Boca Tapada liegt in der Nähe der Mündung des Flusses San Carlos im nördlichen Tiefland von Costa Rica und ist eine kleine, abgelegene Grenzgemeinde in der Nähe der nicaraguanischen Grenze. Es ist bekannt für seinen Ökotourismus und die reiche Vielfalt an Flora und Fauna und liegt in einer Landschaft mit üppigem tropischem Regenwald, Feuchtgebieten und landwirtschaftlichen Flächen, in denen sich Ananas- und Zuckerrohrplantagen über Teile des umliegenden Tieflands entlang des dichten Dschungels erstrecken. Das Gebiet gilt als wichtiger Nistplatz des vom Aussterben bedrohten Großen Grünen Aras. Ein Großteil der umliegenden Landschaft ist Teil des Naturschutzgebiets Maquenque Wildlife Refuge and Biological Corridor, wo Wald- und Wasserwege ideal für Wanderungen, Bootsausflüge und Tierbeobachtungen sind. Die Vogelbeobachtung ist ein großer Anziehungspunkt mit mehr als 400 nachgewiesenen Arten, darunter der Rufescent Tiger-Reiher, der Alt-Ameisenvogel und der Kielschnabel-Tukan.