Tag 1: Anreise - Salt Lake City Willkommen in
Salt Lake City, der Hauptstadt Utahs. Die Stadt ist vom
Grossen Salzsee umgeben. Im Herzen von Downtown
liegen der Temple Square mit dem Salt Lake Temple
und The Tabernacle sowie das Utah State Capitol
Building auf dem Capitol Hill. Auch Kunst wird in
Salt Lake City grossgeschrieben, z.B. im Utah Museum
of Contemporary Art oder beim „Mural-Hopping“ zu
den über 80 Streetart-Objekten in der Stadt. Den
besten Blick auf die Metropole inklusiveWanderung
hat man vom Ensign Peak aus. Übernachtung in
Salt Lake City.
Tag 2: Von Salt Lake City via City of Rocks nach
Twin Falls (374 km) Von Salt Lake City aus geht es
nach Idaho. Erster Stopp ist das City of Rocks
National Reserve. Das Schutzgebiet “City of Rocks”
(„Stadt der Felsen“) ist ein 5'830 Hektar grosses
Paradies für Felsenkletterer und
Hinterlandabenteurer, das von turmhohen
natürlichen Granitskulpturen geprägt ist. Die
Pioniere, die während der Goldgräberzeit auf dem
California Trail hier durchzogen, nannten die
Landschaft “The Silent City” („Die stille Stadt“). Die
Mischung aus Felsgebilden, Espenhainen und
Salbeiwiesen hat ein Gelände geschaffen, das sich
ideal für eine Vielzahl von
Freizeitbeschäftigungen eignet; sei es Klettern,
Wandern, Zelten, Vogelbeobachtung, Reiten,
Mountainbiking oder Fotografieren.
Übernachtung in Twin Falls.
Tag 3: Von Twin Falls nach Sun Valley (216 km)
Von Twin Falls geht es über die Panoramastrasse
Thousand Springs Scenic Byway nach Bliss und von
dort über den Sawtooth Scenic Byway in den
mondänen Ferienort Sun Valley in der Sawtooth
National Recreation Area. Übernachtung in Ketchum
oder Sun Valley. Tipp: Abstecher zu Craters of the Moon
National Monument and Preserve Das Craters of the
Moon National Monument liegt ca. 1,5 Stunden
östlich der Strecke nach Sun Valley und würde einen
Umweg von ca. 3 Stunden Fahrzeit bedeuten. Reine
Fahrtzeit von Twin Falls nach Sun Valley inkl.
Craters of the Moon wären knapp 5 Stunden.
Durchqueren Sie eine einzigartige Landschaft im
Nationaldenkmal und schutzgebiet “Craters of the
Moon”: Verbringen Sie einen Tag mitWandern
zwischen erkalteten Lavaströmen und
freiliegenden Höhlen, folgen Sie dem Rundweg mit
dem Auto, oder spazieren Sie zu Fuss auf den Spuren
eines grossen Vulkanausbruchs über die Pfade.
Richten Sie nachts Ihren Blick gen Himmel, um
astronomischeWunder zu erleben – denn das
Craters of the Moon National Monument and
Preserve wurde auch zum internationalen
Lichtschutzpark erklärt, weil hier die kaum
vorhandene Lichtverschmutzung ein ungestörtes
Bestaunen des Sternenzelts ermöglicht!
Tag 4: Von Sun Valley nach Boise (312 km) In der
landschaftlich traumhaften Sawtooth National
Recreation Area liegt auch der malerische Ort
Stanley, etwas nördlich von Sun Valley. Flüsse,
heisse Quellen, Bergwiesen und unendlicheWälder
bilden die atemberaubende Kulisse dieser
faszinierenden und einsamen Gegend. Ein
Paradies fürWanderer und Outdoor-Fans. Auf der
Fahrt von Stanley nach Boise über den Ponderosa
Pine Scenic Byway gelangt man nach Idaho City. Der
Ort liegt etwa 58 km nordöstlich der Hauptstadt
Boise. Zu den Hochzeiten des Goldrausches in den
1860er Jahren lebten hier bis zu 20'000 Menschen, so
dass Idaho City zu dieser Zeit die grösste Stadt im
gesamten Nordwesten der Vereinigten Staaten war.
Jetzt leben dort nicht einmal 500 Einwohner. Man
könnte den Ort als lebendiges Ghost Town
bezeichnen. Übernachtung in Boise.
