LEBENSRÄUME
Im Chobe geht es vorallem darum, den Fluss zu erkunden, an dem sich viele durstige Tiere versammeln. Während der Chobe Fluss von einem üppigen Galeriewald gesäumt wird, dominieren Zambezi Teakwälder das Innere des Landes, das mit Wasserlӧchern durchsetzt ist. Am westlichen Ende der Chobe Riverfront und dem Ngoma Gate finden sich ausserdem felsige Abbrüche und Affenbrotbäume.

REISEZEIT
Um Elefanten zu sehen, kommt man am besten im Winter an den Chobe (Mai – Oktober), wenn man sie zu Hunderten auf den Flussauen findet. Zur selben Jahreszeit kann man auch grosse Zebraherden am westlichen Ende des Parks beobachten. Während die Mӧglichkeiten zur Wildbeobachtung im Winter generell besser sind, hat man auch im Sommer gute Chancen Grosskatzen und Wildhunde zu finden (November – April). Der Sommer mit all seinen besuchenden Zugvögeln ist eine phantastische Zeit für Vogelliebhaber, die permament ansäßigen Vӧgel sind das ganze Jahr hinweg wunderbar zu beobachten.

WILDBEOBACHTUNG
Elefanten und Büffel können über das gesamte Jahr hinweg beobachtet werden, allerdings sieht man sie nur im Winter zu Hunderten. Grosskatzen, wie Lӧwen und Leoparden, werden oft gesehen, wobei sich Tüpfelhyänen vorallem am westlichen Ende des Parks aufhalten. Am Flussufer findet man oft Rappenantilopen und das einheimische Puku, im Chobe selbst leben viele Flusspferde und Krokodile und auf Pirschfahrten hat man gute Chancen, riesige Gruppen von Pavianen zu sehen. Des weiteren werden oft Giraffen und andere Pflanzenfresser gesichtet, wie Kudus, Impalas und Wasserbӧcke.

Für Vogelliebhaber bietet die Gegend eine unglaubliche Anzahl an Schreiseeadlern, Weissstirnspinten, Scherenschnäbeln, Graufischern, Kormoranen und Schlangenhalsvӧgeln. Ausserdem finden sich hier Turakos, Rubinkehlpieper, Binsenrallen und Kiebitze.