Twyfelfontein ist eine der umfangreichsten Fundstätten von Felsgravuren auf der Welt.  Sie wurden sorgfältig in die Gesteinsplatten geritzt, mit denen die Hänge des flachen Berges übersät sind.  Am besten besichtigt man die Felsgravuren am späten Nachmittag, da das Licht zum Fotografieren dann am besten ist.  Der Parkplatz befindet sich nahe der Quelle im Tal und man steigt von hier aus mit einem Führer zu den Felsplatten hinauf.  Vergessen Sie nicht gutes Schuhwerk und Wassermitzunehmen.  Über 2000 Petroglyphen wurden gezählt und 1952 wurde das Tal von Twyfelfontein zum Nationaldenkmal erklärt.  Die UNESCO verlieh ihm 2007 den Weltkulturerbe Status.

Die als "Orgelpfeifen" bekannten Basalt-Säulen sind bis zu 5 m hoch und entstanden vor 120 Millionen Jahren.  Lava drang unter hohem Druck in das Schiefergestein und wurde später durch fortwährende Erosion weiter freigelegt.  Die Säulen liegen südöstlich von Twyfelfontein.  Die Säulen befinden sich unterhalb der Straße D3214 entlang einer Schlucht.

Der "Verbrannte Berg" erhielt seinen Namen von den Anhäufungen geschwärzten Kalksteins, die sich an seinem Fuß befinden; schwarze Doleritbrocken vermitteln zusammen mit den übrigen Felsen, die in verschiedensten Farbtönen leuchten, den Eindruck, daß hier ein verheerendes Feuer gewütet hat.

Twyfelfontein wichtige Information:

Beim National Heritage Council of Namibia sind folgende Eintrittsgelder zu entrichten:

Täglich von 8:00 – 17:00 Uhr geöffnet – Zahlung nur in Bargeld möglich.

Organ Pipes & Burnt Mountain:

Twyfelfontein Main Site:

Petrified Forest:

Das Lebende Museum der Damara in der Nähe von Twyfelfontein hat man die Möglichkeit in dieser Form etwas über die traditionelle Kultur der Damara zu erfahren.  Ein Lebendes Museum vereint 3 Ziele: die Bewahrung und Weitergabe von traditioneller Kultur, die Erschaffung einer Einkommensquelle in ländlichen Gebieten Namibias und die Entwicklung einer kulturellen und interkulturellen Bildungsinstitution.

Der Eintritt kostet je nach Aktivität zwischen 110.00 N$  – 190.00 N$ pro Erwachsener (Kinder bis 12j halber Preis) bitte Bargeld bereit halten.

Die Wüstenelefanten bilden keine eigene Art, haben sich aber deutlich sichtbar über Generationen an die harschen Bedingungen der Wüste angepasst. Die Beine wirken im Verhältnis zum Körper länger als bei Elefanten in wasserreicheren Lebensräumen, da die Tiere schlanker sind. Sie sind etwas leichter, haben größere Füße und können kilometerweite Dünenlandschaften überqueren (manchmal bis 70 km am Tag), um an Wasserstellen zu gelangen. Vor mehr als 100 Jahren hatten Großwildjäger die Elefanten der Region Damaraland und Kaokoveld ausgerottet. Erst seit Mitte der 1990er Jahre sind die Tiere zurückgekommen. Der Ugab verläuft unterirdisch und auf den ersten Blick erscheint er nur als eine von Bäumen gesäumte Kies-Senke inmitten der spärlich mit Büschen bewachsenen Fläche. An einigen Punkten jedoch bildet er auch in trockenen Zeiten noch Wasserstellen. Darauf sind die Elefanten normalerweise angewiesen.  Eine Safari hier ist keine simple Großwild-Beschau wie in den Nationalparks, sondern vielmehr eine Schatzsuche – in regenreichen Jahren mit ungewissem Ausgang.