Tag 5: Von Boise nach McCall (172 km) Idahos
Hauptstadt Boise hat sich in den letzten Jahren zu
einer vibrierenden Studentenstadt mit einer tollen
Kunst- und Gastronomieszene entwickelt. Eine
Stunde südlich der Stadt liegen der Bruneau Dunes
State Park mit der höchsten freistehenden Düne
Nordamerikas. Der Payette River Scenic Byway
beginnt westlich von Boise und führt in
nördlicher Richtung vorbei anWäldern, Bergen, Seen,
Tälern undWasserschnellen. Heute übernachten Sie
in McCall, einem lebendigen Ort am Ufer des
Payette Lake. Übernachtung in McCall.
Tag 6: Von McCall nach Lewiston (256 km)
Machen Sie kurz am Dog Bark Park Inn in
Cottonwood halt, einem Bed & Breakfast in der Form
eines Beagle-Hundes. Ein toller Foto-Stopp.
Besuchen Sie in Lewiston den Nez Perce National
Historical Park. Er erzählt die Geschichte des
Stammes der Nez Perce. Übernachtung in Lewiston.
Tipp: Tagesausflug zum Hells Canyon OverlookWer
schon immer einmal die tiefste, von einem Fluss
gegrabene Schlucht Nordamerikas sehen wollte, der
sollte 2 Nächte in McCall oder Lewiston einplanen und
einen Tagesausflug zum Hells Canyon machen. Der
Hells Canyon wurde vom mächtigen Snake River
gegraben und bildet auf einer Länge von mehr als 160
Kilometern die natürliche Grenze zwischen Idaho und
dem Nachbarstaat Oregon. Der Hells Canyon ist mit
über 2'000 Metern die tiefste von einem Fluss
gegrabene Schlucht Nordamerikas. Am besten über
die Stadt Lewiston erreichbar, sollte eine
Jetboot-Tour durch den Hells Canyon unbedingt auf
dem Programm stehen. Aber auch neben dem
Wasser gibt es in der Hells Canyon National
Recreation Area aufWanderrouten durch die
dramatische Landschaft jede Menge
Outdoor-Abenteuer zu erleben. Egal ob vomWasser
oder vom Land aus, Besucher erwarten
fantastische Ausblicke auf die Schlucht,
historische Zeugnisse wie Piktogramme der Nez
Perce und mit ein wenig Glück auch
beeindruckende Wildtiersichtungen wie
beispielsweise Bergziegen, Dickhornschafe,
Schwarzbären, Rotwild oder Adler.
Tag 7: Von Lewiston nach Coeur d’Alene (220 km)
Von Lewiston fahren Sie heute auf einem Teil der
malerischen Panoramastrassen Northwest Passage
und Lake Coeur d’Alene Scenic Byway durch
abwechslungsreiche Landschaften.Wer gerne mehr
Zeit auf idyllischen Strassen verbringen möchte, kann
auch noch den Elk River Back Country Byway mit
einplanen. Das heutige Ziel ist die idyllische
Kleinstadt Coeur d’Alene ganz im Norden Idahos, nur
zwei Stunden von der kanadischen Grenze
entfernt. Der heutige Ferienort wurde in den
1870er-Jahren als Grenzposten gegründet. Der Ort
befindet sich an einem malerisch, inmitten von
grünenWäldern gelegenen tiefblauen See. Der Old
Mission State Park von Coeur d’Alene gewährt
Einblicke in die ereignisreiche Geschichte der
Jesuitenmissionare, die diese Gegend einst
besiedelten, und ihre Beziehung zum
einheimischen Indianerstamm Coeur d’Alene. Die
Mission of the Sacred Heard
(Herz-Jesu-Mission), zu der das älteste erhaltene
Gebäude in Idaho gehört, wurde 1884
ausschliesslich aus Ton, Dübeln und Stroh erbaut,
blieb aber dennoch gut erhalten. Die Kirche und das
Pfarrhaus können heute noch besichtigt werden.
Übernachtung in Coeur d’Alene. Ausflugstipp:
Sandpoint Sandpoint liegt eine Stunde nördlich von
Coeur d‘Alene am Lake Pend Oreille und ist Idahos
hippes Mountain Town. Der Ort hat einen der
schönsten Historic Districts in Idaho.
