Die San (Im Volksmund auch Buschman) haben sich schon seit tausenden von Jahren den ständig wechselnden Naturgegebenheiten angepasst und die die außerhalb der Städte und den Einfluss des modernen Menschen leben, tun es auch heute noch. Mit Ihrer sanften und Umweltfreundlichen Art wird ein Besuch dieses Einmaligen Volkes Ihnen für immer in Erinnerung bleiben. Seit 2008 kann das Lebende Museum der Ju/'Hoansi-San auf der Farm Omandumba besucht werden. Es ist durchgehend 365 Tage im Jahr geöffnet und efreut sich durch die gute Lage und vor allem die ruhige, interaktive Präsentation der Kultur durch die San wachsender Beliebtheit. Im Erongo gibt es tausende Felsmalereien unter anderem auch auf Omandumba West. Die Malereien und viele archäologischen Funde zeigen, dass vor langer Zeit hier San lebten, jagten und ihre Spuren hinterließen. Durch Kolonisierung und Konflikte mit anderen Kulturgruppen wurden die zurückhaltenden Buschleute aber schon vor langer Zeit aus diesem Gebiet vertrieben. Nun wurde auf Omandumba der Versuch gestartet, den San in diesem Gebiet, in dem sie früher lebten, die Chance zu geben, mit einem Lebenden Museum einer geregelten Arbeit nach zu gehen. Das Lebende Museum gibt den Besuchern einen interessanten Einblick in die uralte Jäger- und Sammlerkultur und die ursprüngliche Lebensweise der San. Verschiedene Programme werden angeboten, unter anderem eine Buschwanderung im Erongo zu Felsmalereien und vielen Nutzpflanzen der San. Hier können die Besucher auch mit den San auf die Jagd gehen, Fallen stellen und vieles mehr. Weitere Programme beschäftigen sich mit dem ursprünglichen Leben der San in ihrem traditionellen Dorf, wobei auf den interaktiven Anspruch Wert gelegt wird. Das heisst, dass die Besucher auch gern mitmachen dürfen, etwa wenn es darum geht, Buschmannschmuck, Medizin, Pfeile und Bögen herzustellen. Ein Höhepunkt jeden Besuchs im Lebenden Museum sind sicherlich die Darstellungen von uralten Tänzen und Ritualen, aber auch lustigen Spielen. Das Lebende Museum ist eine Mischung aus Schule und Museum. Der Anspruch ist es einerseits, den Kindern der Buschleute die Möglichkeit zu geben, ihre alte in Vergessenheit geratene Kultur wiederzuentdecken. Andererseits haben sich die San mit dem Lebenden Museum eine Einnahmequelle geschaffen. Das Lebende Museum wird von ihnen eigenständig betrieben. 90% der erwitschafteten Einnahmen gehen direkt an die San, 10% erhält die Farm Omandumba für Dienstleistungen an das Lebende Museum. Auch einen kleinen Souvenirshop gibt es. Dort können Besucher von den Buschleuten selbst hergestellte Reiseandenken wie Schmuck, Bögen und Äxte, Werkzeuge, Pudersäckchen und vieles mehr erwerben.