Kalahari Namibia

3 Aug 2022 - 5 Aug 2022

Die Kalahari (auch Kgalagadi) ist mit 1,2 Millionen km² eine der größten Sandwüsten der Welt. Sie erstreckt sich vom nördlichen Kapp Südafrikas über Nambia und Botswana nach Angola und Sambia. Charakteristisch ist der feine, rote Sand. Heute sind weite Teile zu Naturschutzgebieten erklärt, so der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark (vormals Gemsbock Nationalpark), der sich im Grenzgebiet zwischen Namibia und Südafrika erstreckt, das Central Kalahari Game Reserve sowie das Okavango-Flussdelta im nordwestlichen Botswanas. Zugang und Durchfahrt sind dank des Trans Kalahari Highway möglich.

Die Kalahari ist aber auch die heutige Heimat der San. Zusammen mit den Damara waren sie die ersten, die sich in dieser Region ansiedelten. Lebten sie vorher noch über alle Länder des südlichen Afrikas verteilt, wurden sie von bantustämmigen Völkern mit Hilfe der am Kap lebenden Europäer immer weiter in die Wüste hinein getrieben.

Die Kalahari zieht sich über die Ländergrenzen hinweg; sie reicht im Osten bis nach Simbabwe, zieht sich vom Oranje bis nach Angola und ihr westliches Ende liegt in Namibia. Die „Zentral-Kalahari“, also der größte Teil befindet sich auf botswanischem Staatsgebiet und zieht sich hinein bis nach Namibia. Sie liegt zwischen dem 20. und 30. südlichen Breitengrad und somit in der kontinentalen ariden Klimazone. Kennzeichnend sind lange Trockenperioden und sporadische Regenfälle, allerdings nur in den Sommermonaten von Dezember bis Februar. Dennoch sind die Niederschlagsmengen im Gegensatz zu anderen Wüsten mit 150-250 mm pro Jahr bzw. bis zu 500 mm im Norden der Wüste ziemlich hoch. Die Temperatur liegt meist über 30 ºC, allerdings kommt es vor allem in den Wintermonaten zu nächtlichen Temperaturen bis unter 0 ºC. Durch den Urpassat herrschen trockene und wolkenfreie Bedingungen. Über die Jahre entstand die Sandwüste durch Erosion weicher Gesteine. Dieser Sand wird vom Wind zu den so genannten „Sand Ridges“ aufgetürmt, also zu jenen länglichen Dünen-Wellen, die der Kalahari ihr charakteristisches Erscheinungsbild geben. Hierbei handelt sich nicht um Wanderdünen wie etwa in der Namib, sondern sie werden durch Pflanzenwuchs stabil gehalten und lassen die Wüste zu einer Trockensavanne werden.

Die Kalahari ist wohl weniger als Wüste denn als Trockensavanne zu bezeichnen. Die hier wachsenden Pflanzen helfen nicht nur den Dünen zur Befestigung, sie haben sich auch über die Jahrtausende extrem gut an die überlebensfeindlichen Bedingungen angepasst; so findet man vor allem Arten, die die langen Dürreperioden von über 10 Monaten problemlos überstehen können. Vorherrschend sind Dornensträucher, Wüsten- und Dünengräser aber auch Akazienbäume; die Wurzeln dieser Bäume reichen so weit ins Erdinnere, dass sie immer noch auf Wasser stoßen können. Vogelliebhaber dürften sich über die großen Ansammlungen von Webervögeln freuen; Weltweit finden sich hier die größten Gemeinschaftsnester – meist bis zu zwei Meter Durchmesser – in denen zusammen gelebt und gebrütet wird. Besonders interessant dürfte für jeden Besucher der Anblick des Kalahari Löwen sein, aber auch die großen Herden von Oryxen, Springböcken und Gnus.

Im Okavangodelta hingegen findet man ein ganz anderes Bild vor; hier können dank des Wasserreichtums des ganzjährig wasserführenden Okavango sowohl Tiere als auch Pflanzen gut überleben. Alle sonst auch im südlichen Afrika vorkommenden Tierarten sind hier vertreten, je nach Wasserstand und Jahreszeit mehr oder weniger.

