La Selva ist seit 1953 ein Pionierort in der Bildung, Forschung, Naturschutz und Ökotourismus in Costa Rica und war eines der ersten privaten Schutzgebiete des Landes. Die Station befindet sich in den karibischen Ausläufern von Costa Rica und umfasst 1.600 Hektar alten und neu wachsenden tropischen Nasswald. Die Artenvielfalt ist spektakulär, darunter mehr als 2.080 Sorten von Pflanzen, 420 Arten von Bäumen, 467 Arten von Vögel, die mehr als 50% der Arten im Land und etwa 700 Arten von Ameisen. Halbtägige und ganztägige geführte Wanderungen werden täglich um 8:00 Uhr und 13:30 Uhr geplant. Zweisprachige Naturforscher führen die Wanderungen, die einen Einblick in die Spitzenforschung in La Selva sowie die Naturgeschichte des tropischen Regenwaldes geben. Die maximale Gruppengröße beträgt 12 Personen pro Führer. Jede Wanderung ist ca. 3 Stunden lang, hauptsächlich auf Zement- oder Holzwegen, die für Menschen jeden Alters geeignet sind. Einige Wanderwege sind für körperlich behinderte Gäste zugänglich.