Tag 8: Von Coeur d’Alene nach Coram/Glacier
Nationalpark (376 km) Heute geht es in den
Nachbarstaat Montana. Doch ehe wir Idaho
verlassen, liegt 55 Minuten östlich von Coeur
d’Alene nochWallace, bekannt als
„Silberhauptstadt derWelt“. Der Ort und seine
Umgebung verfügen über die weltweit reichsten
Silbervorkommen. Die geschichtsträchtige und
charmante Stadt bietet jede Menge Spass und
Originalität. Im Jahre 2004 erklärte sie sich zum
Mittelpunkt des Universums – beweisen Sie erst
einmal das Gegenteil! Die gesamte Innenstadt steht
zudem unter Denkmalschutz, durch den eine Reihe
ebenso malerischer wie exzentrischer Gebäude
bewahrt werden, die man sich auf einem
Stadtbummel anschauen kann. Besuchen Sie
unbedingt das Oasis Bordello Museum: Das
ehemalige Bordell musste 1988 schliessen und ist
genauso erhalten wie es damals nach
überstürzter Schliessung vorgefunden wurde. Für die
nächsten 2 Nächte empfehlen wir die
Übernachtung in einem Glamping Zelt,
alternativ ist selbstverständlich auch eine
Hotelübernachtung in Whitefish und/oder St. Mary
möglich.
Tag 9: Glacier Nationalpark Starten Sie Ihr
Abenteuer im Glacier Nationalpark, Heimat einer der
spektakulärsten Panoramastrassen in den USA: Die 80
km lange Going-to-the-Sun Road führt, wie der Name
schon sagt, in grosse Höhen bis hin zur
kontinentalenWasserscheide am Logan Pass
Besucherzentrum. Nehmen Sie das eigene Auto für
diesen Roadtrip oder nutzen Sie eine der geführten
Touren in den ikonischen Red Busses. Sehr
spannend sind auch die Ausflüge mit Sun Tours:
Dabei geben die Stammesangehörigen der
Blackfeet Einblick in ihre Kultur und die enge
Verbindung mit dem Land, welches sie “Rückgrat von
Mutter Erde” nennen. Mit über 1'200 Kilometern an
Wanderwegen ist der Glacier National Park ein
Paradies für Outdoor-Fans. Fünf verschiedene
Trails mit Informations-Schildern amWegesrand
sowie Broschüren ermöglichen es Besuchern, die
Naturwunder des Parks in eigenem Tempo zu
entdecken: Trail of the Cedars, Huckleberry
Mountain, Hidden Lake, Sun Point und
Swiftcurrent Nature Trail. Darüber hinaus gibt es
unzählige Tageswanderungen im Park, wobei Lake
McDonald, Many Glacier, St. Mary/Logan Pass und
Two Medicine zu den beliebtesten Gegenden dafür
zählen.Weitere beliebte Aktivitäten im Glacier
National Park sind Reiten oder Bootsausflüge auf den
malerischen Seen. Hinweis: Für den Glacier
Nationalpark braucht es zwingend eine
Vorreservation.Weitere Informationen auf Anfrage
respektive bei Buchung.
Tag 10: Von Coram/Glacier Nationalpark nach
Great Falls (320 km) Heute fahren Sie in
Richtung Süden entlang der Rocky Mountain Front,
wo Sie fabelhafte Ausblicke auf die Osthänge der
Rocky Mountains haben, die hier auf die weiten
Ebenen Montanas treffen. Planen Sie einen Halt im
Museum of the Plains Indian in Browning ein. Hier
präsentiert sich eine reiche Sammlung
historischer Kunstwerke von den Stammesvölkern der
Northern Plains. Das immense Areal der Blackfeet
Reservation liegt im Nordwesten Montanas, grenzt im
Norden an Kanada und imWesten an den Glacier
National Park. Via August und Vaughn geht es zum
First Peoples Buffalo Jump State Park. Die
archäologische Stätte gilt als der grösste
Bison-Klippensprung Nordamerikas. Die
Ureinwohner nutzten den Ort zirka zweitausend
Jahre lang zum Jagen grosser Bisonherden. Die
imposante Sandsteinklippe ist zirka anderthalb
Kilometer lang, an ihrer Spitze finden sich
archäologische Überreste und unter der Klippe bis zu
fünf Meter verdichtete Bisonknochen. Der Park
verfügt über ein informatives Besucherzentrum,
einen Lehrpfad, Picknicktische und eine
geschützte Prairie Dog Town. Am Abend erreichen Sie
Great Falls, eine gemütlicheWesternstadt in den
Ausläufern der Rocky Mountain Front Range und am
Missouri River gelegen. Übernachtung Great Falls.