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Sesriem

5 Aug 2022 - 7 Aug 2022

Da es keine Unterkunft in Sossusvlei gibt, werden die Besucher dieser Wüsten-Wildnis wahrscheinlich im 65 km entfernten Sesriem übernachten, wo Camps und Lodges als Ausgangspunkt dienen, um die Dünen zu erkunden. Der Sesriem Canyon, ein tiefer Abgrund, der von Wasser durch die Felsen gegraben wurde, ist ein markantes Naturmerkmal der Gegend, die man am besten zu Fuß erkunden kann. Auf beiden Seiten des Canyons erheben sich steinerne Mauern, während die Vögel in ihren Klippen und Eidechsen entlang der Felsvorsprünge schießen. Der Name des Canyons wurde geprägt, als die ersten Siedler ihn als Wasserquelle benutzten, wobei er sechs Lederriemen ("ses riem - six thongs") benutzte, die zusammengebunden wurden, um Eimer in das Wasser an der Basis des Canyons zu senken.

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Swakopmund

7 Aug 2022 - 9 Aug 2022

Swakopmund ist das größte Seebad in Namibia Swakopmund liegt am Südatlantik und ist im Winter der beliebteste Ferienort Namibias. Swakopmund ist geprägt durch die Architektur aus der deutschen Kolonialzeit und erinnert neben seinem afrikanischen Flair an die Atmosphäre eines deutschen Nordseebades. Swakopmund ist ein idealer Ort, um nach einer Namibiareise den Urlaub ausklingen zu lassen. Von Swakopmund nach Windhuk sind es 380 km die locker an einem Tag zu fahren sind.

Sehenswürdigkeiten in Swakopmund

Die Region Swakopmund Umgebung ist landschaftlich sehr vielfältig. Es herrschen Stein- und Sandwüste vor sowie Savannenlandschaften und der Gebirgsanstieg der großen Randstufe. Vor allem die Teile dieser Region, die im Namib Naukluft Park oder im Dorob Nationalpark liegen sind reizvoll. Die Jetty ist ein über 300 Meter langer Landungssteg, der in den kalten Südatlantik reicht. Früher diente ein hölzerner Steg an dieser Stelle lange Zeit für nahezu die gesamte Versorgung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Der Holzsteg wurde später durch eine Eisen- und dann Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Im Jahr wurde die Jetty renoviert. Beim Sonnenuntergang lassen sich eindrucksvolle Fotos schießen das Hotel Alter Bahnhof mit Spielkasino wurde 1902 in Swakopmund einen Bahnhof sowie die Eisenbahnverbindung nach Windhuk gebaut. Der Bahnhof wurde im wilhelminischen Stil erbaut und im Jahr 2002 detailgetreu renoviert und beherbergt seitdem ein Luxushotel mit angeschlossenem Spielcasino. Swakopmund Aquarium. Ein kleines Aquarium mit einem großen und einigen kleinen Becken. 

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Twyfelfontein

9 Aug 2022 - 10 Aug 2022

Das Damaraland erstreckt sich im Nordwesten Namibias südlich des Kaokovelds zwischen Erongo und der Etosha Pfanne.

Wenngleich der Name Damaraland heute weiterhin gebräuchlich ist, stammt er noch aus Zeiten der Homelands, und das Damaraland ist heute verwaltungsmäßig Teil der Kunene Region.

