden den Park mit Geländefahrzeugen auf abgelegenen Buschpisten und halten an den Flussufern für Vogelbeobachtungen und Tierfotografie. Die Routen führen durch Baobabhaine, dichte Buschlandschaften und saisonal überflutete Ebenen, vorbei an Flusspferden, die in schilfgesäumten Wasserstellen ruhen.
Der Nkasa-Rupara-Nationalpark, auch bekannt als Nkasa-Lupala-Nationalpark und früher unter dem Namen Mamili-Nationalpark, liegt im südlichsten Teil des östlichen „Zipfels“ Namibias, unmittelbar an der Grenze zu Botswana. Als grösstes geschütztes Feuchtgebiet des Landes beeindruckt der Park mit einer aussergewöhnlich vielfältigen Landschaft aus dichter Savanne, schilfgesäumten Flüssen und üppigen Sumpfgebieten.
Zudem beherbergt der Park die grösste Büffelpopulation Namibias mit über tausend dieser eindrucksvollen Tiere. Die weitläufige Wildnis der Feuchtgebiete bietet zahlreichen Tierarten einen geschützten Lebensraum, darunter Elefanten, Wasserböcke und die seltenen roten Lechwe-Antilopen. Häufig zu beobachten sind ausserdem Flusspferde, Krokodile, Leoparden, Hyänen, Afrikanische Wildhunde, Löwen, Pferdeantilopen sowie eine beeindruckende Vielfalt an Vogelarten.
Besucher können den Park bei Pirschfahrten, Vogelbeobachtungen oder spannenden 4x4-Touren durch die unberührte Natur erkunden.
Savute liegt im Herzen des Chobe-Nationalparks und zählt zu den faszinierendsten Wildnisgebieten Botswanas. Weite Savannen, trockene Flussläufe, felsige Hügel und das geheimnisvolle Savute Channel prägen eine Landschaft, die sich durch wechselnde Wasserstände immer wieder verändert.
Die Region ist bekannt für ihren aussergewöhnlichen Wildtierreichtum und hervorragende Raubtierbeobachtungen. Grosse Elefanten- und Büffelherden, Zebras, Gnus und zahlreiche Antilopenarten ziehen durch die offenen Ebenen, während Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und Wildhunde für spannende Begegnungen sorgen.
Savute steht für Botswana in seiner ursprünglichsten Form: wild, rau und unberechenbar – und genau darin liegt der besondere Reiz dieser eindrucksvollen Region.
Das Okavango Delta im Nordwesten Botswanas zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist eines der grössten Binnendeltas der Welt. Hier trifft der mächtige Okavango River auf die trockenen Sandflächen der Kalahari und erschafft auf rund 15'000 km² eine einzigartige Oase aus Wasserwegen, kristallklaren Lagunen, Papyrusinseln und weiten Überschwemmungsflächen.
Diese faszinierende Wasserwelt bietet Lebensraum für eine aussergewöhnliche Vielfalt an Wildtieren. Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten sind ebenso zuhause wie Löwen und Leoparden. Auch die Vogelwelt ist beeindruckend vielfältig.
Entdecken lässt sich das Delta bei Pirschfahrten, Bootsfahrten oder einer traditionellen Mokoro-Fahrt, bei der Sie nahezu lautlos durch die schmalen Wasserwege gleiten – eine besonders schöne und ursprüngliche Art, die Magie des Okavango Deltas zu erleben.
Maun liegt am Ufer des malerischen Thamalakane-Flusses im Norden Botswanas und ist die drittgrösste Stadt des Landes. Als wichtigstes Tor zum berühmten Okavango Delta hat sich Maun zu einer lebendigen Stadt entwickelt und gilt heute als touristische Hauptstadt Botswanas.
Die Region bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Besonders beliebt sind Bootsfahrten auf dem Thamalakane-Fluss, die faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt ermöglichen. Auch das Maun-Wildreservat mit seinen bewaldeten Landschaften sowie das nahegelegene Moremi Game Reserve, Heimat von Flusspferden, Löwen und Nashörnern, zählen zu den Höhepunkten der Umgebung.
Darüber hinaus dient Maun als Ausgangspunkt für zahlreiche Safaris und Charterflüge ins Okavango-Delta. Besucher finden hier zudem verschiedene Anbieter für private 4x4-Fahrzeuge, um die abgelegenen Regionen Botswanas individuell zu erkunden.
Ein kultureller Höhepunkt ist das Nhabe Museum, das spannende Einblicke in die Geschichte, Kunst und Kultur der Region Ngamiland vermittelt.