Tag 11: Von Great Falls nach Bozeman (445 km)
Nach dem Frühstück geht es via Helena, der
Hauptstadt Montanas, nach Virginia City. Der Ort
diente zehn Jahre lang als Hauptstadt des
Montana-Territoriums – bis das Gold ausging. Nur
eine Meile entfernt liegt Nevada City, eine
Replica-Westernstadt, die mit historischen Gebäuden
aus anderen Geisterstädten erbaut wurde. Beide
Städte sind wunderbar erhalten und lebendige
Beispiele für den echten Wild-West. Schlendern Sie
auf erhöhten hölzernen Gehsteigen und bestaunen
Sie historische Musikautomaten, antike Autos und
alte Läden. Daneben gibt es in Virginia City die
Möglichkeit selbst nach Gold zu schürfen, zu
erleben, wie man in einer Postkutsche reiste. Es
werden auch Geistertouren und Fahrten in der
historischen Eisenbahn angeboten.Weiter geht es zum
Bergstädtchen Bozeman, wo das Museum of the
Rockies steht, das für seine
T-Rex-Dinosaurier-Sammlung bekannt ist. Bei
einem Spaziergang entlang der Main Street können
Sie in schönen Geschäften und Galerien stöbern. Die
umliegenden Berge, Flüsse und Seen offerieren
ganzjährigen Outdoorspass. Übernachtung in
Bozeman.
Tag 12: Von Bozeman nach Billings (226 km)
Geniessen Sie einen schönen Morgen in Bozeman ehe
Sie auf der Interstate-90 nach Osten in Richtung
Livingston fahren. Diese spektakuläre Route bietet
malerische Ausblicke auf den Yellowstone River und
die wunderschönen Crazy Mountains. Umgeben von
vier Bergketten wartet in Livingston das ganze Jahr
über eine Fülle von Outdoor-Aktivitäten, wie auch
Raftingtouren oder Angelspass auf und am
Yellowstone River. Die charmante Innenstadt mit
vielen historischen Gebäuden lädt mit Museen,
Kunstgalerien und Restaurants zum Entspannen und
Shoppen ein.Weiter geht es nach Billings, der
grössten Stadt in Montana und am Ufer des
Yellowstone River gelegen. Hier lassen Sie den Tag im
quirligen historischen Stadtzentrum mit seinen
vielen Restaurants und Mikrobrauereien
ausklingen. Alles ist leicht zu Fuss erreichbar.
Übernachtung in Billings.
Tag 13: Billings Billings befindet sich in der Nähe
atemberaubender Naturphänomene und
historischer Stätten. Mit 110'000 Einwohnern ist sie
die grösste Stadt Montanas und liegt am
Yellowstone River. Ganz in der Nähe kann man im
Pictograph Cave State Park die Pictograph-, Middleund
Ghost-Höhlen bewundern, in denen einst
Raubtiere der Urzeit lebten. 30 Minuten östlich von
Billings liegt das Pompeys Pillar National Monument,
ein Sandsteingebilde, das den Yellowstone River
überblickt. Dort finden Sie auch ein
Informationszentrum, in dem die Geschichte von
Captain William Clarks Expedition erzählt wird. Der
Beartooth Highway, nur 97 km von Billings
entfernt, gehört zu den schönsten
Panoramastrassen der USA. Die Route führt über
einen landschaftlich reizvollen Pass, der den
charmanten Ort Red Lodge mit dem
Yellowstone-Nationalpark verbindet.
Anschliessend geht es zurück nach Billings.
Übernachtung in Billings.