Das Damaraland wird – nach wie vor – überwiegend von den Damara bewohnt, die zusammen mit den San (Bushmen), zu den ältesten Einwohnern Namibias gezählt werden. Ihre Sprache gehört zu den Khoisan-Dialekten, ist also mit der Sprache der Namas und San verwandt. Die Damara gehören zu den ärmsten Volksgruppen in Namibia. Wirtschaftliche Basis ist die Ziegenhaltung. Weite Teile des Damaralands sind stark überweidet. Das Damaraland ist insgesamt sehr spärlich besiedelt, karg, ausgedörrt und wild. Dem Besucher eröffnen sich auf der Fahrt durch das Gebiet immer wieder grandiose Landschaften mit bizarren Bergen und weiten steinigen Ebenen. Nur selten trifft man auf Menschen und Siedlungen. Dafür gibt es noch wild lebende Nashörner und Wüsten-Elefanten, hauptsächlich im westlichen Teil.
Die staubige Distrikthauptstadt Khorixas hat – abgesehen von einer Tankstelle, einigen Läden, einem Restcamp und einer Lodge – wenig Highlights zu bieten. Rund 100 Kilometer westlich der Stadt findet man jedoch die Hauptattraktion im Damaraland, die mehr als 2500 prähistorischen Felsgravuren von Twyfelfontein, von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert. Ein weiteres Highlight im Damaraland sind die Ugab Terrassen und die Vingerklip Felskuppe auf dem Weg von Khorixas nach Outjo.

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Etosha South

10 Aug 2022 - 12 Aug 2022

Südlich der Grenze des Etosha-Nationalparks im Nordwesten Namibias gelegen, bildet der Etosha-Süden die südliche Region dieses wilden Paradieses. Ogava Private Game Reserve teilt die südliche Grenze mit dem Etosha National Park und bietet eine Reihe von luxuriösen Lodges mit Blick auf malerische Landschaften mit üppiger Tierwelt. Der Nationalpark kann über den Südeingang am Andersson's Gate erreicht werden. Besucher können einen Blick auf eine Vielzahl von Wildtieren, darunter Löwen, Giraffen, Elefanten, Weiß- und Spitzmaulnashörnern, und eine Vielzahl von Wildtieren werfen. Zu den beliebten Aktivitäten gehören: Pirschfahrten durch die Natur und der Sonnenuntergang über dieser herrlichen Landschaft.

Etosha East

12 Aug 2022 - 13 Aug 2022

Das Etosha East liegt im Nordwesten Namibias und ist ein geschütztes Heiligtum im östlichen Teil des weltbekannten Etosha Nationalparks, der als eines der zugänglichsten Wildreservate im südlichen Afrika bekannt ist. Etosha East verfügt über ausgedehnte offene Ebenen, die von semiariden Savannenwiesen gesprenkelt sind, die mit Wasserlöchern und einsamen Buschlagern übersät sind. Eine beeindruckende 5000 Quadratkilometer große Etosha-Salzpfanne bildet einen großen Teil der Ostseite des Parks und kann sogar vom Weltraum aus gesehen werden. Diese abgelegene Gegend ist reich an Wildtieren wie Löwen, Elefanten, Spitzmaulnashörnern und Giraffen, aber auch an Vogelarten wie Flamingos, Strauße, Adler, Nashornvögel und Eulen.

Waterberg Plateau National Park

13 Aug 2022 - 14 Aug 2022

Das Waterberg Plateau östlich von Otjiwarongo erhebt sich rund 200 Meter aus der umgebenden Ebene. Das 20 Kilometer breite und 50 Kilometer lange Tafelberg Massiv besteht aus porösem Sandstein. Niederschläge sickern durch das durchlässige Gestein und treffen unten auf eine wasserundurchlässige Tonschicht. Während es oben auf dem Plateau sehr trocken ist, gibt es am Fuße viel Oberflächenwasser und kräftige permanente Quellen. Die Vegetation ist darum hier vergleichsweise üppig und grün und besonders artenreich. Unter anderem sieht man hier wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume. Ausserdem gibt es eine reiche Fauna.
Seit 1972 steht das Gebiet um den Waterberg unter Naturschutz, insgesamt eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern. Der Park hat heute Nationalpark Status. Es wurden bedrohte Tierarten im Park angesiedelt, unter anderem Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen, Damara Dik-Diks oder Streifengnus. Außerdem ist der Waterberg – einzigartig in Namibia – Brutgebiet für einige Kapgeier Paare. Die riesigen Vögel haben eine Spannweite von drei Metern und zählen zu den fast vollkommen ausgestorbenen Vogelarten. Im Waterberg Plateau National Park kann man herrlich wandern und sich entspannen. Der Park bietet tägliche Pirschfahrten zum Plateau an. Das ausgezeichnete Bérnabé-de-la-Bat Restcamp verfügt über ein Restaurant, Ferienchalets und einen großen Swimmingpool. Außerdem gibt es sehr schöne private Lodges und Gästefarmen in der Waterberg Region.

