Palmen säumen breite Straßen, das Meer nur einen Spaziergang entfernt und dazwischen eine Stadt, die wie aus einer anderen Zeit wirkt – Napier an der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel überrascht mit einem Straßenbild, das erstaunlich geordnet wirkt. Das Besondere ist vor allem sein geschlossenes Art-Deco-Ensemble: Nach dem verheerenden Erdbeben von 1931 wurde die Stadt nahezu vollständig neu aufgebaut – in den charakteristischen Formen und Farben der damaligen Zeit. Heute wirkt das Zentrum wie ein begehbares Architekturarchiv der 1930er Jahre, in dem sich Fassaden, Ornamente und geometrische Linien dicht an dicht abwechseln. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt beginnt bereits die Landschaft von Hawke’s Bay, wo einige der renommiertesten Weingüter Neuseelands liegen.