Tag 14: Von Billings nach Buffalo (430 km) Die
heutige Fahrt führt Sie eine Stunde ausserhalb von
Billings zum Crow-Reservat und zum Little Bighorn
Battlefield National Monument. Das Denkmal
erinnert an den Ort der Schlacht, die 1876 zwischen
dem Siebten Kavallerieregiment der Vereinigten
Staaten unter Oberstleutnant George Armstrong
Custer und den Sioux und Cheyenne unter der
politischen und spirituellen Führung von Sitting
Bull stattfand. Das Museum zeigt Exponate der
Kämpfe, informiert über die Vorgeschichte, vor allem
aber präsentiert es die reiche Kultur der “Plains
Indianer”. Eine kurzeWanderung entlang eines
Pfades mit vielen Informationstafeln ist
empfehlenswert und sorgt für Gänsehautmomente
zwischen den Grabsteinen. Mit dem Auto empfiehlt
sich die längere Rundfahrt über zirka sieben
Kilometer, welche das Custer Battlefield und das
Reno-Benteen Battlefield verbindet. Nur 16 Meilen
vor dem heutigen Etappenziel Buffalo lädt das Fort
Phil Kearney zu einem Stopp ein. Der historische Ort
Buffalo liegt inmitten der hügeligen Ebenen und den
hoch aufragenden Gipfeln der Bighorn Mountains.
Zahlreiche Outdoormöglichkeiten, wunderbar
erhaltene Gebäude und spannende Museen
erwarten Sie. Von Buffalo aus kann die Landschaft
der Bighorn Mountains am besten auf dem Cloud
Peak Scenic Byway erkundet werden.
Übernachtung in Buffalo.
Tag 15: Von Buffalo nach Cody (270 km) Die
heutige Etappe führt weiter in RichtungWesten. Der
Ort Cody liegt 80 km vor dem östlichen Eingang zum
Yellowstone National Park. Die Stadt wurde vom
berühmtenWesternhelden Buffallo Bill Cody
gegründet, daher finden Sie im "Buffallo Bill Center
of theWest" mehrere spannende Museen, die viele
Fundstücke aus der damaligen Zeit zeigen. In den
Sommermonaten wird nachmittags am Hotel Irma,
das Buffalo Bill für seine Tochter erbaute und nach
ihr benannte, eineWesternshow gezeigt und abends
kann man bei einer Rodeo-ShowWesternluft
schnuppern. Übernachtung in Cody.
Tag 16: Von Cody nachWest Yellowstone (213
km) Heute geht es in den ältesten Nationalpark der
USA: Der Yellowstone Nationalpark ist die Heimat
einer unvergleichlichen Kombination aus
natürlicher Schönheit, rauer Wildnis,
majestätischen Gipfeln, einer faszinierenden
Tierwelt sowie der weltweit grössten
Konzentration von Geysiren und Thermalquellen.
Und er ist auch der grösste aktive Vulkan derWelt. Der
Park liegt hauptsächlich inWyoming, reicht aber
auch bis nach Montana und Idaho. Der
Yellowstone bietet atemberaubende Canyons, wilde
Wasserfälle, alpine Flüsse, üppigeWälder,
Thermalquellen und sprühende Geysire, darunter der
berühmteste: Old Faithful. Es finden sich dort auch
Hunderte von Tierarten, wie Bären,Wölfe, Bisons,
Elche und Antilopen. Übernachtung inWest
Yellowstone - auch hier empfehlen wir die
Übernachtung in einem Glamping-Zelt von "Under
Canvas", wahlweise ist aber auch eine
Hotelübernachtung inWest Yellowstone oder dem
Nationalpark selber möglich.
Tag 17: VonWest Yellowstone nach Jackson (208
km) Die Fahrt nach Jackson führt Sie heute erneut
durch den atemberaubenden Yellowstone National
Park. Die weltberühmten Highlights des Parks - Old
Faithful, Lower Falls und Yellowstone Lake - sind
vielleicht von Gemälden und Fotos bekannt, aber sie
persönlich zu sehen ist eine unvergessliche
Erfahrung. Ganz gleich, ob Sie die
Herausforderung einer anstrengendenWanderung
annehmen oder lieber still sitzen und die Tierwelt
beobachten möchten, der Yellowstone hält für jeden
das Richtige bereit. Zu den beliebten Aktivitäten
gehörenWandern, Tierbeobachtungen, geführte
Naturerkundungen und Reitausflüge. Südlich des
Yellowstone Nationalparks und nur wenige Meilen
nördlich des modernen Cowboy-Städtchens Jackson
gelegen, umfasst der Grand Teton Nationalpark auf
einer Fläche von 1'200 Quadratkilometern üppige
Täler, Bergwiesen, alpine Seen und die steil
aufragenden Gipfel der Teton Range.Während
bekannte Spots wie die Mormon Row und die
Moulton Barns die meistfotografierten Ziele im Park
sind, bilden die spektakulären Gipfel der Tetons auch
die perfekte Kulisse für Naturliebhaber,
Outdoor-Abenteurer und Roadtripper.
