Das Tiras-Gebirge ist der Schnittpunkt von vier verschiedenen Landschaften: vom Norden und Nordosten verschmelzen die Tiras-Berge mit der Berglandschaft des Rooirand (Rotrand) und dem angrenzenden Zarengebirge im Norden; von Westen und Südwesten bilden die roten Dünen des Neisib-Plateaus und des Homs-Plateaus den Kontakt zum Namib-Naukluft-Nationalpark und den Ausläufern der Namib-Wüste.

Im Südosten grenzt das Tiras-Gebirge an eine Savanne und sukkulente Steppe, die auch alte Felsmalereien von Buschmännern (San) aufweist. In der angrenzenden kurzen Strauchsavanne wird vor allem bei Rindern Viehzucht betrieben.

Wichtige Gipfel des Tiras-Gebirges sind Schanzenberg (1902 m), Sattelberg (1419 m), Koiimasis Nase (1397 m) und Bergveld.

Das 125 000 ha (125 km ²) private Naturschutzgebiet besteht seit März 1998. Es besteht aus acht (Stand September 2018) landwirtschaftlichen Betrieben, die für den Tourismus und die umfangreiche Landwirtschaft genutzt werden (Gunsbewys, Tiras, Koiimasis, Landsberg, Numis, Weissenborn, Korais, Excelsior).