Morro do Castelo in Rio de Janeiro, Brasilien, war ein markanter Hügel, der die Gründung der Stadt im 16. Jahrhundert markierte. Besucher begegneten einst kolonialen Festungen, Jesuitenkollegs, Kirchen und Verwaltungsgebäuden, die die frühe Entwicklung der Stadt prägten. Der Ort ist bekannt dafür, dass sich hier die erste Kathedrale von Rio, der von Estácio de Sá mitgebrachte Grundstein und die Überreste des Stadtgründers befinden. Obwohl Morro do Castelo 1922 abgerissen wurde, um Platz für die Stadterweiterung und die Internationale Unabhängigkeitsausstellung zu schaffen, ist es immer noch ein Symbol der kolonialen Vergangenheit Rios, an die sich historische Aufzeichnungen und kulturelle Legenden erinnern.