Maun ist das "Gateway to the Okavango Delta", das Tor zu einem der letzten großen Wildnisgebiete der Erde.
Die meisten Besucher kennen wahrscheinlich nur den Flughafen, von dem aus die Reise per Kleinflugzeug weiter geht zu den Camps im Delta. Angeblich ist Maun der Flughafen mit den meisten Flugbewegungen in Afrika, was aber selbst in Anbetracht der vielen Kleinflugzeuge, die man aufgereiht oder starten und landen sieht, etwas übertrieben zu sein scheint.
Maun hat keinen richtigen Stadtkern und nur einige der Straßen wie die Hauptdurchgangsstraße sind asphaltiert. Alles Wichtige konzentriert sich um den Flughafen herum, die Büros einiger Safariveranstalter, Cafés und Geschäfte. Ansonsten bestimmen eher einfache Bauten (um die Beschreibung Baracken und Hütten zu vermeiden) das Bild. Zwar hatte Maun zu Beginn des Jahres 2005 etwa 50.000 Einwohner, wirkte aber bei weitem nicht so, sondern eher wie eines der staubigen Frontiertowns, die man in Filmen über den amerikanischen Wilden Westen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sieht.
Eine wichtige Institution von Maun ist Riley´s Hotel, das auf eine lange Geschichte zurück blicken kann. Im Jahre 1920, als die Reise von Francistown nach Maun noch ermüdende 35 Stunden dauerte, kam Charles 'Harry' de Beauvoir Riley in Maun an und errichtete eine Bar für die Jäger und Abenteurer, die sich nach der langen Reise auf ein kaltes Bier und ein bequemes Bett freuten.