Der Waterberg gehörte traditionell zum Siedlungsgebiet des Herero Volks. Im August 1904 wurden die Hereros – rund 40.000 Männer, Frauen und Kinder - unter der Führung von Samuel Maharero am Waterberg von 1600 deutschen Kolonialsoldaten eingekesselt und in einem dramatischen Kampf vernichtend geschlagen. Nur sehr wenigen Hereros gelang die Flucht durch die Kalahari Wüste (Omaheke) bis nach Botswana. Ein Soldatenfriedhof zeugt heute von den tragischen Ereignissen.

Windhoek

14 Aug 2022 - 15 Aug 2022

Die Hauptstadt von Namibia hat viele Sehenswürdigkeiten. Windhoek liegt inmitten vom hügeligen Khomas Hochland, den Eros und den Auasbergen.

Windhoek liegt auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel. Demnach ist das Wetter in Windhoek sehr gemäßigt. Heiße Tage und kalte Nächte sind typisch für das hier herrschende Halbwüstenklima.

Die Independence Avenue liegt mitten im Zentrum und ist die Hauptverkehrsader in Windhoek. Hier finden sich zahlreiche Cafes, Einkaufscenter und Fussgängerzonen wie in Europa. Ein Bummel durch das Zentrum ist eine der Dinge die man hier erleben kann. Der Zentral gelegenene Zoopark hat viele grüne Rasenflächen, alte Bäume und wunderschöne Gartenanlagen die zum Rasten einladen.

Windhoek besteht aus einer Mischung von alten historischen Gebäuden, die in der Jahrhundertwende erbaut worden sind. Sie sind geprägt vom deutschen Baustil der Jahrhundertwende. Ausserdem findet man hier viele Gebäude der Neuzeit. Ständig verändert sich das Stadtbild. Der Tintenpalast z.b gehört zu den alten Gebäuden aus der deutschen Zeit.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Windhoek gehören:

Die Christuskirche ist zwischen 1907–1910 erbaut worden und gehört der Windhoeker Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Tintenpalast ist das typisches Beispiel eigenständiger deutscher Architektur in der Kolonialzeit. Der Name spielt an auf die zahlreichen Schreiberlinge und ihren hohen Tintenverbrauch. Der Palast ist von den Einheimischen beliebten Parlamentsgärten umgeben Die Alte Feste ist eine Festung mitten in Windhoek gelegen und liegt an der Robert Mugabe Avenue. Die deutschen Schutztruppen haben sie um 1890 herum errichtet. Sie sollte den Frieden zwischen den sich bekämpfenden Hereros und Namas sichern. Inder alten Feste befindet sich heute das Nationalmuseum von Namibia.

Das Reiterdenkmal
Am 27. Januar 1912 wurde in Windhoek, der Hauptstadt der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, das „Reiterdenkmal” eingeweiht. Das größte und bekannteste deutsche Denkmal aus der Kolonialzeit in Namibia hat alle politischen Umbrüche in den vergangenen Jahrzehnten überstanden und ist bis heute erhalten. Leider ist das Reiterdenkmal nicht zugänglich. Es steht in der Alten Feste.
An seinem alten Standort ist ein Geschichtsmuseum zur Unabhängigkeit Namibias errichtet worden. Das Flair Windhoeks . Selbstverständlich lohnt sich ein Stadtbummel auch noch ausserhalb dieser Sehenswürdigkeiten. Das Flair der Großstadt mit seinen Einkaufsstraßen, Cafés, Strassenhändlern und den freundlichen Menschen in Windhoek zieht jeden Touristen in seinen Bann.

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