Übernachtung in Jackson.
Tag 18: Jackson Verbringen Sie den Morgen im nur
wenige Minuten nördlich des Ortes gelegenen Grand
Teton National Park. Aktivitäten wieWandern,
Campen, Klettern, Bootsfahrten, Kajakausflüge und
natürlich die vielfältigen Fotomotive inmitten der
unberührten Natur lassen hier keine Langeweile
aufkommen. Eine Strasse schlängelt sich durch den
Park, aber am besten lässt er sich auf einem der
kürzerenWander- oder Radwege erleben. Besucher
können Wildtiere wie Bisons, Rotwild, Elche, Bären
und Dickhornschafe beobachten, 370 Kilometer
Wanderwege erkunden, eine Angelschnur am Snake
River auswerfen, die malerische Route zwischen
Jackson und dem South Jenny Lake auf dem
Fahrrad erkunden oder natürlich einen der
beeindruckenden Berggipfel besteigen.Wer lieber im
Auto sitzen bleibt, der sollte die landschaftlich
reizvollen Panoramastrassen des Jenny Lake Scenic
Drive und der Signal Mountain Summit Road nicht
verpassen. Lassen Sie den Abend in einem der
zahlreichen Restaurants oder einer typischen
Cowboy-Bar in Jackson ausklingen. Übernachtung in
Jackson.
Tag 19: Von Jackson nach Rock Springs (285 km)
Die US-191 bringt Sie heute in den SüdenWyomings.
Dort erwartet Sie das Flaming Gorge Reservoir und
der Green River. Der grünlich glitzernde Fluss ist
berühmt für sein klaresWasser und seinen
Fischreichtum. In der Buckboard Marina stehen
Boote zum Verleih für aufregendenWassersport wie
Tubing oderWasserski; auch Jetski oder Rafting
werden angeboten. Aber auch abseits desWassers ist
die Landschaft der Flaming Gorge ein
Outdoor-Paradies: VieleWanderwege führen durch
die rot schimmernden Hügelketten mitWüsten und
kleinenWäldchen, von kurzen Ausflügen bis hin zu
längeren Exkursionen wird alles geboten. Oder
erfahren Sie mit dem Auto die “Pilot Butte Wild
Horse Scenic Tour” – für die 45 Kilometer brauchen
Sie zirka anderthalb Stunden und die Chancen
stehen besonders in den frühen Morgen- oder späten
Nachmittagsstunden gut, eine Vielzahl von
Wildtieren zu sehen, darunter Gabelböcke,
Wildpferde, Rotwild, Kojoten, grosse Greifvögel wie
Habicht und Adler oder auch die markanten
Salbeihühner. Übernachtung in Green River oder
Rock Springs.
Tag 20: Von Rock Springs nach Salt Lake City (385
km) Ehe Sie den Cowboy-StaatWyoming
verlassen und nach Salt Lake City - dem
Ausgangspunkt Ihrer Reise - zurückkehren,
sollten Sie noch einen Abstecher nach Kemmerer zum
Fossil Butte National Monument machen. Ganz im
Südwesten vonWyoming findet sich mit dem Fossil
Butte National Monument, eines der grössten
Süsswasser-Fossilienvorkommen weltweit. Das
ruhigeWasser, das Fehlen von Aasfressern und die
feinen Sedimente des Gebietes schufen perfekte
Bedingungen für die Erhaltung der Fossilien: Fische,
Alligatoren, Fledermäuse, Schildkröten, kleine
Pferde, Insekten und viele weitere Pflanzen- und
Tierarten sind hier in Stein verewigt. Die
Farbspiele der leuchtend roten, violetten, gelben und
grauenWasatch-Formationen bis zu den steilen
Abbruchkanten der Green River Formation sind
beeindruckend. Fossil Butte bietet neben einem
Scenic Drive auch vieleWanderwege. Alle Touren
sind weniger als 6 Kilometer lang und führen ins
Herz dieser geologisch einzigartigen Landschaft. Im
Besucherzentrum von Fossil Butte sind über 300
Fossilien ausgestellt. Videoprogramme, ein
Live-Fossilienpräparationslabor und
Hands-on-Ausgrabungen machen das Thema
anschaulich. Auch Ranger-Führungen werden
angeboten. Übernachtung in Salt Lake City.
Tag 21: Salt Lake City - Abreise Abreise oder
individuelleWeiterreise.